Das Kli­ma­pa­ket der Bun­des­re­gie­rung hält für Haus­ei­gen­tü­mer bei einer ener­ge­ti­schen Sanie­rung zahl­rei­che För­der­mög­lich­kei­ten und Steu­er­vor­tei­le bereit. Eine Über­sicht über die aktu­el­len För­der­kon­di­tio­nen bie­tet ab sofort das „Förder.Navi“ des lan­des­wei­ten Netz­werks ALTBAUNEU, bei dem auch der Kreis Lip­pe Mit­glied ist. Unter www.alt-bau-neu.de/kreis-lippe.de erhal­ten Inter­es­sier­te umfang­rei­che Infor­ma­tio­nen. „Die Inves­ti­ti­ons­ent­schei­dun­gen wer­den durch die auf­ge­stock­ten För­der­töp­fe ein­fa­cher. Zudem las­sen sich durch eine ener­ge­ti­sche Sanie­rung die jähr­li­chen Ener­gie­kos­ten redu­zie­ren“, erklärt Mar­kus Herbst, Mas­ter­plan­ma­na­ger 100% Kli­ma­schutz beim Kreis Lippe.

So wer­den etwa neue Fens­ter oder eine effek­ti­ve­re Däm­mung bezu­schusst. Im güns­tigs­ten Fall, beim Umstieg auf eine Hei­zung mit rege­ne­ra­ti­ver Ener­gie, kann es für den Aus­tausch sogar eine För­de­rung von 45 Pro­zent durch das Bun­des­amt für Wirt­schaft geben. Neu ist eben­falls die steu­er­li­che Absetz­bar­keit von ener­ge­ti­schen Sanie­rungs­maß­nah­men: Pri­va­te Eigen­tü­mer kön­nen 20 Pro­zent von bis zu 200.000 Euro Sanie­rungs­kos­ten über einen Zeit­raum von drei Jah­ren von ihrer Steu­er­schuld abzie­hen. Damit die rich­ti­ge Sanie­rungs­maß­nah­me durch­ge­führt wird, rät Herbst zu einer indi­vi­du­el­len Ener­gie­be­ra­tung. Auch die­se Kos­ten kön­nen zu 50 Pro­zent von der Steu­er­schuld abge­zo­gen werden.

Bereits am Mitt­woch, 5. Febru­ar, fin­det die kos­ten­lo­se Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung „För­der­mög­lich­kei­ten im Rah­men des Kli­ma­pa­kets“ statt. Mat­thi­as Ans­bach, Ener­gie­be­ra­ter der Ver­brau­cher­zen­tra­le NRW, refe­riert zum The­ma. Los geht’s um 18.30 Uhr im Inno­va­ti­ons­zen­trum Dören­trup, Ener­gie­park 2, 32694 Dörentrup.

Von Redaktion

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