Im Sep­tem­ber fin­den nicht nur die Kom­mu­nal­wah­len statt, auch die Kan­di­da­ten für den Kreis­tag wär­men sich für den Wahl­kampf bereits auf. Die SPD August­dorf setzt dabei auf ein noch (rela­tiv) unbe­kann­tes Gesicht: Kat­rin Frei­ber­ger. Die 44-Jäh­ri­ge ist zwar erst im Mai 2018 in die SPD ein­ge­tre­ten; trotz­dem hat sie schon genaue Vor­stel­lun­gen, was sie errei­chen möchte.

„Ich bin der Mei­nung, dass die Frau­en­quo­te auch im Kreis sehr gering ist”, erklärt die 44-jäh­ri­ge eine Inten­ti­on ihres Enga­ge­ments. Man kön­ne sich nun sagen, es müs­se etwas geän­dert wer­den oder selbst etwas ändern, erklärt sie. Und genau letz­te­res hat Frei­ber­ger vor. Die gebo­re­ne Vogt­län­de­rin ist seit  Som­mer 2018 sach­kun­di­ge Bür­ge­rin und möch­te August­dorf ger­ne noch fami­li­en­freund­li­cher machen.

„Auch der Öffent­li­che Per­so­nen­nah­ver­kehr hat etwas mit Fami­li­en­po­li­tik zu tun”, erklärt die zwei­fa­che Mut­ter über­zeugt. Das The­ma schlie­ße eben­falls die Senio­ren ein. Als Mit­glied des Kreis­ta­ges sei ihr auch die Gleich­be­rech­ti­gung wich­tig. „Vor allem die Wie­der­ein­glie­de­rung von Müt­tern in den Beruf ist ein wei­te­res wich­ti­ges The­ma, so die Hun­de­freun­din, die in ihrer Frei­zeit ger­ne jog­gen geht.

Wenn Frei­ber­ger in den Kreis­tag gewählt wird, will sie sich inten­siv für August­dorf ein­set­zen. „Es schlie­ßen vie­le Geschäf­te und wir soll­ten auch einen Kin­der­arzt haben”, beschreibt sie die zahl­rei­chen Aspek­te, die sie anpa­cken will. Auch gebe es kei­nen Bäcker und kein Café für die älte­ren August­dor­fer. „Das muss sich ändern”, erklärt Frei­ber­ger. „August­dorf soll fami­li­en­freund­li­cher wer­den”, lau­tet ihr Motto.

Kat­rin Frei­ber­ger glaubt nach eige­nen Anga­ben nicht, dass der Hei­de­park eine gute Idee sei. „Es muss sich ja auch erst raus­stel­len, ob der Park  über­haupt ange­nom­men wird”, erklärt sie. Auch gebe es in der Bau­ern­kamp­sied­lung kei­nen Spiel­platz. „Das wur­de ein­fach ver­säumt”, ist sich Kat­rin Frei­ber­ger sicher, die seit Novem­ber 2018 im Vor­stand der Arbeits­ge­mein­schaft Sozi­al­de­mo­kra­ti­scher Frau­en tätig ist.

„Ich wür­de mich sehr freu­en, wenn ich gewählt wür­de”, so Frei­ber­ger, wäh­rend sie mit ihrem acht­jäh­ri­gen Retrie­ver­rü­den spielt.

Sie ist sich sicher: „Ich kann eini­ges für August­dorf im Kreis­tag erreichen.”

 

Von Redaktion

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