Die AUGUSTDORFER NACHRICHTEN haben in ihrer heu­ti­gen Aus­ga­be von einer Sit­zung der CDU-Frak­ti­on berich­tet, in der es nach Aus­sa­gen von Teil­neh­mern hoch her gegan­gen sein soll.

Bür­ger­meis­ter Dr. Andre­as Wulf erklärt, dass der Bericht sei­ner Ansicht nach die Tat­sa­chen und Zusam­men­hän­ge nicht kor­rekt darstelle.

„1. Bezüg­lich der Baum­ein­kür­zun­gen an dem Gewäs­ser am Kirch­weg habe ich nicht gesagt, dass ein Fach­be­reichs­lei­ter die Ent­schei­dung getrof­fen hat. Ich habe mich viel­mehr sinn­ge­mäß so geäu­ßert, wie ich es schon gegen­über Rats­mi­glied Hein­rich-Georg Schnei­der in einer E‑Mail vom 17.02.2020 getan habe: „… die Ein­kür­zung der Bäu­me geht auf einen Antrag eines Anlie­gers zurück. Äste der Bäu­me rag­ten fast bis an des­sen Haus­wand. Der Fach­be­reich IV und der Lei­ter der Gemein­de­wer­ke hat­ten vor­ge­schla­gen, die Bäu­me nicht kom­plett zu ent­fer­nen und die Stub­ben nicht zu roden, son­dern ledig­lich ein­zu­kür­zen. Sie baten mich um Ent­schei­dung. Nach mei­nen Infor­ma­tio­nen han­delt es sich um Erlen. Erlen an Gewäs­sern wer­den regel­mä­ßig durch star­kes Ein­kür­zen gepflegt. Sie trei­ben aus dem Stock wie­der aus. Vor die­sem Hin­ter­grund habe ich einer Ein­kür­zung zuge­stimmt. Eine kom­plet­te Besei­ti­gung wäre nicht in mei­nem Sin­ne gewe­sen. Die Ein­kür­zung hat der Anlie­ger in eige­ner Zustän­dig­keit vorgenommen.“

2. Das The­ma Baum­ein­kür­zun­gen wur­de sach­lich dis­ku­tiert. Zu die­sem The­ma hat nie­mand in der Frak­ti­on „gebrüllt“.

3. Es ent­spricht nicht den Tat­sa­chen, dass ich zu einer Fra­ge, was ich denn noch selbst ent­schei­de, laut­stark geant­wor­tet haben soll: „Für sol­che Fra­gen habe ich kei­ne Zeit.“ Rich­tig ist viel­mehr, dass ich – ohne laut zu wer­den — zum The­ma Baum­ein­kür­zun­gen gesagt habe, dass ich mei­ne Arbeits­zeit für ande­re The­men benö­ti­ge, zum Bei­spiel für die Ein­wer­bung von Dorf­er­ne­rungs­mit­teln für das Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus, für die Umset­zung der ISEK-Pro­jek­te und für den Hei­de­sport­platz. Sinn­ge­mäß rich­tig wäre es gewe­sen, wenn berich­tet wor­den wäre, dass ich für eine inten­si­ve Beschäf­ti­gung mit dem The­ma Baum­ein­kür­zun­gen eigent­lich kei­ne Zeit habe.

4. Ins­ge­samt wur­de nie­mand an die Wand gebrüllt. Laut gewor­den ist — zu einem ganz ande­ren The­ma — eine klei­ne Min­der­heit. Ich gehör­te nicht dazu.”

Die AUGUSTDORFER NACHRICHTEN  haben nach Wul­fs Reak­ti­on auf die Ver­öf­fent­li­chung mit Teil­neh­mern der Sit­zung gespro­chen. Die blei­ben bei ihrer Darstellung.

Von Redaktion

4 Gedanken zu „Bürgermeister Wulf erklärt: „Tatsachen und Zusammenhänge wurden nicht korrekt dargestellt.”“
  1. Wit­zig fin­de ich ja, dass er damit beschäf­tigt ist, För­der­gel­der für die Dorf­er­neue­rung ein­zuzwer­ben. Dabei ist das nur für Orte oder Orts­tei­le unter 10.000 Ein­woh­nern — und damit gera­de so nicht für unse­re Gemein­de — möglich.

    1. Sehr geehr­ter Herr Marx, wir haben uns bei der Bezirks­re­gie­rung erkun­digt, die För­de­rung gilt auch für August­dorf — auf­grund der länd­li­chen Struk­tur. Mit freund­li­chem Gruß die Redaktion

  2. Das war zu erwar­ten und typisch Dr. Wulf : obwohl er doch so wenig Zeit hat, hat er gar­niert mit einem Foto anläss­lich des Jugend­fo­rums sofort sei­ne „Hän­de in Unschuld gewa­schen”, alles falsch dar­ge­stellt und mit der übli­chen Wort­klau­be­rei „bewie­sen”, was denn die angeb­li­chen „Tat­sa­chen” waren. Die nennt er natür­lich nicht. Und selbst wenn sich wie üblich im Nach­hin­ein her­aus­stel­len soll­te, dass auch in sei­ner has­ti­gen Erwi­de­rung nur „Halb­wahr­hei­ten” ste­cken , dann ist er wie­der falsch ver­stan­den wor­den. Fehl­te nur noch, dass er wie­der Ver­leum­dung ” einer klei­nen Min­der­heit” sieht, die es doch tat­säch­lich wagt, an sei­ner sakro­sank­ten Per­son zu zwei­feln. „Si tacuis­ses phi­lo­so­phus man­sis­ses (hät­test du geschwie­gen, wärst Du Phi­lo­soph geblie­ben)”, sag­te ein wei­ser Mensch der Anti­ke, als ob er schon geahnt hät­te, dass es den Bür­ger­meis­ter heu­te gibt.
    Ein Mensch, der nie einen Feh­ler macht und alle Schuld und Ver­ant­wor­tung ande­ren zuschiebt, der nach­tra­gend , herrsch­süch­tig , selbst­herr­lich , bera­tungs­re­si­tent, pro­ji­zie­rend sich gebär­det und weder deli­gie­ren noch zusam­men­füh­ren kann , der alles zur Chef­sa­che macht, aber nie Ver­ant­wor­tung zeigt, der ist hier nicht nur nicht geeig­net, bei dem muss eine bestimm­te Per­sön­lich­keits­stö­rung ver­mu­tet wer­den… ……den auf­rech­ten Christ­de­mo­kra­ten im Rat wün­sche ich Mut, Stand­haf­tig­keit und gesun­den Men­schen­ver­stand , damit sie wie­der unab­hän­gig den Platz ein­neh­men kön­nen, auf den die Bür­ger sie gewählt haben.
    Freu­en wir uns gemein­sam , dass die 80-cm- „ein­ge­pfleg­ten” — Erlen­stümp­fe ja wie­der wach­sen wer­den und ärgern wir uns nicht über die­se unver­schäm­te Zumu­tung , dass auch noch glau­ben zu müssen.

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