12 Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus ganz Deutsch­land waren fünf Tage lang Gäs­te der Pan­zer­bri­ga­de 21 und wur­den inten­siv über die Tätig­keits­fel­der des Sol­da­ten und über zivi­le Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten in tech­ni­schen und nicht­tech­ni­schen Beru­fen bei der Bun­des­wehr informiert.

Bereits am Mon­tag tra­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler zu ihrer Gewin­nerrei­se des Preis­aus­schrei­bens des Bun­des­am­tes für Per­so­nal­ma­nage­ment der Bun­des­wehr in August­dorf an.
Die Schü­ler tra­ten der unbe­kann­ten Umge­bung anfangs etwas zurück­hal­tend ent­ge­gen. Sie soll­ten die­se Distanz jedoch schon am ers­ten Abend überwinden.

Nach dem Bezie­hen der Unter­künf­te im Gebäu­de 410 und der Ein­wei­sung in das Leben in der mili­tä­ri­schen Gemein­schaft, wies Haupt­mann Mar­tin Wal­te­ma­the die Jugend­li­chen in das Ver­hal­ten in der Kaser­ne ein Die­se mar­schier­ten zum Abschluss in die GHG, um dort bei küh­len nicht­al­ko­ho­li­schen Geträn­ken den „ers­ten Dienst­tag“ aus­klin­gen zu lassen.

Am nächs­ten Mor­gen, gleich nach dem Wecken um 6 Uhr und dem gemein­sa­men Früh­stück, ging es zur Ein­klei­dung. Zurück im Tarn­fleck und jetzt jun­gen Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten zum Ver­wech­seln ähn­lich. Gemäß Dienst­plan stand anschlie­ßend Kar­te und Kom­pass, gefolgt von einer Fahr­zeug- und Aus­rüs­tungs­schau auf dem Programm.

„Ganz schön hart so ein Tag als Sol­dat“, fand eine Schü­le­rin. Eme­lie Meck­len­burg hin­ge­gen war von Anfang an begeis­tert. „Ich weiß, dass ich das auch spä­ter machen möch­te“, erklär­te sie.
„Die Kame­rad­schaft unter den Sol­da­ten sei ein­fach gut. „Die ste­hen für­ein­an­der ein.“

Am nächs­ten Tag gab es Infor­ma­tio­nen über die Berufs­bil­der dabei lern­ten sie den All­tag als Sol­dat ken­nen: Beim Hin­der­nis­lau­fen, beim Auf­stel­len eines Zel­tes und beim Ent­zün­den eines Feu­ers. Den größ­ten Spaß hat­ten die jun­gen Besu­cher sicher­lich, als sie in einem Mar­der und Puma durch den Sta­pel mit­fah­ren durf­ten. Zuvor hat­ten sie bereits im Simu­la­ti­ons­zen­trum ihre eige­nen Fer­tig­kei­ten unter Beweis gestellt. „Ein­fach klas­se“, fand Jen­ni­fer Zier aus Rügen.

Ein wei­te­rer Tag gab den Jugend­li­chen einen inten­si­ven Ein­blick in die Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten bei der Bundeswehr.
Außer­dem stand noch die Sani­tä­ter- und Nah­kampf­aus­bil­dung auf dem Programm
Der letz­te Abend in August­dorf klang mit einem Bow­ling-Wett­be­werb in der Oase aus.

„Wir woll­ten den Jugend­li­chen ganz offen zei­gen, wie die Bun­des­wehr funk­tio­niert und wel­che Mög­lich­kei­ten sie haben“, erklärt der Zug­füh­rer vom Pan­zer­gre­na­dier­ba­tail­lon 212.

Er sieht sich selbst wie eine Art Unter­hal­ter. „Ich ver­mit­te­le hier ein Erleb­nis“, erklärt er. Dabei sei es gut, wenn man­che schon jetzt erken­nen wür­den, dass die Bun­des­wehr für sie nichts sei.

„Es ist für sie und uns bes­ser, dass sie das erken­nen, als wenn sie bereits bei uns ange­fan­gen haben.“
Und so war auch ein Schü­le­rin, die direkt am zwei­ten Tag anmerk­te, dass sie ande­re Zie­le habe. Der Groß­teil der Besu­cher war indes begeis­tert. „Ich kom­me wie­der“, erklär­te Jen­ni­fer Zier begeis­tert. Und Eme­lie Meck­len­burg merk­te an. „Fan­tas­tisch.“

Von Redaktion

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