In der Sit­zung des Aus­schus­ses für Bau, Pla­nung und Umwelt vom 04.02. hat Klaus Bro­kopf, Büro „AKUS GmbH Akus­tik und Schall­tech­nik“,  die Schall­tech­ni­sche Unter­su­chung zum Hei­de­Park vorgestellt.

Die Unter­su­chung wur­de zusam­men mit dem Bau­an­trag dem Kreis Lip­pe vor­ge­legt. Der Kreis Lip­pe hat die Bau­ge­neh­mi­gung erteilt. Die­se beinhal­tet im Hin­blick auf den Schall­schutz drei Nebenbestimmungen:

  1. An Sonn- und Fei­er­ta­gen ist die Nut­zung des Street­ball­fel­des nicht zulässig.
  2. Der Spiel­be­trieb auf dem Kunst­ra­sen­feld ist wäh­rend der sonn-/fei­er­täg­li­chen Ruhe­zei­ten mit­tags (13:00 bis 15:00 Uhr) nicht zulässig.
  3. Eine elek­tro­ak­kus­ti­sche Über­tra­gungs­an­la­ge darf auf der Sport- und Frei­zeit­an­la­ge nicht ein­ge­setzt werden.

Als nächs­tes soll nun die Bau­maß­nah­me aus­ge­schrie­ben werden.

Der Bau­hof der Gemein­de hat damit begon­nen, am Ran­de des Hei­de­sport­plat­zes Bäu­me zu fäl­len. Die Fäl­lung der Robi­ni­en nörd­lich des Plat­zes erfolgt aus zwei Grün­den: Zum einen schä­di­gen die Wur­zeln die Lauf­bahn, was an zahl­rei­chen Flick­stel­len in der vor­han­de­nen Bahn erkenn­bar ist. Die Fäl­lung dient also dazu, einer Ver­kür­zung der  Halt­bar­keit der erneu­er­ten Lauf­bahn durch ein­wach­sen­des Wur­zel­werk vor­han­de­ner Bäu­me vor­zu­beu­gen. Zum ande­ren ent­hal­ten eini­ge Robi­ni­en auch Tot­holz, so dass die Gefahr von Ast­bruch entsteht.

Dar­über hin­aus wer­den eini­ge wei­te­re Bäu­me im öst­li­chen und west­li­chen Bereich des Plat­zes gefällt. Im öst­li­chen Bereich befin­den sich teil­wei­se schad­haf­te Äste in den Baum­kro­nen. Dar­über hin­aus besteht auf­grund der erreich­ten Höhen der Bäu­me bei Sturm oder orkan­ar­ti­gen Böen die Gefahr des Umstür­zens auf die anlie­gen­de Wohn­be­bau­ung. Im Wes­ten wer­den ein­zel­ne Bäu­me im Bereich der Sprung­gru­be beseitigt.

Alte Eichen an der Sprung­gru­be und am Sport­haus sol­len ste­hen blei­ben. Im Zuge des Umbaus des Hei­de­parks sind umfang­rei­che Neu­pflan­zun­gen von Bäu­men geplant.

Von Redaktion

3 Gedanken zu „Heidesportplatz: Baugenehmigung für HeidePark liegt vor“
  1. Hal­lo Herr Marx,
    ich möch­te Sie dar­auf hin­wei­sen, dass nicht nur eine Per­son laut dage­gen vor­geht ‚son­dern — wenn Sie das ver­folgt haben — durch eine Unter­schrif­ten­ak­ti­on 63 Men­schen nur aus den Stra­ßen Sta­di­on­stra­ße , Ring­er­weg und Tur­ner­stra­ße sich dage­gen aus­ge­spro­chen haben. Neh­men Sie das bit­te zur Kennt­nis .Fra­gen Sie doch mal im Dorf nach, wie vie­le Bür­ger das ummög­lich fin­den den Hei­de­park zu bau­en. So, ich glau­be hier ist genug gesagt worden.

  2. Huiuiui… Herr Senft, wo fan­ge ich da mal an. 

    1.Die paar Bäu­me die gefällt wer­den, fin­den kei­ne wirk­lich Berück­sich­ti­gung bei einer schalls­tech­ni­schen Unter­su­chung. Über­spitzt zur bild­li­chen Vor­stel­lung: Stel­len Sie doch mal ein paar Besen­stie­le mit gehö­ri­gem Abstand zuein­an­der vor ihre Musik­an­la­ge. Hören Sie einen Unter­schied zu vorher? 

    2. War­um die Bäu­me gefällt wer­den wur­de inzwi­schen hin­rei­chend dar­ge­stellt. Es ist zwar scha­de, dass die weg müs­sen. Da die Bäu­me aber nicht hei­misch sind, sind sie z.B. aus natur­schutz­fach­li­cher Sicht gar nicht mal so span­nend. Immer­hin gibt es bald neue Baum­pflan­zun­gen, die bes­ser für das Kli­ma gerüs­tet sind, bes­ser der Arten­viel­falt die­nen und viel­leicht auch ästhe­ti­scher sind. 

    3. Der Bür­ger­wil­le hat das Pro­jekt schließ­lich erst ange­sto­ßen, auf Nach­druck, wie man sagen kann. Nur weil vor­nehm­lich eine ein­zell­ne Per­son sehr laut­stark vor­geht, ent­spricht dies nicht dem Bür­ger­wil­len. Die stän­di­gen Auf­schreie, wel­che ein­fach ein grund­sätz­li­ches „Dage­gen-sein” the­ma­ti­sie­ren, sind ermü­dent und nicht hilf­reich. Die Pro­bel­me des Fuß­balld sind hier nicht gemeint. 

    4. Hier will ich die Gele­gen­heit nut­zen, Ihnen für Ihren Kom­men­tar in der LZ bzgl. der Rede des BP völ­lig recht zu geben. Da habe ich mich wirk­lich über Ihre Wor­te gefreut.

  3. Was ist mit dem Schallschutz?
    Ist im Schall­schutz­gut­ach­ten das Fäl­len der Bäu­me mit berück­sich­tigt wor­den? Der Schall­schutz, der durch die Bäu­me da war, ist jetzt nicht mehr vor­han­den. Wie geht es jetzt wei­ter? Wird der Bür­ger­wil­le noch beachtet?

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