Minis­ter­prä­si­dent Armin Laschet erklärt im Augen­blick in einer eigens ein­be­ru­fe­nen Pres­se­kon­fe­renz über die Schulschließung.
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Wie Laschet in sei­ner Pres­se­er­klä­rung mit­teil­te, wer­den alle Schu­len und Kitas ab sofort bis zum 19.4. geschlossen.

„Unser Land steht vor einer rie­si­gen Bewäh­rungs­pro­be. Wir haben es mit einem rie­si­gen Geg­ner zu tun”, so Laschet. Vie­le wür­den sich mit dem Coro­na Virus noch infi­zie­ren. Dar­in sei­en sich die Exper­ten einig. Bei vie­len sei der Ver­lauf nicht bedroh­lich. „Wir wol­len die Schwa­chen nun unter­stüt­zen”, so der Ministerpräsident.

„Alle sozia­len Kon­tak­te wer­den ruhen müs­sen”, erklär­te Laschet. Bis­her hät­ten sich die meis­ten vor­bild­lich ver­hal­ten. Es gebe aber eine Unsi­cher­heit. „Die Lage ist ernst”, unter­strich der Ministerpräsident.

Für alle müs­se es dar­um gehen vie­le Men­schen­le­ben zu ret­ten. Man müs­se Zeit gewin­nen, um Impf­stof­fe zu ent­wi­ckeln und eine Über­las­tung des Gesund­heits­sys­tems zu verhindern.

Der Vor­le­sungs­be­ginn wird bis zum Ende der Oster­fe­ri­en ver­scho­ben. Auch sol­len sofort alle Ope­ra­tio­nen, die nicht not­wen­dig sind, ver­scho­ben werden.

Alle Leh­rer wer­den ab Mon­tag in den Schu­len bereit ste­hen, um Betreu­ung sicher zu stellen.

Die schlech­tes­te Betreu­ung sei es, die Kin­der durch Groß­el­tern betreu­en zu las­sen. In den wei­ter­füh­ren­den Schu­len wer­de die Betreu­ung für die Abschluss­jahr­gän­ge sicher gestellt, „so dass Prü­fun­gen durch­ge­führt wer­den könn­ten”, erklär­te Laschet. Das sei ein Signal an die Abitu­ri­en­ten. Die Leh­rer blie­ben aber im Dienst.

Die Eltern sei­en ver­pflich­tet, nun die Betreu­ung und Erzie­hung wahr­zu­neh­men. „Wir appel­lie­ren an alle Eltern, die Kin­der nicht mehr in die Kitas zu geben”, so Laschet.

Damit die Eltern in Augs­ut­dorf Gele­gen­heit haben, sich auf die­se Situa­ti­on ein­zu­stel­len, kön­nen sie bis ein­schließ­lich Diens­tag (17.03.) aus eige­ner Ent­schei­dung ihre Kin­der zur Schu­le schi­cken. Die Schu­len stel­len an die­sen bei­den Tagen wäh­rend der übli­chen Unter­richts­zeit eine Betreu­ung sicher. Die Ein­zel­hei­ten regelt die Schulleitung.

Die Ein­stel­lung des Schul­be­trie­bes darf nicht dazu füh­ren, dass Eltern, die in unver­zicht­ba­ren Funk­ti­ons­be­rei­chen — ins­be­son­de­re im Gesund­heits­we­sen – arbei­ten, wegen der Betreu­ung ihrer Kin­der im Dienst aus­fal­len. Des­halb muss in den Schu­len wäh­rend der gesam­ten Zeit des Unter­richts­aus­falls ein ent­spre­chen­des Betreu­ungs­an­ge­bot vor­be­rei­tet wer­den. Hier­von wer­den ins­be­son­de­re die Kin­der in den Klas­sen 1 bis 6 erfasst.“

Ver­an­stal­tun­gen auch mit weni­ger als 1000 Teil­neh­mern soll­ten abge­sagt wer­den, wenn die­se nicht not­wen­dig sei­en. Auch Besu­che in den Alten­hei­men und Kran­ken­häu­sern soll­ten auf ein Mini­mum redu­ziert wer­den. Grund­prin­zip sei: „Kei­ne Besu­che.” „Ich erwar­te die Absa­ge aller Mes­sen”, mach­te Laschet den Ernst der Lage deutlich.”

Vor dem 19.4. sol­le dann neu ent­schie­den werden.

 

 

 

Von Redaktion

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