Amerikanische Faulbrut: Bienenseuche in Leopoldshöhe-Bechterdissen

Die Amerikanis­che Faulbrut ist Ende April im Leopold­shöher Ort­steil Bech­ter­dis­sen in einem Bienen­stand fest­gestellt wor­den. Entsprechende Maß­nah­men sind auf Anord­nung des Amt­stier­arztes hin bere­its

Um diesen Artikel und alle weit­eren lesen zu kön­nen, reg­istri­eren Sie sich bitte.

Der Vor­gang dauert nur zwei Minuten. Mit einem Onlin­e­abo erhal­ten Sie unbe­gren­zten Zugriff auf span­nende Reporta­gen, Berichte, Porträts und Videos aus August­dorf; immer aktuell und unpartei­isch.
Weit­ere Infor­ma­tio­nen sowie Preise erhal­ten Sie, indem Sie unten auf „reg­istri­eren” klick­en.

Sie haben Ihre Zugangs­dat­en bere­its? Dann nutzen Sie ganz ein­fach das Login, um gle­ich weit­erzule­sen.

Anmelden
   
Die Amerikanische Faulbrut ist Ende April im Leopoldshöher Ortsteil Bechterdissen in einem Bienenstand festgestellt worden. Entsprechende Maßnahmen sind auf Anordnung des Amtstierarztes hin bereits eingeleitet worden. Die Amerikanische Faulbrut der Bienen ist eine durch das Bakterium Paenibacillus larvae ausgelöste Bienenkrankheit, die für Bienen hochansteckend ist und die Bienenbrut befällt. Bei einem Ausbruch dieser Krankheit ist die Festlegung eines Sperrbezirks mit einem Radius von mindestens einem Kilometer rund um den befallenen Bienenstock vorgeschrieben. Die Bienenstände innerhalb dieses Gebietes gelten als gesperrt. Nähere Informationen hierzu finden  sich auf der Internetseite des Kreises Lippe im Kreisblatt Nr. 61 und in der dort veröffentlichten Allgemeinverfügung zur Festlegung des Sperrbezirkes. Alle dem Fachgebiet Veterinärangelegenheiten, Verbraucherschutz in diesem Gebiet bekannten Imker wurden über die Sperren und die damit verbundenen Pflichten gesondert informiert. Ihre Bienenvölker werden von Bienensachverständigen oder dem Amtstierarzt aufgesucht und untersucht. Die Untersuchung der  Bienenvölker vor Ort besteht aus einer Kontrolle auf klinische Anzeichen der Seuche und der Entnahme von sogenannten Futterkranzproben, die im Labor des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes OWL auf den Erreger der Amerikanischen Faulbrut mikrobiologisch untersucht werden. Bienenstände innerhalb des Sperrbezirkes dürfen nicht von ihrem Standort entfernt werden und es dürfen auch keine Bienen oder Bienenvölker in den Sperrbezirk gebracht werden. Der im Jahr 2018 gebildete Faulbrut-Sperrbezirk in Horn-Bad Meinberg, Ortsteil Belle im Kreis Lippe konnte noch nicht aufgehoben werden und besteht somit nach wie vor.