In der ver­gan­ge­nen Orts­ver­eins­ver­samm­lung der SPD haben die zahl­reich erschie­nen Mit­glie­der einen neu­en Vor­stand gewählt. Als Vor­sit­zen­der wur­de Timo Frei­ber­ger bestä­tigt, der seit zwei Jah­ren an der Spit­ze des Orts­ver­eins steht. Neben den Vor­stands­wah­len stand auch die Wahl eines Kreis­tags­kan­di­da­ten auf der Tagesordnung.

Mit dem ein­stim­mig aus­ge­fal­len­den Ergeb­nis sieht sich Timo Frei­ber­ger in sei­ner Arbeit der letz­ten Jah­re bestärkt: „Ich freue mich auf die nächs­ten zwei Jah­re und eine wei­ter­hin gute Zusam­men­ar­beit.“ In den letz­ten bei­den Jah­ren habe der Vor­stand vie­les erfolg­reich aus­pro­biert, so Frei­ber­ger. „Durch die trans­pa­ren­te und ein­fa­che Dar­stel­lung von Poli­tik in ihrer räum­li­chen Abgren­zung (Kom­mu­nal, Landes‑, Bundes‑, Euro­pa­po­li­tik) als auch nach Sach­ge­bie­ten konn­ten wir das Inter­es­se vie­ler August­dor­fer Bür­ger und Bür­ge­rin­nen wecken und unse­ren Ortver­ein ver­grö­ßern und ver­jün­gen.“ Auch die Stim­mung inner­halb des Orts­ver­eins sorgt bei Frei­ber­ger für viel Freu­de: „Ich bin stolz, dass wir so gut zusam­men­hal­ten. Natür­lich dis­ku­tie­ren wir auch, aber am Ende steht immer ein trag­fä­hi­ger Konsens.“

Trotz­dem ver­än­dert sich die Zusam­men­set­zung des Vor­stan­des in der SPD. Der 22-jäh­ri­ge Mats Uffe Schu­bert wur­de zum stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den gewählt. Sein Vor­gän­ger Björn Senft zieht sich aus per­sön­li­chen Grün­den zurück. Er wird die nächs­te Zeit nut­zen, um sei­ne Pro­mo­ti­on zu been­den und wei­ter­hin als Bei­sit­zer dem Vor­stand ange­hö­ren. Bea­te Pflug als Bei­sit­ze­rin und Han­ne­lo­re Senft als Kas­sie­re­rin kom­plet­tie­ren den Vor­stand. Ange­sichts der jeweils ein­stim­mi­gen Ent­schei­dun­gen war die Freun­de umso größer.

Neben den Vor­stands­wah­len stand auch eine ers­te Vor­be­rei­tung auf die Kom­mu­nal­wahl im Sep­tem­ber auf der Tages­ord­nung. Hier­für wur­de Kat­rin Frei­ber­ger, eben­falls ein­stim­mig, zur Kreis­tags­kan­di­da­tin der SPD August­dorf gewählt.
Ins­be­son­de­re mit der Kom­mu­nal­wahl am 13. Sep­tem­ber steht dem Vor­stand eine gro­ße Her­aus­for­de­rung erst noch bevor. „Die SPD ist auf jeden Fall sehr gut auf­ge­stellt“, ist sich Mats Schu­bert sicher.

Die nächs­ten Wochen sol­len wei­ter für die Vor­be­rei­tung der Kom­mu­nal­wahl genutzt wer­den. „Am 15. Mai wer­den wir dann unse­ren Bür­ger­meis­ter­kan­di­da­ten vor­stel­len und die Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten für den Gemein­de­rat benen­nen.“, beschreibt Schu­bert das wei­te­re Vorgehen.

Eine Absa­ge der Mit­glie­der­ver­samm­lung im Mai steht der­zeit noch nicht zur Dis­kus­si­on, so der Vor­stand. „Wir müs­sen uns aber zwin­gend an die gesetz­li­chen Vor­ga­ben hal­ten, um unse­re Kan­di­da­ten recht­zei­tig zu wäh­len.“ „Vor der Ver­samm­lung wer­den wir natür­lich mit dem Gesund­heits­amt in Kon­takt tre­ten und geeig­ne­te Maß­nah­men zur Risi­ko­min­de­rung absprechen.“
Am Ende des Abends zeig­te sich der neue Vor­stand noch ein­mal kämpferisch.

Das Ziel des Orts­ver­eins in die­sem Jahr sei klar: Die Spal­tung von Rat, Ver­wal­tung und Bevöl­ke­rung muss besei­tigt und wie­der gemein­sam nach Lösun­gen gesucht wer­den. „Wir möch­ten die August­dor­fe­rin­nen und August­dor­fer wie­der mehr zusam­men­füh­ren, denn wir soll­ten alle an einem Strang zie­hen“, so der Vorstand.

Von Redaktion

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Cookie Consent mit Real Cookie Banner