FDP nominiert Lisa Ritter als Bürgermeisterkandidatin

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Seit ges­tern Abend steht es fest: die FDP steigt mit einer eige­nen Kan­di­da­tin in das Ren­nen um das Bür­ger­meis­ter­amt in August­dorf. Die 27-Jäh­ri­ge Lisa Rit­ter wur­de am Diens­tag Abend ein­stim­mig nomi­niert. Rit­ter, die ihre Aus­bil­dung mit dem kauf­män­ni­schen Meis­ter abge­schlos­sen hat, bedank­te sich bei den Anwe­sen­den für das ent­ge­gen­ge­brach­te Ver­trau­en.

Wer aber ist die jun­ge Dame, die ihren Hut als Ers­te in den Ring wirft? Lisa Rit­ter ist in Demold gebo­ren und wuchs in August­dorf auf. „Seit neun Jah­ren bin ich bereits Mit­glied in der FDP”, erklärt die Jung­kan­di­da­tin. Die Über­le­gung zu kan­di­die­ren, habe sie schon län­ger gehabt. „Wir wol­len dem amtie­ren­den Bür­ger­meis­ter nicht das Feld berei­ten, son­dern wol­len eigen­stän­dig antre­ten”, erklärt Rit­ter, die sie sich selbst als „von Grund auf libe­ral” bezeich­net.

Lisa Rit­ter, die in der Post­fi­lia­le ihrer Mut­ter arbei­tet, wur­de als Kind in der evan­ge­lisch-refor­mier­ten Kir­che getauft und lebt mit ihrem Lebens­ge­fähr­ten zusam­men. Was den Arbeits­weg angeht, hat Rit­ter kla­re Vor­tei­le gegen­über jeg­li­chen ande­ren Kan­di­da­ten; sie wohnt genau gegen­über vom Rat­haus.

Dem Amt des Bür­ger­meis­ters tritt sie mit Respekt gegen­über. „Es ist sicher­lich nicht ein­fach”, so Rit­ter, die vor allem die Haus­halts­si­che­rung im Auge hat. Im Gegen­satz zum jet­zi­gen Amts­in­ha­ber, der immer wie­der in der Kri­tik ste­he, zu abge­ho­ben und distan­ziert zu sein, wol­le sie offe­ne Türen. „Es soll­te auch mehr für Jugend­li­che gemacht wer­den”, erklärt Rit­ter. Für sie steht fest: „Mit mehr Ein­satz im Amt, lässt sich auch mehr für August­dorf her­aus­ho­len.”

Und auch die häu­fig geäu­ßer­te Kri­tik gegen­über dem Amts­in­ha­ber, die­ser bin­de ande­re nicht mit ein, spricht sie an. „Ich möch­te Par­tei­en und Per­so­nen nicht nur ein­bin­den, son­dern gemein­sam mit ihnen August­dorf nach vor­ne brin­gen, etwas was der jet­zi­ge Bür­ger­meis­ter nicht schafft.”

Ihre The­men­schwer­punk­te für den Wahl­kampf hat Lisa Rit­ter auch schon fest­ge­legt. „Ich möch­te die Jugend stär­ker ein­bin­den und mehr Unter­neh­men in August­dorf ansie­deln”, erläu­tert sie ihr Pro­gramm. Auch will sich Rit­ter dar­um küm­mern, dass sich neben den All­ge­mein­me­di­zi­nern eben­falls Fach­ärz­te in August­dorf nie­der­las­sen.

Sor­ge vor dem Wahl­kampf hat sie nicht. „Ich bin gut ver­netzt und habe tol­le Unter­stüt­zung von der Lan­des- und Bun­des-FDP”, freut sich die lei­den­schaft­li­che Rei­te­rin. 

Der FDP-Kreis­vor­sit­zen­de Cars­ten Möl­ler gra­tu­liert Lisa Rit­ter. (Foto: Wolff)

Mit der Nomi­nie­rung von Lisa Rit­ter hat die August­dor­fer FDP nun als ers­te Par­tei ihre Bür­ger­meis­ter­kan­di­da­tin vor­ge­stellt. Bei der CDU ver­sucht man noch immer hin­ter ver­schlos­se­nen Türen, den Amts­in­ha­ber davon abzu­brin­gen, wie­der anzu­tre­ten. Ob das gelingt, steht bis­her noch in den Ster­nen. „Er will es ein­fach nicht ein­se­hen, dass er allen scha­det und nicht nur die Par­tei, son­dern auch August­dorf spal­tet”, ist aus der CDU zu ver­neh­men.

Die SPD wird ihren Kan­di­da­ten sicher­lich in den kom­men­den Wochen vor­stel­len. Ob die FWG mit einem eige­nen Kan­di­da­ten antritt, wird laut dem Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den Peter Kaup auf der nächs­ten Mit­glie­der­ver­samm­lung geklärt. Wenn alle jetzt im Rat ver­tre­ten­den Par­tei­en und die Freie Wäh­ler­ge­mein­schaft jeman­den auf­stel­len, könn­ten also gleich vier Kan­di­da­ten antre­ten. Für Kaup ist das kein Pro­blem. „Alle even­tu­el­len drei ande­re Kan­di­da­ten eint der Wunsch, Herrn Dr. Wulf aus dem Amt zu ent­fer­nen — für ein bes­se­res August­dorf und für ein bes­se­res Mit­ein­an­der”, erklärt die­ser.

Der Anfang dazu ist mit der Nomi­nie­rung von Lisa Rit­ter gemacht. 

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Seit gestern Abend steht es fest: die FDP steigt mit einer eigenen Kandidatin in das Rennen um das Bürgermeisteramt in Augustdorf. Die 27-Jährige Lisa Ritter wurde am Dienstag Abend einstimmig nominiert. Ritter, die ihre Ausbildung mit dem kaufmännischen Meister abgeschlossen hat, bedankte sich bei den Anwesenden für das entgegengebrachte Vertrauen. Wer aber ist die junge Dame, die ihren Hut als Erste in den Ring wirft? Lisa Ritter ist in Demold geboren und wuchs in Augustdorf auf. "Seit neun Jahren bin ich bereits Mitglied in der FDP", erklärt die Jungkandidatin. Die Überlegung zu kandidieren, habe sie schon länger gehabt. "Wir wollen dem amtierenden Bürgermeister nicht das Feld bereiten, sondern wollen eigenständig antreten", erklärt Ritter, die sie sich selbst als "von Grund auf liberal" bezeichnet. Lisa Ritter, die in der Postfiliale ihrer Mutter arbeitet, wurde als Kind in der evangelisch-reformierten Kirche getauft und lebt mit ihrem Lebensgefährten zusammen. Was den Arbeitsweg angeht, hat Ritter klare Vorteile gegenüber jeglichen anderen Kandidaten; sie wohnt genau gegenüber vom Rathaus. Dem Amt des Bürgermeisters tritt sie mit Respekt gegenüber. "Es ist sicherlich nicht einfach", so Ritter, die vor allem die Haushaltssicherung im Auge hat. Im Gegensatz zum jetzigen Amtsinhaber, der immer wieder in der Kritik stehe, zu abgehoben und distanziert zu sein, wolle sie offene Türen. "Es sollte auch mehr für Jugendliche gemacht werden", erklärt Ritter. Für sie steht fest: "Mit mehr Einsatz im Amt, lässt sich auch mehr für Augustdorf herausholen." Und auch die häufig geäußerte Kritik gegenüber dem Amtsinhaber, dieser binde andere nicht mit ein, spricht sie an. "Ich möchte Parteien und Personen nicht nur einbinden, sondern gemeinsam mit ihnen Augustdorf nach vorne bringen, etwas was der jetzige Bürgermeister nicht schafft." Ihre Themenschwerpunkte für den Wahlkampf hat Lisa Ritter auch schon festgelegt. "Ich möchte die Jugend stärker einbinden und mehr Unternehmen in Augustdorf ansiedeln", erläutert sie ihr Programm. Auch will sich Ritter darum kümmern, dass sich neben den Allgemeinmedizinern ebenfalls Fachärzte in Augustdorf niederlassen. Sorge vor dem Wahlkampf hat sie nicht. "Ich bin gut vernetzt und habe tolle Unterstützung von der Landes- und Bundes-FDP", freut sich die leidenschaftliche Reiterin.  [caption id="attachment_7128" align="alignleft" width="300"] Der FDP-Kreisvorsitzende Carsten Möller gratuliert Lisa Ritter. (Foto: Wolff)[/caption] Mit der Nominierung von Lisa Ritter hat die Augustdorfer FDP nun als erste Partei ihre Bürgermeisterkandidatin vorgestellt. Bei der CDU versucht man noch immer hinter verschlossenen Türen, den Amtsinhaber davon abzubringen, wieder anzutreten. Ob das gelingt, steht bisher noch in den Sternen. "Er will es einfach nicht einsehen, dass er allen schadet und nicht nur die Partei, sondern auch Augustdorf spaltet", ist aus der CDU zu vernehmen. Die SPD wird ihren Kandidaten sicherlich in den kommenden Wochen vorstellen. Ob die FWG mit einem eigenen Kandidaten antritt, wird laut dem Fraktionsvorsitzenden Peter Kaup auf der nächsten Mitgliederversammlung geklärt. Wenn alle jetzt im Rat vertretenden Parteien und die Freie Wählergemeinschaft jemanden aufstellen, könnten also gleich vier Kandidaten antreten. Für Kaup ist das kein Problem. "Alle eventuellen drei andere Kandidaten eint der Wunsch, Herrn Dr. Wulf aus dem Amt zu entfernen - für ein besseres Augustdorf und für ein besseres Miteinander", erklärt dieser. Der Anfang dazu ist mit der Nominierung von Lisa Ritter gemacht. 

Ein Leserbrief zu “FDP nominiert Lisa Ritter als Bürgermeisterkandidatin

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  1. Da kann man nur rich­tig freu­dig ver­blüfft sein und den Mut der jun­gen Dame bewun­dern !!! Und vor allem ist man erleich­tert, dass auch aus den Rei­hen der jun­gen Leu­te im Dorf erkannt und ange­strebt wird das „bes­se­re Mit­ein­an­der”!!!! Und nicht die Fort­set­zung der uner­träg­lich gewor­de­nen Spal­tung , der der Amts­in­ha­ber so zer­stö­re­risch fast gefrönt hat. Der aus­schließ­li­che Fokus auf sein Wäh­ler­kli­en­tel in den Rei­hen der evan­ge­li­ka­len Glau­bens­ge­mein­schaf­ten muss nun end­lich ein Ende haben . Die fast sakro­sank­te Bes­ser­wis­se­rei mit Maul­korb für die Mit­ar­bei­ter der Ver­wal­tung, die­se unend­li­chen Halb­wahr­hei­ten, die­ses Hin­aus­zö­gern von kla­ren Rats­be­schlüs­sen, die­se ekel­haf­te Selbst­be­weih­räu­che­rung , täg­lich in der LZ sei­nen Namen zu fin­den, die­se Selbst­ver­liebt­heit , mal abge­se­hen von all dem was zer­stört wur­de durch ihn, das muss auf­hö­ren !
    Da kommt eine jun­ge selbst­be­wuss­te Dame und wird sich auf den Sach­ver­stand der Exper­ten in der Ver­wal­tung ver­trau­ens­voll ver­las­sen und alles dar­an set­zen, dass das Wich­tigs­te in August­dorf end­lich ein­ge­lei­tet wird : das Mit­ein­an­der aller mit gesun­dem Men­schen­ver­stand !!! Ein Dr. Wulf in sei­ner schein­bar reli­gi­ös trie­fen­den ego­ma­nen Selbst­herr­lich­keit hat das nicht geschafft , weil der ” Bür­ger­meis­ter der Halb­wahr­hei­ten” ( Zitat !!) von die­ser Spal­tung leb­te und mit der am Stuhl kleb­te.
    Man darf gespannt sein, ob und wann denn die ande­ren poli­ti­schen Lager den glei­chen Mut zei­gen , wie jene bewun­derns­wür­di­ge jun­ge Dame. und Kan­di­da­ten nomi­nie­ren.

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