Die CDU möch­te das August­dor­fer Ord­nungs­amt unter­stüt­zen. Aus die­sem Grund beauf­tragt die Frak­ti­on den Bür­ger­meis­ter, sich umge­hend mit der Stadt Det­mold in Ver­bin­dung zu set­zen, „um eine mög­li­che Inter­kom­mu­na­le Zusam­men­ar­beit (IKZ) im Auf­ga­ben­be­reich Sicher­heit und Ord­nung zu prü­fen“, so CDU-Frak­ti­ons­chef Lutz Mül­ler in sei­nem Schrei­ben. Im Anschluss soll Dr. Andre­as Wulf in der Rats­sit­zung am 12.12.2019 über ers­te Ergeb­nis­se berichten.

„Zur nächs­ten Sit­zung des Haupt- und Finanz­aus­schus­ses soll ein sach­kun­di­ger Ver­tre­ter der Stadt Det­mold ein­ge­la­den wer­den, um eine mög­li­che Zusam­men­ar­beit dar­zu­stel­len“, heißt es im Antrag.

Als Begrün­dung führt die CDU an, dass bereits seit meh­re­ren Jah­ren, beson­ders in den Som­mer­mo­na­ten, „immer wie­der ran­da­lie­ren­de Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne die öffent­li­che Sicher­heit und Ord­nung in der Gemein­de August­dorf stören.“

Mas­si­ve Ruhe­stö­run­gen, aus­ufern­de Trink­ge­la­ge, Beläs­ti­gun­gen von Bür­ge­rin­nen und Bür­gern sowie zum Teil erheb­li­che Sach­be­schä­di­gun­gen an Schu­len und ande­rem gemeind­li­chen Eigen­tum sei­en spe­zi­ell zu spä­ten Abend- oder Nacht­stun­den „lei­der fast schon an der Tages­ord­nung.“, so Mül­ler. Dem gel­te es nun, dau­er­haft Ein­halt zu gebieten.

„Die Gewähr­leis­tung der öffent­li­chen Sicher­heit und Ord­nung ist eine Pflicht­auf­ga­be der Gemein­de sowie der Poli­zei­be­hör­den, die die­se Auf­ga­be grund­sätz­lich außer­halb der regu­lä­ren Dienst­zei­ten der Gemein­de­ver­wal­tung über­neh­men“, so Müller.
Da die Poli­zei aus per­so­nel­len Grün­den oder vor­ran­gi­ger Ein­sät­ze meis­tens ent­we­der nicht oder nur ver­spä­tet in der Lage sei ein­zu­schrei­ten, müss­ten Straf­ta­ten und Ord­nungs­wid­rig­kei­ten durch höhe­re Prä­senz des Ord­nungs­am­tes ver­hin­dert oder kon­se­quent ver­folgt werden.

„Der kom­mu­na­le Ord­nungs­dienst in August­dorf konn­te in der Ver­gan­gen­heit sei­ne Auf­ga­be, die Ein­hal­tung der öffent­li­chen Sicher­heit und Ord­nung zu gewähr­leis­ten, nicht adäquat erfül­len“, heißt es in dem Schrei­ben wei­ter. Das spie­ge­le sich vor allem des, auf­grund des abend- und nächt­li­chen Kon­trol­len benö­tig­ten Per­so­nals, das nicht aus­rei­chend vor­han­den ist.
„Eine IKZ ist ein pro­ba­tes Mit­tel, kom­mu­na­le Auf­ga­ben gemein­sam, kos­ten­spa­rend und effek­tiv wahr­zu­neh­men“, hofft Müller.
Er weiß, dass die Stadt Det­mold aktu­ell eine IKZ im Bereich Sicher­heit und Ord­nung mit ande­ren lip­pi­schen Kom­mu­nen prüft. Hier­über wird die Stadt in der nächs­ten Haupt- und Finanz­aus­schus­sit­zung beraten.

„Die Gemein­de August­dorf soll­te die sich nun bie­ten­de Chan­ce nut­zen und ver­su­chen, eine IKZ mit der Stadt Det­mold und wei­te­ren Kom­mu­nen zu orga­ni­sie­ren“, for­dert die CDU.

Von Redaktion

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