Arbeiten am Nordtor sind in vollem Gange

Lese­zeit: unge­fähr 2 Minu­ten So sehen die neu­en Ter­mi­nals aus, an denen die Chip­kar­ten gescannt wer­den. (Foto: Wolff)Im vier­ten Quar­tal soll es soweit sein,

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[caption id="attachment_6998" align="alignright" width="300"] So sehen die neuen Terminals aus, an denen die Chipkarten gescannt werden. (Foto: Wolff)[/caption] Im vierten Quartal soll es soweit sein, dann werden die Umbaumaßnahmen am Nordtor abgeschlossen sein; da ist sich Kasernenoffizier Carsten Steinmeier sicher. "Wir befinden uns im Augenblick mitten in den Bauarbeiten", erklärt er gegenüber den AUGUSTDORFER NACHRICHTEN. Dabei bestehe die schwierigste und kostenintensivste Aufgabe in der Verlegung der Elektronik. Wenn alles fertig ist, wird es eine vierspurige Einfahrt geben. "Morgens werden drei rein und eine raus führen, abends zwei raus und zwei rein", erklärt Steinmeier die Planungen. Damit soll dann das Verkehrschaos, das an manchen Tagen bis zur Waldstraße reicht, der Vergangenheit angehören. Soldaten und Bedienstete werden dann mithilfe eines Chips direkt auf das Kasernengelände fahren können. Besucher  ohne Berechtigung werden auf einem Parkplatz vorfahren und nach wie vor an der Wache eine Einfahrtsberechtigung erhalten. "Dieses System haben höchstens eine Handvoll Kasernen in ganz Deutschland", so Steinmeier. Immerhin ist die General-Feldmarschall-Rommel-Kaserne auch die größte deutsche Heereskaserne. [caption id="attachment_6997" align="alignleft" width="300"] Von seinem Zimmer aus kann der Kasernenoffizier den Stein sehen. (Foto: Wolff)[/caption] Der legendäre Stein, auf dem der Name der Kaserne steht und den in der Vergangenheit die Besucher schon vor dem Tor bestaunen konnten, liegt im Augenblick direkt unter dem Arbeitszimmer des Offiziers. "Den habe ich immer im Auge", erklärt dieser. Immerhin wurde der Stein von der Witwe und ihrem Sohn am 20. Juli 1961, dem Jahrestag des Hitler-Attentats durch den militärischen Widerstand eingeweiht -, "den schätzen wir sehr", so Steinmeier. "Der Stein kommt an dieselbe Stelle zurück und wird auch zukünftig schon von weitem die Besucher auf den Ort hinweisen", erklärt er.  Insgesamt sei man beim Umbau gut im Zeitplan, auch wenn es kleinere Verzögerungen gegeben habe. So hätten die Bauarbeiten kurzfristig gestoppt, nachdem einige der Arbeiter in Quarantäne mussten. Aber auch andere Aufgaben gestalteten sich schwieriger als erwartet. "Manche Kabel waren gar nicht auf den Plänen verzeichnet", berichtet der Kasernenoffizier. So kam es schonmal vor, dass nach Baggerarbeiten auf einmal Teile des Bundeswehrstandortes ohne Telefonanschluss waren. Und auch für die Sicherheit war gesorgt. "Das Verteidigungsministerium hat eine Liste von Ländern, die als sicherheitsgefährdend eingestuft sind", erklärt Kasernenoffizier Steinmeier. Diese Länder durften an den Ausschreibungen des Projektes, das mit 2,2, Millionen Euro veranschlagt wurde, nicht teilnehmen. Bevor die offizielle Eröffnung stattfindet, wird es natürlich auch einen Probebetrieb geben - und die AUGUSTDORFER NACHRICHTEN werden natürlich auch dabei vor Ort sein und davon berichten.

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