Der Kreis Lip­pe inten­si­viert in der Coro­na-Kri­se sei­ne Schutz­be­mü­hun­gen für beson­ders gefähr­de­te Per­so­nen­grup­pen. Ab sofort soll jeder Bewoh­ner vor Auf­nah­me in eine voll­sta­tio­nä­re Pfle­ge­ein­rich­tung im Dia­gnos­tik­zen­trum oder bei einer Ent­las­sung aus dem Kli­ni­kum Lip­pe im Kran­ken­haus auf das Coro­na­vi­rus getes­tet wer­den. Anmel­dun­gen sind zwin­gend not­wen­dig und unter der Hot­linen­um­mer 05231/62–1700 möglich.

Die­se aus­drück­li­che Emp­feh­lung hat das Kreis­ge­sund­heits­amt ges­tern schrift­lich allen Ein­rich­tun­gen in Lip­pe zukom­men las­sen. „Pfle­ge­ein­rich­tun­gen wer­den in die­sen Tagen vor beson­de­re Her­aus­for­de­run­gen gestellt. Wenn belegt ist, dass ein neu­er Bewoh­ner das Virus nicht in sich trägt, kann dem Per­so­nal zumin­dest die­se Unge­wiss­heit genom­men wer­den“, berich­tet Land­rat Dr. Axel Lehmann.

Bei einem nega­ti­ven Test­ergeb­nis kön­ne der Bewoh­ner auf­ge­nom­men wer­den, wenn er sich dazu bereit erklä­re, inner­halb der Ein­rich­tung 14 Tage nach Abstrich unter Qua­ran­tä­ne gestellt zu wer­den. Per­so­nen, die hier­zu nicht bereit sei­en, und posi­tiv getes­te­te Per­so­nen soll­ten nicht auf­ge­nom­men werden.

Auf­grund ver­än­der­ter Emp­feh­lun­gen des Robert Koch-Insti­tuts zum Umgang mit dem Coro­na­vi­rus sol­len zudem ab sofort alle Bewoh­ner und Mit­ar­bei­ter von Pfle­ge­hei­men mit Sym­pto­men, die die Atem­we­ge betref­fen, und Fie­ber auf eine Infek­ti­on mit COVID-19 getes­tet wer­den. Die Koor­di­na­ti­on soll über die Ein­rich­tun­gen und das Kreis­ge­sund­heits­amt laufen.

Neben der Aus­wei­tung von Tests in Pfle­ge­ein­rich­tun­gen hat der Kreis Lip­pe in Abspra­che mit der Kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung alle Haus­ärz­te dazu auf­ge­ru­fen, die Pati­en­ten, die in das Test­sche­ma fal­len, ab sofort an das Dia­gnos­tik­zen­trum zur Ter­min­ver­ga­be zu ver­wei­sen. Dort kann über die Hot­line unter 05231/62–1700 oder per Mail unter coronatest@kreis-lippe.de ein Ter­min zum Abstrich ver­ein­bart wer­den. Die Hot­line unter 05231/62–1100 wer­den wei­ter all­ge­mei­ne Fra­gen rund um das Coro­na­vi­rus beantwortet.

Von Redaktion

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