Der Vor­stand der CDU hat ein­stim­mig beschlos­sen, Bür­ger­meis­ter Dr. Andre­as Wulf für die kom­men­de Wahl nicht wie­der zu nomi­nie­ren (Lesen Sie hier den Artikel).

Was sagen die ande­ren Par­tei­en dazu?

Hein­rich-Georg Schnei­der (SPD)

Das Kar­ten­haus um Herrn Dr. Andre­as Wulf bricht zusam­men. Augen­schein­lich muss eine sehr gro­ße Angst in der CDU herr­schen, um nicht mit dem Bür­ger­meis­ter bei den nächs­ten Wah­len in den Abgrund gezo­gen zu wer­den. Der jetzt ein­ge­schla­ge­ne Weg der CDU ist folg­lich der ein­zig ver­blie­be­ne und kann durch uns Sozi­al­de­mo­kra­ten nur begrüßt werden.

Nach 15 Jah­ren Selbst­dar­stel­lung und Selbst­ver­liebt­heit ihres Bür­ger­meis­ters hat die CDU nun die Not­brem­se gezo­gen. 15 Jah­re hat man ihn gewäh­ren las­sen. 15 Jah­re Spal­tung der Bevöl­ke­rung und des Gemein­de­ra­tes. Über den gesam­ten Zeit­raum hat die SPD, die letz­ten Jah­re gemein­sam mit FWG und FDP, Herrn Dr. Andre­as J. Wulf immer wie­der die Zusam­men­ar­beit ange­bo­ten und zum Zusam­men­füh­ren der Bür­ger und des Rates appel­liert. Lei­der wur­den wir immer wie­der ent­täuscht. Herr Dr. Wulf woll­te kei­ne Zusam­men­ar­beit, offen­bar konn­te er auch nicht anders. Sicher­lich ist er sehr intel­li­gent, als Bür­ger­meis­ter sind aber die Tugen­den Kom­pro­miss­fä­hig­keit, Kon­flikt­fä­hig­keit und Team­fä­hig­keit min­des­tens genau­so wich­tig. Hier schei­ter­te Herr Dr. Wulf auf gan­zer Linie. Vor allem muss man Rück­grat bewei­sen und den Mut für Ent­schei­dun­gen haben. Herr Dr. Wulf war noch nicht mal bemüht, sich die­se ele­men­ta­ren Cha­rak­ter­ei­gen­schaf­ten über die vie­len Jah­re anzueignen.

Wir August­dor­fer Sozi­al­de­mo­kra­ten bie­ten der CDU an, das noch bis zu den Kom­mu­nal­wah­len ver­blei­ben­de Jahr gemein­sam zu nut­zen, um die von Herrn Wulf geschaf­fe­nen Bau­stel­len und Pro­ble­me zu lösen. Vie­le Streit­fra­gen, wie zum Bei­spiel die Schaf­fung von bezahl­ba­rem Wohn­raum, der Aus­bau des Schlings­bruch, die Nach­nut­zung der Frei­bad­flä­che, Rühl­mann­stät­te, Kli­ma­schutz und Sanie­rung der Finan­zen kön­nen und müs­sen gemein­sam gelöst wer­den. Die blo­ße Ver­wal­tung der Gemein­de über 15 Jah­re soll­te nun been­det sein. Wir Sozi­al­de­mo­kra­ten wol­len mit allen ande­ren Frak­tio­nen unse­re Gemein­de wie­der gestal­ten. Wenn sich die CDU jetzt von den Fes­seln (oder aus der Gei­sel­haft) ihres Bür­ger­meis­ters befreit hat, soll­te einer sach­li­chen Zusam­men­ar­beit nichts mehr im Wege ste­hen. Hier­für ste­hen wir zur Ver­fü­gung und schau­en hoff­nungs­voll in die Zukunft.

 

Peter Kaup (FWG)

Das ist eine über­ra­schen­de Nach­richt. Es wird jetzt im nächs­ten Jahr eine inter­es­san­te und offe­ne Wahl. Ein neu­er Bürgermeister(in) kann der Gemein­de August­dorf even­tu­ell neu­en Schwung geben, ins­be­son­de­re auch in der Zusam­men­ar­beit mit den Frak­tio­nen im Rat. Auch wenn wir nicht immer poli­tisch einer Mei­nung waren, wün­sche ich Dr. Andre­as Wulf für die Zukunft alles Gute.”

 

Roger Rit­ter (FDP)

Ich wün­sche Herrn Dr. Wulf für die Zukunft alles Gute.

Von Redaktion

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