Im Kreis Lip­pe gibt es ins­ge­samt 325 bestä­tig­te Coro­na­fäl­le – damit sind 23 wei­te­re Infek­tio­nen bekannt. 44 Per­so­nen sind wie­der gene­sen, drei Per­so­nen sind ver­stor­ben. Damit sind aktu­ell 278 Per­so­nen in Lip­pe mit dem Coro­na­vi­rus infi­ziert. Seit dem 6. März wur­den bis­her ins­ge­samt 4350 Abstri­che von mobi­len Teams und im Dia­gnos­tik­zen­trum genommen.

August­dorf 6
Bad Sal­zu­flen 42, davon 10 genesen
Barn­trup 3, davon einer genesen
Blom­berg 42, davon zwei genesen
Det­mold 45, davon vier genesen
Dören­trup 2
Exter­tal 14, davon drei genesen
Horn-Bad Mein­berg 53, davon einer genesen
Kal­le­tal 13,d avon einer genesen
Lage 27, davon drei genesen
Lem­go 20, davon drei genesen
Leo­polds­hö­he 13, davon drei genesen
Lüg­de 7, davon einer genesen
Oer­ling­hau­sen 20, davon neun gensen
Schie­der-Schwa­len­berg 13, davon einer gensen
Schlan­gen 5, davon zwei genesen

In der MEDICLIN Rose Kli­nik, Reha-Kli­nik in Horn-Bad Mein­berg, gibt es 32 bestä­tig­te Coro­na­fäl­le, außer­dem ist bei 15 Mit­ar­bei­tern der MEDICLIN Rose Kli­nik eine Infek­ti­on mit dem Coro­na­vi­rus nach­ge­wie­sen. Schwe­re Ver­läu­fe unter den infi­zier­ten Pati­en­ten und dem Per­so­nal sind bis­her nicht bekannt. Das Gesund­heits­amt und die Kli­nik-Lei­tung haben Sofort­maß­nah­men ein­ge­lei­tet, um die Infek­ti­ons­ket­ten zu unter­bin­den. „Kli­nik­lei­tung und Gesund­heits­amt arbei­ten eng zusam­men. Neben den not­wen­di­gen kurz­fris­ti­gen Maß­nah­men haben wir gemein­sam die kom­men­den Wochen in den Blick genom­men. Die MEDICLIN Rose Kli­nik kann nach der Qua­ran­tä­ne-Pha­se Pati­en­ten aus dem Kli­ni­kum Lip­pe auf­neh­men und damit den regu­lä­ren Kran­ken­haus­be­trieb ent­las­ten“, erklärt Land­rat Dr. Axel Leh­mann. “Wir brau­chen Nach­sor­ge­ka­pa­zi­tä­ten für Pati­en­ten, die kei­ne wei­te­re Akut­ver­sor­gung in unse­ren Kli­ni­ken in Det­mold und Lem­go mehr benö­ti­gen, aber noch nicht wie­der ohne Hil­fen in ihr gewohn­tes Umfeld zurück­keh­ren kön­nen. Die­se Lücke wol­len wir mit Hil­fe der MEDICLIN Rose Kli­nik schlie­ßen.“ Die Nut­zung der MEDICLIN Rose Kli­nik ist in den kom­men­den Wochen inter­es­sant, wenn ins­be­son­de­re die Mit­ar­bei­ter und Ärz­te die Coro­na-Infek­ti­on über­stan­den haben. Dann kann auf die Erfah­rung der Beschäf­tig­ten im Umgang mit Coro­na zurück­ge­grif­fen werden.

Sven Burk­hardt, kauf­män­ni­scher Lei­ter der MEDICLIN Rose Kli­nik, erläu­tert die Situa­ti­on: „Lei­der haben wir trotz umfang­rei­cher Hygie­ne­maß­nah­men und redu­zier­ten Kon­tak­ten in den ver­gan­ge­nen Wochen aktu­ell Coro­na­fäl­le und damit eine her­aus­for­dern­de Situa­ti­on in die­sen beweg­ten Zei­ten. Wir arbei­ten gut mit dem Gesund­heits­amt zusam­men und bli­cken gemein­sam nach vor­ne. Die Idee, Pati­en­ten aus dem Kli­ni­kum Lip­pe zu behan­deln, wenn unser Haus die aktu­el­le Akut­si­tua­ti­on über­stan­den hat, unter­stüt­zen wir.“

Nach dem ers­ten Coro­na­fall in der MEDICLIN Rose Kli­nik wur­de umge­hend ein Auf­nah­me­stopp für neue Pati­en­ten beschlos­sen. Die Kon­tak­te im Kli­nik­all­tag sind wei­ter redu­ziert, so essen die Pati­en­ten bei­spiel­wei­se auf den Zim­mern. Zudem wer­den der­zeit von allen Pati­en­ten und Mit­ar­bei­tern Abstri­che genom­men. Mit den Pati­en­ten wird eine even­tu­el­le häus­li­che Qua­ran­tä­ne indi­vi­du­ell bespro­chen. Denn vie­le Pati­en­ten haben den Wunsch, nach Hau­se zu fah­ren. Die Opti­on besteht nur für Pati­en­ten, die kei­ne Sym­pto­me zei­gen. Hier­bei gilt es, die Ver­sor­gung durch das fami­liä­re Umfeld zu klä­ren. „Alle Per­so­nen in häus­li­cher Qua­ran­tä­ne brau­chen Bezugs­per­so­nen und einen kla­ren Ansprech­part­ner für medi­zi­ni­sche Rück­fra­gen. Von die­sem Stan­dard­ver­fah­ren wol­len wir auch bei Per­so­nen, die außer­halb des Krei­ses Lip­pe woh­nen, nicht abwei­chen, um die Ver­sor­gung sicher­zu­stel­len“, fasst Dr. Kers­tin Ahaus, Lei­te­rin Gesund­heits­amt Kreis Lip­pe, zusam­men. Für Dr. Johan­nes Hüt­te, Geschäfts­füh­rer der Kli­ni­kum Lip­pe, zeigt sich auch in die­ser Situa­ti­on die gute Zusam­men­ar­beit zwi­schen Gesund­heits­amt, einer Akut­kli­nik in Kreis­trä­ger­schaft und dem pri­va­ten Rehasektor.

 

Von Redaktion

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