In einer Dring­lich­keits­sit­zung, in der auch die Aus­set­zung der OGS-Gebüh­ren für April beschlos­sen wur­de, haben sich die Ver­tre­ter aller Frak­tio­nen dar­auf geei­nigt, dass ab Mai Hun­de­be­sit­zer eine DNA-Pro­be ihres Hun­des abge­ben müs­sen. „Allen reich­te es. Der Dau­er­är­ger um Hun­de­hau­fen im Gemein­de­bild ver­an­lass­te uns zu dem Schritt, den wir jetzt schnell und kon­se­quent gehen wer­den”, zeig­ten sich alle vier Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den überzeugt.

So wird ab dem 1.5. die Ver­wal­tung per DNA-Ana­ly­se den­je­ni­gen Hun­de­be­sit­zern auf die Schli­che kom­men, die den Kot ihrer Vier­bei­ner ein­fach auf Geh­we­gen und Stra­ßen lie­gen las­sen. Ein ent­spre­chen­der Beschluss wur­de bereits ein­stim­mig verabschiedet.

„Wir haben uns das reif­lich über­legt“, erklär­te SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Hein­rich Georg Schnei­der, aber das Maß sei jetzt voll.
Die Appel­le, doch bit­te die Tret­mi­nen zu ent­sor­gen, „wer­den von den meis­ten Hun­de­hal­tern ein­fach igno­riert“, unter­stützt auch CDU Frak­ti­ons­chef Lutz Mül­ler den Beschluss. Sogar die im ver­gan­ge­nen Jahr ver­teil­ten Tüten­spen­der im Rat­haus wür­den nicht im gewünsch­ten Maße angenommen.
 
„Wäh­rend eini­ge Hun­de­be­sit­zer die­se Mög­lich­keit eif­rig nut­zen, lässt die Moral bei vie­len ande­ren noch sehr zu wün­schen übrig“, erklä­ren Peter Kaup (FWG) und Roger Rit­ter (FDP). Nach Ostern sol­len nun, trotz Coro­na-Kri­se alle Hun­de­be­sit­zer in der Sen­ner­an­d­ge­mein­de ange­schrie­ben und auf­ge­for­dert wer­den, von ihren Hun­den eine Haar­pro­be bei der Gemein­de abzugeben.
 
Auf die­sem Weg wol­le man eine gene­ti­sche Daten­bank anle­gen. Das soll abschre­ckend wir­ken, um den Hun­de­kot flä­chen­de­ckend aus der Gemein­de besei­ti­gen zu kön­nen. Mit dem so geschaf­fe­nen Hun­de­re­gis­ter — in August­dorf  gibt es knapp 1000 Hun­de — könn­ten in Zukunft die Hin­ter­las­sen­schaf­ten der Vier­bei­ner ein­deu­tig zuge­ord­net wer­den. Die Kos­ten für die­se Akti­on wer­den durch die zu ver­hän­gen­den Buß­gel­der abge­deckt, heißt es im Rathaus.

„Der Etat der Gemein­de wird für die Ein­rich­tung des Regis­ters aber erst ein­mal mit cir­ca 100 000 Euro zusätz­lich belas­tet“, erklärt Schnei­der, ein Nach­trags­haus­halt müs­se nun her. Für jeden erwisch­ten „Hun­de­kot­tä­ter“ wer­de man aber min­des­tens 200 Euro in Rech­nung stellen.

Alle Betei­lig­ten zeig­ten sich erleich­tert, dass die Pro­ble­ma­tik nun vom Tisch sei und man gemein­sam zu einer Lösung gekom­men sei.

 

 

Von Redaktion

2 Gedanken zu „Rat beschließt: Hundehalter sollen DNA abgeben“
  1. Ach Herr Barz , in August­dorf ist doch immer 1. April so lan­ge der Bür­ger­meis­ter Cheer­lea­der ist. Das beweist doch, dass viel­spra­chi­ge Laut­spre­cher­durch­sa­gen für das Dorf wegen feh­len­dem Hin­weis auf Gril­len am Dören eigens für August­dorf bür­ger­meis­ter­lich kor­rekt ver­dienst­voll erstellt und geneh­migt wer­den müs­sen und die ange­bo­te­nen Tele­fon­ge­sprä­che mit Herrn Dr. Wulf bit­te nur auf rus­sisch und mit ein­lei­ten­der Loya­li­täts­er­klä­rung, wur­de gera­de von der Feu­er­wehr verbreitet.

  2. Guten Mor­gen,
    ich muss­te das tat­säch­lich mehr­mals lesen.…..in August­dorf scheint alles mög­lich, sogar am 01. April 🙂
    Vie­le Grüße
    JB

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