Beim Gesund­heits­amt des Krei­ses Lip­pe sind aktu­ell kei­ne Per­so­nen, die sich mit dem Coro­na­vi­rus infi­ziert haben, bekannt. Sämt­li­che Pro­ben, die bis­lang aus­ge­wer­tet sind, sind nega­tiv. Es gibt nach aktu­el­lem Sach­stand kei­nen Nach­weis für einen Fall oder eine Infek­ti­on mit dem Coro­na­vi­rus im Kreis Lip­pe. Des­halb sind auch kei­ne Ein­schrän­kun­gen oder Beein­träch­ti­gun­gen für den Betrieb in Schu­len, Kitas oder Ver­wal­tun­gen notwendig.

Ein Exper­ten­team mit Mit­ar­bei­tern des Gesund­heits­amts, des Bevöl­ke­rungs­schut­zes, des Kli­ni­kums Lip­pe sowie mit Ver­tre­tern der kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung und der Ärz­te­kam­mer brin­gen sich gegen­sei­tig seit Wochen regel­mä­ßig auf den aktu­ells­ten Stand, um schnell auf neue Ent­wick­lun­gen reagie­ren zu kön­nen. Die Gefahr für die Gesund­heit der Bevöl­ke­rung wird in Deutsch­land wei­ter als gering bis mäßig ein­ge­schätzt. „Wir sind für den Fall eines Ver­dachts oder einer Infi­zie­rung vor­be­rei­tet. Wenn nötig, wer­den wir umge­hend einen Kri­sen­stab ein­rich­ten, um erfor­der­li­che Maß­nah­men schnellst­mög­lich umset­zen zu kön­nen. Der Kreis Lip­pe infor­miert auf sei­ner Inter­net­sei­te und in den sozia­len Medi­en zum aktu­el­len Sach­stand im Kreis Lip­pe. Ich bit­te die Bür­ger des­halb, beson­nen zu han­deln“, erklärt Land­rat Dr. Axel Lehmann.

Aktu­el­le Ent­wick­lun­gen sowie bestä­tig­te Infor­ma­tio­nen wer­den auf der Inter­net­sei­te www.kreis-lippe.de im New­sti­cker auf der Start­sei­te sowie direkt unter https://tinyurl.com/kreislippeticker  veröffentlicht.

Wer zu einer der Risi­ko­grup­pen gehört oder nach­weis­lich Kon­takt zu einer bereits erkrank­ten Per­son hat­te und auf­grund von Sym­pto­men wie Fie­ber oder Atem­wegs­pro­ble­men eine Erkran­kung fürch­tet, soll­te sich zuerst tele­fo­nisch mit sei­nem Haus­arzt in Ver­bin­dung set­zen. Außer­halb der Sprech­zei­ten hilft der ärzt­li­che Bereit­schafts­dienst unter 116117 wei­ter. Außer­dem ist beim Gesund­heits­amt des Krei­ses Lip­pe unter 05231/62–1100 eine kos­ten­lo­se Hot­line ein­ge­rich­tet. Damit sol­len die Not­ruf­num­mern sowie das Kli­ni­kum Lip­pe ent­las­tet wer­den. Denn die Arbeit des Kli­ni­kums bezieht sich auf schwe­re, sta­tio­när auf­zu­neh­men­de Fäl­le. Zu all­ge­mei­nen Fra­gen rund um das Coro­na­vi­rus sowie zur Abklä­rung eines Ver­dachts einer mög­li­chen Infi­zie­rung mit dem Virus wen­den Bür­ger sich des­halb bit­te aus­schließ­lich an die Haus­ärz­te oder das Gesundheitsamt.

Mit ein­fa­chen Mit­teln wie gründ­li­chem Hän­de­wa­schen oder dem Ein­hal­ten der Hus­ten- und Nies­eti­ket­te kann jeder dazu bei­tra­gen, das Infek­ti­ons­ri­si­ko und die Anste­ckungs­ge­fahr zu sen­ken. Wei­te­re Hand­lungs­emp­feh­lun­gen und Ver­hal­tens­tipps sind auf der Inter­net­sei­te www.kreis-lippe.de im New­sti­cker auf der Start­sei­te sowie direkt unter https://tinyurl.com/kreislippeticker zu finden.

Von Redaktion

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