Ein­zel­händ­ler und Gas­tro­no­men kön­nen auf­at­men. Sie müs­sen ihre Regis­trier­kas­sen nun doch nicht nach dem Weih­nachts­ge­schäft auf­rüs­ten oder gar umtau­schen. Bis zum 30. Sep­tem­ber 2020 wird der Ein­satz der bis­he­ri­gen Kas­sen­sys­te­me von Betriebs­prü­fern nicht bean­stan­det wer­den. Dar­auf haben sich die Finanz­mi­nis­te­ri­en aus Bund und Län­dern verständigt.

Eigent­lich dürf­ten laut einem Gesetz aus dem Jah­re 2016 schon mit dem 01.01.2020 nur noch sol­che elek­tro­ni­schen Regis­trier­kas­sen und Kas­sen­sys­te­me ver­wen­det wer­den, die mit einer zer­ti­fi­zier­ten tech­ni­schen Sicher­heits­ein­rich­tung aus­ge­stat­tet sind. Deutsch­land­weit sind ca. 2,1 Mil­lio­nen elek­tro­ni­sche Regis­trier­kas­sen betroffen.

Gemein­sam mit den Spit­zen­ver­bän­den der deut­schen Wirt­schaft hat­te sich die IHK-Dach­or­ga­ni­sa­ti­on, der Deut­sche Indus­trie- und Han­dels­kam­mer­tag, an die Bun­des- und Finanz­mi­nis­te­ri­en gewandt. Sie for­der­ten schon im Früh­jahr eine Ver­schie­bung des Anwen­dungs­zeit­punk­tes ein. Dar­auf haben nun die obers­ten Finanz­ver­wal­tun­gen mit dem Beschluss ihrer Nicht­be­an­stan­dungs­re­ge­lung bis zum 30. Sep­tem­ber 2020 reagiert.

Von Redaktion

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