Mit einem Pro­test­brief haben zahl­rei­che Jugend­li­che auf die Beschluss­vor­la­ge reagiert, die in der letz­ten Sit­zung des Aus­schus­ses für Bau, Pla­nung und Umwelt dis­ku­tiert wurde.

Mit den Wor­ten: „Unse­re Ent­täu­schung über die Reak­ti­on des Bür­ger­meis­ters auf das letz­te gro­ße tref­fen des Jugend­fo­rums mit Ver­tre­tern der Poli­tik und des ÖPNV ist groß“, lei­ten die Jugend­li­chen ihren Brief ein. Sie bezie­hen sich damit auf
den Tages­ord­nungs­punkt 1.11. Dort ging es um Anre­gun­gen für den Öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr, die die Jugend­li­chen im Vor­feld ver­fasst und dis­ku­tiert hatten.

In der Vor­la­ge selbst hat­te die Ver­wal­tung dann ledig­lich Land und Bund gebe­ten „für eine Ver­bes­se­rung des ÖPNV zu sor­gen“. SPD-Frak­ti­ons­chef Hein­rich Georg Schnei­der zeig­te sich „zutiefst ent­täuscht.“ (AN berichtete).

Nun kri­ti­sie­ren die Jugend­li­chen den Antrag an das Land NRW „als recht aus­sichts­los“. „Das wird von uns als Maku­la­tur für man­geln­de Bemü­hun­gen der Gemein­de emp­fun­den“, so die Unterzeichner.

„Wir Jugend­li­chen wis­sen, dass die finan­zi­el­le Lage der Gemein­de nicht gut ist“, heißt es in dem Brief wei­ter. Aber gera­de des­halb müs­se man auf krea­ti­ve Lösun­gen setzen.

Die Jugend­li­chen beto­nen, dass ihnen August­dorf wich­tig sei und dass sie dazu bei­tra­gen woll­ten, „das Leben lebens­wer­ter zu gestal­ten.“ „Uns jun­gen Leu­ten erst Hoff­nung auf eine Ver­bes­se­rung des Bus­ver­kehrs zu machen und dann nichts zu tun“, sei eine sehr gro­ße Ent­täu­schung, erklä­ren die Initia­to­ren des Briefes.

Von Redaktion

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