Was soll mit der Flä­che am ehe­ma­li­gen Frei­bad pas­sie­ren? Die­se Fra­ge stellt sich nun schon seit vie­len Mona­ten. Die CDU hat­te bean­tragt, eine Umfra­ge zum Wohn­raum­be­darf zu ent­wer­fen, die an alle Haus­hal­te ver­teilt wer­den sollte.

Die AUGUSTDORFER NACHRICHTEN hat­ten schon im Dezem­ber dar­über berich­tet, dass für eine gute Umfra­ge hohe Stan­dards gel­ten. Skep­tisch äußer­ten sich auch Ver­tre­ter von SPD, FWG und FDP, ob die­se Umfra­ge den gewünsch­ten Erfolg brin­gen würde.

Statt­des­sen prä­sen­tier­ten alle vier Par­tei­en in der letz­ten Haupt- und Finanz­aus­schuss­sit­zung eine ganz neue Idee. „Wir wol­len eine Fach­hoch­schu­le damit beauf­tra­gen, die Umfra­ge zu erstel­len”, erklär­te CDU-Frak­ti­ons­chef Lutz Mül­ler den Antrag. Für alle Betei­lig­ten ste­he die Fra­ge im Mit­tel­punkt, wie man die Bür­ger opti­mal ein­bin­den kön­ne. Mit der Mög­lich­keit, die Hoch­schu­le — gegen ein Ent­gelt, mit ein­zu­bin­den, hole man sich Exper­ten­wis­sen an Bord.

Bür­ger­meis­ter Dr. Andre­as Wulf zeig­te sich von dem Vor­schlag über­rascht, den er bis dahin, nach eige­ner Aus­sa­ge noch nicht gekannt habe. Er ent­hielt sich der Stim­me, da er sich zuerst mit Fach­be­reichs­lei­ter Manu­el Brö­ker abstim­men wol­le. Alle ande­ren Mit­glie­der stimm­ten dafür, die­sen Weg zu gehen. „Ich fin­de den Kom­pro­miss gut”, erklär­ten auch FWG-Frak­ti­ons­chef Peter Kaup, Harald Schult­ze von der FDP und der SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Hein­rich Georg Schneider.

Von Redaktion

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