Bei nass­kal­tem Wet­ter und mit wun­der­schö­nem, bun­tem Herbst­laub ver­ziert, lie­ßen es sich die ca 20 Wan­der­freun­de nicht neh­men, die sie­ben Kilo­me­ter lan­ge Stre­cke im Hövel­ho­fer Forst zu erkun­den und damit die letz­te Wan­de­rung des Hei­mat­ver­eins in die­sem Jahr zu erleben.

Dort erfuh­ren die Wan­de­rer, dass der Wald zu 75 Pro­zent aus Kie­fern, 12 Pro­zent Fich­ten und 13 Pro­zent auf Buchen, Eichen und ande­ren Holz­ar­ten besteht. „Im Mit­tel­al­ter war er das Jagd­re­vier der Fürst­bi­schö­fe von Pader­born”, erläu­ter­te Wan­der­wart Gre­gor Müllen­sie­fen, wäh­rend die Grup­pe marschierte.

Vom Park­platz an der von Recke Stra­ße ging es wei­ter auf dem Wan­der­weg A5. Die­sen Weg, auch als Rus­sen­patt bekannt, mus­ten tau­sen­de Kriegs­ge­fan­ge­ne gehen um vom Hövel­ho­fer Bahn­hof ins Stamm­la­ger Sta­lag 326 zu kom­men. Zur Ver­sor­gung des Lagers ver­lief für eini­ge Jah­re hier auf die­sem Weg eine Schmalspurbahn.

„Danach haben wir das Rie­ger Kreuz pas­siert, das frü­her auf einem Hof am Fur­l­bach stand. Als der Hof dann von der Pest befal­len wur­de, ver­setz­te man das Kreuz an die­ser Stel­le wo dann die all­jähr­li­che Bitt­pro­zes­si­on her­führ­te und statt­fand“, berich­te­te der Wan­der­wart im Anschluss.

Wei­ter ging es dann auf die ehe­ma­li­ge Unte­re Alte Bie­le­fel­der Land­stra­ße die frü­her ein Fern­rei­se­weg zwi­schen den nord- und süd­deut­schen Raum war, ins­be­son­de­re aber zwi­schen Pader­born und Bielefeld.

Der gesel­li­ge Abschluss fand in einem gemüt­li­chen Café in Hövel­hof statt. Gre­gor Müllen­sie­fen bedank­te sich bei den treu­en Mit­wan­de­rern. „Auch im kom­men­den Jahr wird es wie­der inter­es­san­te Wan­der­rou­ten geben”, ver­spricht er.

Von Redaktion

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