August­dorf darf einen För­der­an­trag im Rah­men des Son­der­auf­rufs „Feu­er­wehr­häu­ser in Dör­fern 2021“ des Minis­te­ri­ums für Hei­mat, Kom­mu­na­les, Bau­en und Gleich­stel­lung des Lan­des NRW stel­len. Das teil­te Bür­ger­meis­ter Dr. Andre­as Wulf in einer Pres­se­mit­tei­lung mit. „Nach der För­der­zu­sa­ge für den Schlings­bruch ist das erneut eine sehr schö­ne  Nach­richt“, freut sich dieser.

Ende Janu­ar hat­te das Minis­te­ri­um einen Son­der­auf­ruf „Feu­er­wehr­häu­ser in Dör­fern 2021“ im Rah­men des Pro­gramms „Dorf­er­neue­rung 2021“ gestar­tet. Das Pro­gramm rich­tet sich an Orte und Orts­tei­le mit bis zu 10.000 Ein­woh­ne­rin­nen und Einwohnern.

Der Gemein­de­rat hat­te am 27.02. ein­stim­mig einem Antrag der CDU-Frak­ti­on zum För­der­pro­gramm zuge­stimmt. Die AUGUSTDORFER NACHRICHTEN hat­ten im Anschluss an die Sit­zung des Gemein­de­ra­tes mit der Bezirks­re­gie­rung gespro­chen und von dort erfah­ren, dass die­se nicht strikt an der 10.000er Gren­ze fest­hal­te. „August­dorf wird auf­grund sei­ner länd­li­chen Struk­tur anders bewer­tet und hat gute Chan­cen den För­der­an­trag zu stel­len”, erklär­te man damals der Redak­ti­on. Über die­se Gesprä­che zwi­schen Redak­ti­on und Bezirks­re­gie­rung waren auch die Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den informiert.

Nun soll als nächs­ter Schritt ein För­der­an­trag in Abstim­mung mit der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr erar­bei­ten wer­den. Die­ser muss bis zum 30.09. ein­ge­reicht wer­den. Das Land ent­schei­det anschlie­ßend, ob August­dorf tat­säch­lich geför­dert wird. Die För­der­höchst­sum­me beträgt 250.000 Euro, der För­der­satz umfasst bis zu 50 Pro­zent der zuwen­dungs­fä­hi­gen Gesamtausgaben.

Die Ver­wal­tung hat­te dem Gemein­de­rat in der Beschluss­vor­la­ge zur Sit­zung am 27.02.2020 auch mit­ge­teilt, dass die per­so­nel­len Kapa­zi­tä­ten der Ver­wal­tung zu beach­ten sei­en. Die Pla­nung und der Anbau des Feu­er­wehr­ge­rä­te­hau­ses sei­en mit ande­ren Maß­nah­men, ins­be­son­de­re dem Umbau von Tei­len der ehe­ma­li­gen EKS zum Medi­en- und Bil­dungs­zen­trum sowie einem even­tu­ell erfor­der­li­chen Neu­bau einer Asyl­be­wer­ber­un­ter­kunft zu koordinieren.

„Hier ist nun eine kla­re Prio­ri­tä­ten­fest­le­gung erfor­der­lich. För­der­gel­der, die wir bewil­ligt bekom­men, müs­sen wir inner­halb vor­ge­ge­be­ner Fris­ten ver­wen­den“, betont Wulf abschließend.

Von Redaktion

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