In der Sit­zung des Haupt- und Finanz­aus­schus­ses am Don­ners­tag die­ser Woche, wer­den die Mit­glie­der vor­aus­sicht­lich beschlie­ßen, ins­ge­samt 16.000 Euro zum Schutz der Schul­ge­bäu­de und der dazu­ge­hö­ri­gen Außen­ge­län­de vor Van­da­lis­mus und Ein­brü­chen in den Haus­halts­plan 2020 ein­zu­stel­len. Die­se Sum­me beinhal­tet noch nicht die Kos­ten für eine Ein­zäu­nung des Schul­hofs der Realschule.

Dabei könn­te es an einem Punkt zu Dis­kus­sio­nen kom­men. Denn laut Ver­wal­tung wer­den die Kos­ten für eine Video­über­wa­chung auf knapp 8.000 Euro geschätzt. Das Über­wa­chungs­sys­tem bestehe aus vier wet­ter­fes­ten Netz­werk- Kame­ras inklu­si­ve kabel­ge­bun­de­nem Fest­plat­ten­re­cor­der und eigen­stän­di­gem Bild­schirm. „Die Daten wer­den auf einem WLAN-Video­re­cor­der auf­ge­zeich­net und, sobald der Spei­cher voll ist, wie­der über­schrie­ben. Die Kame­ras ver­fü­gen über eine Bewe­gungs­er­ken­nung. Die Gerä­te bie­ten eine Gesichts­er­ken­nung. Der Erfas­sungs­win­kel beträgt 98 Grad hori­zon­tal”, heißt es in dem Beschlussvorschlag.

Eini­ge Aus­schuss­mit­glie­der haben bereits nach eige­nen Anga­ben Fra­ge­zei­chen im Kopf, wie die Sum­me von 8000 Euro zustan­de kommt. Denn die von der Ver­wal­tung beschrie­be­nen Sys­te­me, sind online bereits für unter 1000 Euro erhält­lich. „Wir möch­ten ger­ne wis­sen, ob es ein kon­kre­tes Ange­bot gibt, auf das die Ver­wal­tung ihre Ein­schät­zung stützt”, ist aus Rei­hen der Aus­schuss­mit­glie­der zu hören.

Bei einer even­tu­el­len Über­wa­chung kön­ne nach Ansicht der Ver­wal­tung nicht der gesam­te Außen­be­reich erfasst wer­den. Ins­be­son­de­re im Bereich des mit Büschen und Bäu­men bestan­de­nen Aben­teu­er­spiel­ge­län­des und der Sca­ter­bahn wür­den gro­ße Flä­chen nicht von Kame­ras, die an den Gebäu­den instal­liert wer­den, erfasst wer­den. „Hier befin­den sich aller­dings belieb­te Treff­punk­te für den Alko­hol­kon­sum und die Pro­duk­ti­on von Scher­ben”, heißt es in der Begründung.

Für eine Video­über­wa­chung des west­li­chen Schul­hofs der Real­schu­le müs­se von den glei­chen Kos­ten wie an der Grund­schu­le In der Sen­ne aus­ge­gan­gen werden.

Bevor es jedoch zu einer sol­chen kommt, muss zunächst eine Ein­zäu­nung erfol­gen. Die Ver­wal­tung weist dar­auf hin, dass die in den Som­mer­fe­ri­en 2019 auf­ge­stell­ten Bau­zäu­ne sich als wirk­sam erwie­sen hät­ten, „so dass es zum heu­ti­gen Zeit­punkt frag­lich ist, ob nach einer Ein­zäu­nung noch eine ergän­zen­de Video­über­wa­chung an der Real­schu­le erfor­der­lich sein wird.”

 

Von Redaktion

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