„Von A wie Abi bis Z wie Zukunft“ – unter die­sem Mot­to sind die vier Berufs­kol­legs des Krei­ses Lip­pe in Det­mold und Lem­go die ers­te Adres­se für die beruf­li­che Aus- und Wei­ter­bil­dung: Neben der Berufs­schu­le bie­ten sie eine Viel­zahl unter­schied­li­cher indi­vi­du­el­ler Bil­dungs­mög­lich­kei­ten. Im Rah­men einer Serie wer­den alle vier Stand­or­te, heu­te das Felix-Fechen­bach-Berufs­kol­leg, vor­ge­stellt. Wer sich dann noch wei­ter infor­mie­ren möch­te, kann zum Anmel­de- und Bera­tungs­tag am Sams­tag, 1. Febru­ar, von 8.30 Uhr bis 12 Uhr in alle vier Berufs­kol­legs kom­men. Dort kön­nen außer­dem auch Anmel­dun­gen vor­ge­nom­men werden.

Das Felix Fechen­bach Berufs­kol­leg (FFB) ist die ers­te Adres­se in Det­mold für die Aus- und Wei­ter­bil­dung im gewerb­lich-tech­ni­schen und sozia­len Bereich. Schwer­punk­te des Berufs­kol­legs sind die Anwen­dung der Robo­tik und Auto­ma­ti­sie­rungs­tech­nik, die Ver­wen­dung hybri­der Fer­ti­gungs­ver­fah­ren und der Ein­satz der vir­tu­el­len bezie­hungs­wei­se erwei­ter­ten Rea­li­tät (AR/VR). Aber auch die Berei­che Erzie­hung und Sozia­les sowie Ernäh­rung und Ver­sor­gung spie­len eine wich­ti­ge Rol­le im Bildungsangebot.

Zukunfts­ori­en­tie­rung, Pra­xis­nä­he und Eigen­ver­ant­wor­tung als Schwerpunkte

Der Schul­lei­ter Wolf­gang Wil­den ist schon seit rund 25 Jah­ren in unter­schied­li­chen Posi­tio­nen am FFB tätig und sieht schu­lisch einen beson­de­ren Fokus auf den The­men Zukunfts­ori­en­tie­rung, Pra­xis­nä­he und Eigen­ver­ant­wor­tung. Dies betrifft nicht nur die dua­len Aus­bil­dun­gen, son­dern ganz beson­ders die voll­zeit­schu­li­schen Bil­dungs­gän­ge, in denen neben ers­ten beruf­li­chen Erfah­run­gen auch ein wei­ter­füh­ren­der all­ge­mein­bil­den­der Abschluss erwor­ben wer­den kann. Beim FFB reicht die Spann­brei­te vom Haupt­schul­ab­schluss bis zum Abitur am Beruf­li­chen Gym­na­si­um. Außer­dem kön­nen sich hier an den Fach­schu­len bereits Berufs­tä­ti­ge wei­ter­qua­li­fi­zie­ren und dabei die einem Bache­lor­ab­schluss gleich­ge­setz­te Qua­li­fi­ka­ti­on zum Tech­ni­ker, zum Erzie­her oder zum Betriebs­lei­ter und falls gewünscht zusätz­lich noch die Fach­hoch­schul­rei­fe erwerben.

Tech­ni­sche Aus­stat­tung auf Industriestandard 

Die tech­ni­sche Aus­stat­tung des FFBs auf Indus­trie­stan­dard bie­tet attrak­ti­ve Lern­mög­lich­kei­ten in der beruf­li­chen Aus- und Wei­ter­bil­dung, aber: „Ler­nen im Zeit­al­ter der digi­ta­len Trans­for­ma­ti­on bleibt auch wei­ter­hin ein sozia­ler Pro­zess“, meint Wolf­gang Wil­den. „Dabei geht es nicht nur um die Ver­net­zung von Tech­nik, son­dern immer auch um die Ver­net­zung von Köp­fen.“ Dem­entspre­chend wich­tig ist auch die über­grei­fen­de Zusam­men­ar­beit der kreis­ei­ge­nen Berufs­kol­legs in Det­mold und Lem­go am Bei­spiel der Lern­fa­brik Lip­pe 4.0.

Der Ein­satz digi­ta­ler Medi­en schafft neue Mög­lich­kei­ten der Ver­mitt­lung und Erhal­tung von Methoden‑, Pro­blem­lö­se- und IT-Kom­pe­ten­zen im Bil­dungs­ver­lauf. „Wir wol­len, dass unse­re Schü­ler und Stu­die­ren­den die digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on aktiv gestal­ten und das Gelern­te selbst­stän­dig auf neue Auf­ga­ben­stel­lun­gen und Her­aus­for­de­run­gen anwen­den kön­nen.“ Um indi­vi­du­el­le Wis­sens­lü­cken zu schlie­ßen, sol­len künf­tig auch ver­stärkt zeit- und orts­un­ab­hän­gi­ge Lern­for­men ein­ge­setzt werden.

Schü­ler des FFB sind inter­na­tio­nal unterwegs

Ein wich­ti­ges Ele­ment im Schul­le­ben sind die Schul­part­ner­schaf­ten: Besu­che und Prak­ti­ka in Gast­län­dern bie­ten den Jugend­li­chen die Mög­lich­keit, neue Men­schen und Kul­tu­ren kenn­zu­ler­nen und sich auf eine zuneh­mend glo­ba­li­sier­te (Wirtschafts-)Welt vor­zu­be­rei­ten. Lokal betrach­tet sieht Wolf­gang Wil­den in der Regi­on Ost­west­fa­len Lip­pe ein gro­ßes Poten­ti­al, die Pro­fi­lie­rung beson­ders im Bereich der Krea­tiv­wirt­schaft nach­hal­tig aus­zu­bau­en, zu fes­ti­gen und dies durch die Ent­wick­lung des Krea­tiv Cam­pus Det­mold sicht­bar zu machen: „Die räum­li­che Nähe ganz vie­ler Akteu­re schafft hier die Mög­lich­keit, die Wert­schöp­fungs­ket­te aus Bil­dung, For­schung, Wirt­schaft und Gesell­schaft opti­mal zu fes­ti­gen, Bil­dungs­chan­cen zu nut­zen und sich als Wirt­schafts­fak­tor für die gesam­te Regi­on zu posi­tio­nie­ren.“ Hier wie auch beim im Inno­va­ti­on Cam­pus Lem­go geplan­ten Inno­va­ti­onS­pin will sich das FFB als Part­ner einbringen.

Detail­lier­te Infor­ma­tio­nen gibt es unter www.ffb-lippe.de. Das Pro­jekt Lern­fa­brik wird mit Mit­teln des Regio­na­len Wirt­schafts­för­de­rungs­pro­gramms (RWP) durch das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Ener­gie sowie das Minis­te­ri­um für Wirt­schaft, Inno­va­ti­on, Digi­ta­li­sie­rung und Ener­gie des Lan­des NRW geför­dert. Das Pro­jekt Inno-LIP wird geför­dert aus Mit­teln des Euro­päi­schen Fonds für regio­na­le Ent­wick­lung (EFRE) sowie aus Mit­teln des RWP-Pro­gramms durch das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Ener­gie sowie das Minis­te­ri­um für Wirt­schaft, Inno­va­ti­on, Digi­ta­li­sie­rung und Ener­gie des Lan­des NRW.

Bil­dungs­an­ge­bo­te am Felix Fechen­bach Berufkolleg:

  • gewerb­lich-tech­ni­sche Berufs­s­schu­le für zahl­rei­che dua­le Ausbildungen
  • Klas­sen für Aus­bil­dungs­vor­be­rei­tung sowie Berufs­fach­schu­len mit unter­schied­li­cher Aus­rich­tung (1 Jahr; Haupt­schul­ab­schluss bzw. Fachoberschulreife)
  • Berufs­fach­schu­le Ser­vice­fach­kraft bzw. Kin­der­pfle­ge (2 Jah­re; Abschluss als staat­lich geprüfte/r Assis­ten­t/-in für Ernäh­rung und Ver­sor­gung — Schwer­punkt Ser­vice bzw. staat­lich geprüfte/r Kin­der­pfle­ger/-in und mitt­le­rer Schulabschluss)
  • Höhe­re Berufs­fach­schu­le Inge­nieur­tech­nik (2 Jah­re; nach 3 Jah­ren optio­nal Abschluss als staat­lich geprüftem/r Assis­ten­t/-in in unter­schied­li­chen tech­ni­schen Aus­rich­tun­gen und Fach­hoch­schul­rei­fe) sowie Höhe­re Berufs­fach­schu­le Infor­ma­ti­ons­tech­nik (3 Jah­re; Abschluss als staat­lich geprüfte/r Informationstechnische/r Assis­ten­t/-in)
  • Beruf­li­che Gym­na­si­en für Tech­nik und Infor­ma­tik mit den Schwer­punk­ten Elektro‑, Maschi­nen­bau bzw. Infor­ma­ti­ons­tech­nik (3 Jah­re; Abitur)
  • Diver­se Fach­schu­len für Ernäh­rungs- und Ver­sor­gungs­ma­nage­ment, Sozi­al­we­sen und Technik

Von Redaktion

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