Die Erst­kläss­ler der Grund­schu­le In der Sen­ne haben eine wei­te Rei­se­hin­ter sich: zumin­dest gedank­löich. Denn auf wun­der­ba­re Wei­se wur­den die­se mit nach Pana­ma ent­führt. Durch das Trotz-Alledem-Theater.

Wenn Schau­spie­ler erle­ben, dass die Kin­der Teil der Vor­stel­lung wer­den, dass sie vehe­ment mit­ma­chen, wenn die absicht­li­chen Ver­spre­cher laut­stark kor­ri­gie­ren und sogar dem Fuchs sagen wol­len, wo die Gans ist, dann wis­sen sie, dass sie alles rich­tig gemacht haben, dass sie die Kin­der in die Welt des Thea­ter­stü­ckes ver­setzt haben.

Bär und Tiger demons­trie­ren eine Lebens­ge­mein­schaft vol­ler guter Lau­ne. Und wenn mal eine Sei­te ein­ge­schnappt ist, dann fin­den sie sofort einen lus­ti­gen Weg aus der Kri­se und fei­ern dies mit einem Tanz. Der gut­mü­ti­ge star­ke Bär und der immer begeis­te­rungs­fä­hi­ge Tiger wol­len nach Pana­ma, dem Land ihrer Träu­me, wo alles nach Bana­nen riecht und alles viel grö­ßer ist.

Bei die­ser Suche ler­nen sie Tie­re ken­nen, die sie sonst nie getrof­fen hät­ten: Die Maus – „was wis­sen Mäu­se schon von Pana­ma“ – die Kuh, die auch nicht weiß, wo „Pana­m­uh“ ist, den Fuchs, der nur an einer Gans inter­es­siert ist, aber in die­ser Insze­nie­rung zu töl­pel­haft ist, sodass es kei­ne tote Gans gibt, die gast­freund­li­chen Nach­barn Hase und Igel, die zu blei­ben­den Freun­den wer­den und schließ­lich die Krä­he, die dem klei­nen Bär und dem klei­nen Tiger die Augen öff­net, wie schön es doch im eige­nen Land ist.

Die Schau­spie­ler auf der Büh­ne sind ein offen­sicht­lich ein­ge­spiel­tes Team mit fei­nem Gefühl für die Reak­tio­nen der Kinder,

Auch die anwe­sen­den Leh­re­rin­nen hat­ten ihren Spaß, glei­cher­ma­ßen an der Freu­de der Kin­der sowie auch am intel­li­gen­ten Humor der Schauspieler.Dieser erhiel­ten für ihr Kön­nen lang anhal­ten­den Applaus.

Von Redaktion

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