Die letz­te Aus­ga­be der Offe­nen Büh­ne wur­de am Don­ners­tag­abend zu einem tri­um­pha­len Finale.
Der Saal in Wen­zels Rats­stu­ben war kom­plett besetzt. Dicht an dicht reih­ten sich die Zuhö­rer anein­an­der, um die Inter­pre­ten des Abends zu hören.
Und Orga­ni­sa­tor Micha­el Casel hat­te nicht zu viel ver­spro­chen. „Das wird ein tol­ler Abend“, war er sich im Vor­hin­ein sicher, und er soll­te Recht behalten.

Den Anfang mach­te das Duo Elai­ne Ban­nis­ter und Mal­colm Beres­ford ali­as „EplusM“. Die bei­den inter­pre­tier­ten Pop‑, Blues- u. Folk-Bal­la­den, und begeis­ter­ten das Publi­kum mit har­mo­ni­sche Songs aus den 60er/70er bis heu­te. Ob nun „It‘s a road, Jack“, oder „Walk on the right side“. Die bei­den schaff­ten es inner­halb von weni­gen Tak­ten ihr Publi­kum in den Bann zu ziehen.

Aber auch das zwei­te Duo des Abends brauch­te sich nicht zu ver­ste­cken. Joana Mer­tens und Peter Voß als „Small Cut­le­ry Cosy Ses­si­on“ begeis­ter­ten mit eige­nen Lie­dern, die Titel hat­ten wie „Ich hab kein Geld“ und „Wir sind uns vor­her nicht begegnet.
Dabei über­rasch­te vor allem Mer­tens mit einer ange­neh­men Stim­me, die leicht klin­gend durch den Saal zu zie­hen schien, wäh­rend Peter Voß auf der Gitar­re beglei­te­te und eben­falls zwi­schen­durch sang. „Wir suchen die Essenz, die See­le der Lie­der – ohne gro­ßes Arran­ge­ment, ohne gro­ße Tech­nik“, so die Ansa­ge der bei­den, und die­ses ver­spre­chen lös­ten sie an dem Abend auch ein.

Lang anhal­ten­den Applaus erhiel­ten auch die drit­ten im Bun­de: die „Essex Blues Brothers“ .
Sie sind Wie­der­ho­lungs­tä­ter bei der Offe­nen Büh­ne in August­dorf, denn bereits im ver­gan­ge­nen Jahr spiel­ten die Essex Blues Bro­thers, ali­as Mal­colm Beres­ford (Drums, Per­cus­sion, Gesang) und Frank Wil­helm (Gitar­re, Gesang) einen Aus­zug aus ihrem Reper­toire. Und auch an die­sem Abend über­zeug­ten die Musi­ker wie­der mit ihrer Einlage.

Die bei­den Freun­de, Mal­colm Beres­ford aus August­dorf (Drums, Per­cus­sion, Vocals), und Frank Wil­helm aus Albers­loh (Gitar­re, Vocals) inter­pre­tier­ten die Songs ihrer Lieb­lings­künst­ler aus allen Berei­chen von Pop, Blues und Rock mit einer ganz eige­nen Hand­schrift, respekt­voll gegen­über den Ori­gi­na­len, aber doch sehr frei, eigen­stän­dig und auf sym­pa­thi­sche Art. Das Publi­kum war begeis­tert und spen­de­te allen Künst­lern lan­gen Applaus.

Gegen­über den August­dor­fer Nach­rich­ten ver­riet Micha­el Casel bereits schon eine Neue­rung für das kom­men­de Jahr.
Wäh­rend im Janu­ar noch ein­mal das For­mat in sei­ner bis­he­ri­gen Form statt­fin­det, soll es ab Febru­ar für Künst­ler auch die Mög­lich­keit geben, einen gan­zen Abend lang allei­ne die Büh­ne für sich in Anspruch zu nehmen.

„Vie­le der Künst­ler haben ein gro­ßes Reper­toire und auch die Mög­lich­keit, das Publi­kum wirk­lich lan­ge zu unter­hal­ten“, erklärt Micha­el Casel. Auf der ande­ren Sei­te erle­be er es auch immer wie­der, dass sich das Publi­kum von der ein und ande­ren Band noch viel mehr Zuga­ben wün­sche. Das sei zeit­lich aber oft nicht realisierbar.

„Wir wol­len aber offen für bei­de Mög­lich­kei­ten sein. Aus dem Grund soll der bis­he­ri­ge Schwer­punkt zukünf­tig klei­ner, bezie­hungs­wei­se in Klam­mern geschrie­ben wer­den“, so Casel. So soll es zukünf­tig „Die (offe­ne) Büh­ne.“ hei­ßen. „Dadurch wird das Kon­zept deut­lich“, ist Casel überzeugt.

Im Janu­ar aber heißt es erst noch ein­mal „Will­kom­men zu Offe­nen Büh­ne“, aller­dings erst am drit­ten Don­ners­tag des Monats. „Bis dahin allen Freun­den der Offe­nen Büh­ne eine guten Jah­res­wech­sel“, so Casel.

Von Redaktion

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