Wie die Mit­glie­der des Haupt- und Finanz­aus­schus­ses in der letz­ten Sit­zung erfuh­ren, gab es vor eini­gen Tagen einen Ein­bruch in die Rühl­mann­stät­te; die AUGUSTDORFER NACHRICHTEN berich­te­ten dar­über.

Mitt­ler­wei­le ist die Straf­an­zei­ge, die von der Gemein­de gestellt wur­de, bei der Poli­zei ein­ge­gan­gen. Der Name des jugend­li­chen Täters ist der Redak­ti­on bekannt. „Der Täter hat ein Fens­ter ein­ge­schla­gen und hat dann im Innen­raum einen Käfig auf­ge­stellt, um dar­in Tau­ben zu züch­ten”, erklärt Poli­zei­spre­cher Lars Rid­der­busch gegen­über der Redaktion.

Wie lan­ge die Tau­ben­zucht betrie­ben wur­de, ging aus der Anzei­ge nicht her­vor, genau­so wenig wie die Tat­sa­che wer die­se ent­deckt hat­te. „Die Anzei­ge ent­hält nur weni­ge Infor­ma­tio­nen”, so Ridderbusch.

Der Jugend­li­che wird wohl von sei­nem Vater inspi­riert wor­den sein, der eben­falls Tau­ben züch­tet. Ob die­ser von den Unter­neh­mun­gen sei­nes Soh­nes wuss­te, ist nicht bekannt. Da die Straf­an­zei­ge gegen einen Jugend­li­chen gestellt wur­de, ist die Jugend­sach­be­ar­bei­tung aus Lem­go zuständig.

„Da nichts gestoh­len wur­de, wird das Gan­ze auch nicht als Ein­bruchs­dieb­stahl behan­delt”, erläu­tert Rid­der­busch. Eher kämen  Haus­frie­dens­bruch und Sach­be­schä­di­gung als Straf­tat­be­stän­de in Fra­ge. „Die Ange­le­gen­heit ist aber im unte­ren Bereich der Kri­mi­na­li­tät zu sehen”, so der Pressesprecher.

Der ermit­teln­de Beam­te will in den kom­men­den Tagen noch ein­mal das Gespräch mit dem Jugend­li­chen suchen, bevor die Ange­le­gen­heit an die Staats­an­walt­schaft über­ge­ben wird.

 

Von Redaktion

Ein Gedanke zu „Neue Informationen zum Einbruch in der Rühlmannstätte“
  1. Guten Mor­gen und schö­nes Wochenende,
    auch wenn ich mich unbe­liebt mache: Die­ses Gebäu­de ist ein Schand­fleck und es mutet merk­wür­dig an, dass man dort Haus­frie­dens­bruch bege­hen kann. Natür­lich nicht im straf­recht­li­chen Sin­ne! Aber mit „Haus” hat das wenig zu tun! Wenn ich über­le­ge wie leicht man ein Frei­bad abschafft und das Ter­rain ein­fach jah­re­lang ver­kom­men lässt. Und dann wird in nost­al­gi­scher Erin­ne­rung ein abruch­rei­fes Haus ver­ehrt?!! Das passt nicht in eine Gemein­de mit einem der­art hohen Anteil an Fami­li­en und Groß­fa­mi­li­en! Hier wer­den sei­tens der Poli­tik voll­kom­men fal­sche Schwer­punk­te ist gesetzt!

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