„Vier Jah­re lang haben die Kir­chen­äl­tes­ten die Mili­tär­kir­che gelei­tet – und was sie geleis­tet haben, hat die Mili­tär­kir­che vor­wärts gebracht“, sind sich die Mili­tär­pfar­rer Mar­tin Ben­ker und Claus Wag­ner sicher.

So haben die Ältes­ten bei Wei­ten nicht nur ein­mal im Monat an den Sit­zun­gen teil­ge­nom­men – sie haben die Haus­hal­te von Kita und Gemein­de ver­ant­wor­tet, Kon­zer­te und Fes­te orga­ni­siert und not­wen­di­ge bau­li­che Ver­än­de­run­gen vor­ge­nom­men, allem vor­an aber das geist­li­che Leben der Gemein­de ver­ant­wor­tet, zum Bei­spiel im Rah­men der zwei­ten Per­spek­tiv­ent­wick­lung, bei der auch vie­le ande­re mit­ge­ar­bei­tet haben.

Als beson­de­re Pro­jek­te der Amts­pe­ri­ode sind auch die Erwei­te­rung der Kita und die Ein­rich­tung der Groß­ta­ges­pfle­ge zu nen­nen, die Freu­de des Pro­jekt­cho­res, bei Sing­pro­jek­ten der Crea­ti­ven Kir­che Wit­ten mit­zu­sin­gen oder eige­ne Stü­cke aufzuführen.

Dar­über hin­aus wäre noch vie­les zu nen­nen wie zum Bei­spiel die Ein­rich­tung der zwei­ten Pfarr­stel­le am Standort.
Im Got­tes­dienst am Sonn­tag, 16. Febru­ar 2020 wird die Mili­tär­ge­mein­de den Kir­chen­äl­tes­ten für ihr Enga­ge­ment dan­ken und zugleich das neue Team in sein Amt ein­füh­ren und ihm Got­tes Segen für die Arbeit wünschen.
Waren es zuvor eine Frau und sie­ben Män­ner, wer­den es in Zukunft vier Frau­en und vier Män­ner sein, die – mili­tä­risch und zivil – die Lei­tung der Mili­tär­kir­chen­ge­mein­de wahr­neh­men wer­den.  Auch in der Zusam­men­set­zung des Kir­chen­vor­stan­des wird sich also eini­ges tun.

Im Anschluss an den Got­tes­dienst, der um 10.00 Uhr beginnt und zu dem die gan­ze Gemein­de ein­ge­la­den ist, beson­ders auch die Fami­li­en und Freun­de der ehe­ma­li­gen und neu­en Kir­chen­äl­tes­ten, fin­det ein Kirch­kaf­fee statt, in dem man mit „den Neu­en“ ansto­ßen und ins Gespräch kom­men kann.

Pro­jekt Erweiterung
Basie­rend auf der „Agen­da „Attrak­ti­vi­tät“ der Bun­des­wehr began­nen die ers­ten Über­le­gun­gen zur Opti­mie­rung des Betreu­ungs­an­ge­bo­tes der Kin­der­ta­ges­stät­te bereits im Früh­jahr 2014.
Eine Befra­gung der Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten sowie Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter des Bun­des­wehr­dienst­leis­tungs­zen­trums am Stand­ort August­dorf hat­te ein ein­deu­ti­ges Ergeb­nis erbracht: trotz Ver­klei­ne­rung des Stand­or­tes im Zuge der Ein­nah­me der Kom­man­do­struk­tur „HEER2011“ steigt der Betreu­ungs­be­darf bis zum Jahr ste­tig an.
„Zudem ist August­dorf gene­rell eine sehr jun­ge Gemein­de“, wies Mili­tär­pfar­rer Ben­ker auf die ohne­hin wach­sen­de Nach­fra­ge nach Betreu­ungs­plät­zen in der Gemein­de am Sen­ne­rand hin. Im Rah­men eines „Run­den Tisches“ saßen damals dann nicht nur Ver­tre­ter der Bun­des­wehr und des unter Füh­rung des dama­li­gen stell­ver­tre­ten­den Bri­ga­de­kom­man­deurs, Oberst Vol­ker Rön­ni­ke, und der Mili­tär­kir­chen­ge­mein­de zusammen.
Der Kreis Lip­pe sowie die Gemein­de August­dorf betei­lig­ten sich eben­falls inten­siv an den vor­be­rei­ten­den Gesprä­chen und Planungen.

Ein­rich­tung Großtagespflege
Als kom­plett selbst­stän­di­ge Ein­heit bie­tet die Kita Sta­chel­bär seit 2016 ins­ge­samt neun zusätz­li­che Betreu­ungs­plät­ze für Kin­der unter und über 3 Jahren.
Die­se konn­ten mit Unter­stüt­zung des Krei­ses Lip­pe und des BMVg rea­li­siert wer­den und sol­len vor allem Kin­dern von BW-Ange­hö­ri­gen zugu­te kom­men, aber auch Kin­der aus der „Zivil­be­völ­ke­rung“ sind herz­lich willkommen.

Pro­jekt­chor
Das Mar­tin-Luther-King-Chor­mu­si­cal lässt die Sän­ge­rin­nen und Sän­ger nicht los – schon bei der Urauf­füh­rung in der Gru­ga­hal­le in Essen 2019 waren die Musi­ker mit von der Par­tie, dann auch in der Dort­mun­der West­fa­len­hal­le beim Deut­schen Evan­ge­li­schen Kir­chen­tag in letz­ten Jahr.
War­um der Pro­jekt­chor es nicht las­sen kann?
Das ist schnell gesagt: „Die Geschich­te von Mar­tin Luther King ist her­aus­for­dernd und aktu­ell zugleich, die Musik mit­rei­ßend, und die Erfah­rung, mit meh­re­ren tau­send Sän­ge­rin in einer Are­na zu sin­gen, ein­fach über­wäl­ti­gend“, so der Lei­ter Fabi­an Krämer.
„Wir fri­schen am 17. und 31. Janu­ar und am 14. Febru­ar jeweils von 17–18.30 Uhr unser Kön­nen wie­der auf“, erklärt der Dirigent.
Wer bei der Auf­füh­rung am 22. Febru­ar in der OWL-Are­na, ehe­mals Ger­ry-Weber-Sta­di­on, in Halle/Westfalen dabei sein möch­te, kann noch Tickets buchen unter:
www.king-musical.de

„Sin­gen macht ein­fach Lau­ne!“, ist sich Krä­mer sicher.
Und wer beim Kon­zert­got­tes­dienst am Kar­frei­tag mit­sin­gen möch­te, sol­le sich ein­fach bei ihm melden.

Von Redaktion

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