Wer hät­te nicht ger­ne ein Fit­ness­raum und einen eige­nen Koch? Viel­leicht sogar noch Was­ser­spie­le im Gar­ten und einen Bar­be­cue Grill? Für die Beschäf­tig­ten der Alpha­caps GmbH in August­dorf gehö­ren die­se Din­ge zum täg­li­chen Leben. Das Unter­neh­men, das als Lohn­her­stel­ler von Kap­seln, Tablet­ten und Pul­ver im Nah­rungs­er­gän­zungs­be­reich tätig ist, hat sich auf die Fah­nen geschrie­ben, „anders zu sein“, wie Lau­ra Laris­sa Weiss, die in der Per­so­nal­ab­tei­lung der Fir­ma tätig ist, berich­tet. Dem Unter­neh­men gibt sich „gro­ße Mühe, dass Arbeit nicht nur Arbeit ist, son­dern auch Spaß soll­te“, ver­rät Weiss.

Aus die­sem Grund bie­te die Fir­ma den Beschäf­tig­ten vie­le Din­ge an, die in ande­ren Unter­neh­men (noch) undenk­bar sind. „Wir haben zum Bei­spiel einen Auf­ent­halts­raum mit Fern­se­her, in den man sich zurück­zie­hen kann“, erläu­tert Weiss. Auch ste­he das Fit­ness­stu­dio jedem zur Ver­fü­gung, aller­dings, so die Per­so­nal­lei­te­rin lachend, „nur wäh­rend der Pau­sen­zei­ten.“ Gera­de das Fit­ness­stu­dio wür­de von den Beschäf­tig­ten sehr inten­siv genutzt, erklärt Mal­te Sturm, der in dem Unter­neh­men als Assis­tent der Geschäfts­füh­rung tätig ist. „Zusätz­lich ist es uns wich­tig, dass wir auch etwas außer­halb der Arbeits­zeit etwas unter­neh­men, zum Bei­spiel wenn Ver­an­stal­tun­gen hier in der Nähe sind“, so Weiss.

So sei eine klei­ne Grup­pe zum „Der Her­mann leuch­tet“ und zur Bier­bör­se unter­wegs gewe­sen. Jedem ste­he es natür­lich frei, dar­an teil­zu­neh­men, „und es wird auch kei­nem der Kopf abge­ris­sen, wenn er das nicht macht“, ergänzt Sturm. Abge­run­det wird das Ange­bot an die Beschäf­tig­ten mit einem eige­nen Koch, der in dem Betriebs­re­stau­rant die Mit­ar­bei­ter bekocht. „da wir im Gesund­heits­sek­tor tätig sind, bie­ten wir aus gesund­heit­li­chen Über­le­gun­gen nur vege­ta­ri­sches Essen an“, erläu­tert Sturm. Auch gebe es nur einen Was­ser­spen­der. Cola und ande­re unge­sun­de Geträn­ke sucht man dort ver­ge­bens. Es sei aber, das macht Weiss klar, auch jedem Mit­ar­bei­ter frei­ge­stellt, sei­ne Pom­mes und eige­ne Geträn­ke mit­zu­brin­gen. Die ein­zi­ge Aus­nah­me des gesun­den Essens ist der Frei­tag. Dann ist tra­di­tio­nell Pizzatag.

Aber auch die Ver­wal­tung wird in die Über­le­gun­gen nach Zufrie­den­heit mit ein­be­zo­gen. So sei erst vor kur­zem neue Tech­nik, wie zum Bei­spiel schnel­le­re Com­pu­ter, ange­schafft wor­den. „Auch das trägt zur Zufrie­den­heit mit bei, wenn der Com­pu­ter nicht fünf Minu­ten benö­tigt, bevor er hoch­ge­fah­ren ist“, erläu­tert Weiss.

Ganz begeis­tert zei­gen sich die Mit­ar­bei­ter vom neu­ge­stal­te­ten Gar­ten­be­reich mit Bar­be­cue Grill, Was­ser­spie­len und Rela­xing­zo­nen. „Wir hof­fen, dass die Mit­ar­bei­ter sich wei­ter wohl füh­len und ihnen die Arbeit Spaß macht“, erläu­tert Weiss.

Der Grund für die vie­len Extras liegt für Sturm und Weiss auf der Hand. „Wir möch­ten die Mit­ar­bei­ter hier hal­ten. Dar­um bie­ten wir ihnen auch im Rah­men unse­rer Mög­lich­kei­ten alles, von dem wir glau­ben, dass es die Freu­de am Arbeits­platz erhält“, erklä­ren beide.Die damit ver­bun­de­nen Aus­ga­ben schei­nen sich zu loh­nen. Nur sel­ten sei es, dass sich ein Mit­ar­bei­ter von dem Unter­neh­men trennt. Die meis­ten arbei­ten schon ganz lan­ge hier, man­che seit Beginn, so Weiss. Und die freu­en sich schon auf den Som­mer: Dann gibt es viel­leicht neben dem Piz­za- auch einen Barbecuetag.

Von Redaktion

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