Ab Mon­tag leb­te der Zug deut­lich auf. Jeweils 2000 bis 3000 Kra­ni­che waren auf der Stre­cke über Hes­sen, Rhein­land-Pfalz und Saar­land unter­wegs. Die NRW-Zug­schie­ne wur­de zunächst nicht beflo­gen, am Mitt­woch änder­te sich die Situa­ti­on dann schlagartig.

Über Hes­sen dreh­te der Zug rich­tig auf, über dem Lahn­tal wur­den in der Sum­me fast 30.000 Kra­ni­che beob­ach­tet. Gleich­zei­tig kam es nun auch von Nie­der­sach­sen aus über NRW zu star­kem Über­flug auf einem sehr brei­ten Kor­ri­dor von Ost­west­fa­len über das Ruhr­ge­biet, Sauer­land und Ber­gi­sches Land bis ins Rhein­land und in die Eifel. Es gin­gen aus zahl­rei­chen Orten Mel­dun­gen ein, die in der Regel aber alle unter tau­send Kra­ni­chen lagen, so dass die Gesamt­zahl der zie­hen­den Vögel schwer zu schät­zen ist.

Die Rast­schwer­punk­te ver­schie­ben sich deut­lich nach Süd­wes­ten. Seit Anfang Okto­ber sind schon rund 100.000 Kra­ni­che über Hes­sen, NRW und Rhein­land-Pfalz in die fran­zö­si­sche Cham­pa­gne wei­ter­ge­flo­gen. Selbst an der Bod­den­küs­te hal­ten sich aber noch zehn­tau­sen­de Kra­ni­che auf.

Nach eini­gen Tagen mit mitt­le­rem Flug­auf­kom­men auf bei­den Haupt­rou­ten hat der Ver­kehr am Mon­tag und Diens­tag deut­lich zuge­nom­men. Zunächst lagen aus NRW mehr Sich­tun­gen als aus Hes­sen vor. Sowohl aus Nie­der­sach­sen wie aus Bran­den­burg und Thü­rin­gen drän­gen aber zahl­rei­che Kra­ni­che nach, so dass wohl auf bei­den Rou­ten aktu­ell zehn­tau­send oder mehr Kra­ni­che unter­wegs sind.

Von Redaktion

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