Eigent­lich soll­te in die­sen Tagen das Büro Am Dören ein­ge­rich­tet wer­den, das vom Quar­tiers­ma­nage­ment gemein­sam mit einer Beauf­trag­ten von Adler betrie­ben wer­den soll. Gemein­de­an­ge­hö­ri­ge wur­den dabei gese­hen, wie sie Bet­ten in das Haus Num­mer 13 brach­ten und die Woh­nung im Erd­ge­schoss säuberten.

Adler wuss­te zum Zeit­punkt der Neu­be­zu­ges nichts von der even­tu­el­len Nut­zungs­än­de­rung: „Wir sind erstaunt und ver­su­chen nun mit der Gemein­de Kon­takt auf­zu­neh­men, um zu erfah­ren, was dort vor sich geht”, erklär­te Adler auf Nachfrage.

Bür­ger­meis­ter Dr. Andre­as Wulf ging zwar nicht auf die Fra­ge ein, war­um Adler zum Zeit­punkt des Ein­räu­mens nicht infor­miert war.

„Das Quar­tiers­ma­nage­ment ver­fügt aktu­ell über ange­mes­se­ne Räum­lich­kei­ten, wel­che, zumin­dest nach jet­zi­gem Stand, auch wei­ter­hin für die Aus­übung der Tätig­keit genutzt wer­den kön­nen”, so Wulf.

Die Ver­wal­tung berei­te vor­sorg­lich an meh­re­ren Stand­or­ten Unter­künf­te zur Unter­brin­gung von Per­so­nen aus den Berei­chen der Flücht­lin­ge und der Obdach­lo­sen vor, falls für die­se auf­grund einer Infek­ti­on eine Qua­ran­tä­ne ange­ord­net wer­den soll­te. „Bei der Woh­nung wur­de dar­auf­hin vor­sorg­lich geprüft, ob die­se für die Qua­ran­tä­ne von infi­zier­ten Per­so­nen geeig­net und nutz­bar ist”, so Wulf.

Soll­ten sich Flücht­lin­ge oder Obdach­lo­se  infi­ziert haben und eine Qua­ran­tä­ne ange­ord­net wer­den, so wür­de die Gemein­de die­se zunächst in eige­nen Räum­lich­kei­ten unter­brin­gen. Soll­te dar­über hin­aus aber ein zusätz­li­cher Bedarf an Wohn­raum bestehen, so wäre in Abstim­mung mit der Adler die Woh­nung Am Dören kurz­wei­lig für eine Qua­ran­tä­neun­ter­brin­gung  geeig­net. Die­ses wür­de, nur in Abstim­mung mit Adler erfolgen.

„Die hier in Rede ste­hen­de Woh­nung soll vor­ran­gig für das Quar­tiers­ma­nage­ment genutzt wer­den und nur bei kapa­zi­ti­ven Eng­päs­sen bei der Unter­brin­gung von infi­zier­ten Per­so­nen als Not­fall­un­ter­kunft die­nen”, stellt Wulf fest.

Von Redaktion

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