Am Mitt­woch folg­ten ins­ge­samt 18 Kom­pa­nie­feld­we­bel der Ein­la­dung des Kom­man­deurs der Pan­zer­bri­ga­de 21 „LIPPERLAND“, Bri­ga­de­ge­ne­ral Ans­gar Mey­er, nach August­dorf. Neben Infor­ma­tio­nen zur Per­so­nal­be­ar­bei­tung und zur Inne­ren Lage stand die „Agen­da Attrak­ti­vi­tät“ im Mit­tel­punkt der Tagung. Oberst­leut­nant i.G. (im Gene­ral­stabs­dienst) Chris­ti­an Schoe­bel war dazu aus Ber­lin an den Bun­des­wehr­stand­ort am Sen­ne­rand gereist.

choe­bel, Fach­mann für Per­so­nal­stra­te­gie im Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um, infor­mier­te die „Spie­ße“ umfas­send die zahl­rei­chen Neu­re­ge­lun­gen, bei­spiels­wei­se ver­bes­ser­te Arbeits­be­din­gun­gen und Infra­struk­tur­maß­nah­men. Abschlie­ßend ließ es sich Bri­ga­de­ge­ne­ral Mey­er nicht neh­men, die erfah­re­nen Feld­we­bel­dienst­gra­de über den Pla­nungs­stand zur „Ein­satz­bri­ga­de 2021“ zu infor­mie­ren. In etwa einem Jahr über­nimmt die August­dor­fer Bri­ga­de für ein Jahr die Ver­ant­wor­tung für die Ein­satz­kon­tin­gen­te in Afgha­ni­stan sowie im Kosovo.

Ab Mon­tag mach­ten sich rund 600 Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten des Pan­zer­gre­na­dier­ba­tail­lons 212 auf den Weg in die baye­ri­sche Rhön. Für zwei Wochen wird der August­dor­fer Kampf­trup­pen­ver­band auf dem Trup­pen­übungs­platz Wild­fle­cken zahl­rei­che Aus­bil­dungs-und Schieß­vor­ha­ben durch­füh­ren. Für die Män­ner und Frau­en um Batail­lons­kom­man­deur Maik Cohrs ist es der ers­te gemein­sa­me Übungs­platz­auf­ent­halt nach der Rück­kehr aus dem Afgha­ni­stan­ein­satz im Som­mer. Neben Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten des Batail­lons­sta­bes sowie der Ver­sor­gungs-und Unter­stüt­zungs­kom­pa­nie neh­men alle drei Kampf­kom­pa­nien des Ver­ban­des an den Übun­gen und Schieß­aus­bil­dun­gen teil.
Erst­mals mit dabei: Der Schüt­zen­pan­zer „Puma“, der im Janu­ar fei­er­lich durch die August­dor­fer Pan­zer­gre­na­die­re in der Rom­mel-Kaser­ne begrüßt wurde.

Der Trup­pen­übungs­platz Wild­fle­cken liegt im Mit­tel­ge­bir­ge Rhön in der Nähe von Ful­da. Mit sei­ner typi­schen Mit­tel­ge­birgs­land­schaft weist er Höhen­dif­fe­ren­zen von bis zu 500 m auf. Der ehe­ma­li­ge US-Übungs­platz gehört mit einer Flä­che von 7.282 Hekt­ar zu den klei­ne­ren Truppenübungsplätzen.

Die Schieß- und Übungs­an­la­gen bie­ten bis zu fünf Kom­pa­nien gleich­zei­tig die Mög­lich­keit umfang­rei­che, im Schwer­punkt infan­te­ris­ti­sche, Aus­bil­dungs­vor­ha­ben zu ver­wirk­li­chen. Der Ein­satz von Hand- und Pan­zer­ab­wehr­hand­waf­fen, Hand­gra­na­ten und Pan­zer­ab­wehr­lenk­flug­kör­per sind glei­cher­ma­ßen mög­lich wie das Schie­ßen aus Hub­schrau­bern, die Spreng­aus­bil­dung oder das Schie­ßen mit Mörsern.

Von Redaktion

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