Grundausbildung erfolgreich beendet — trotz Corona

Wie kann man während der Coro­n­abes­tim­mungen eine vernün­ftige Grun­daus­bil­dung von Rekruten garantieren? Vor dieser Frage standen auch die Aus­bilder der 5. Kom­panie des Panz­er­grandier­batail­lons 212. In diesen Tagen endete nun die Grun­daus­bil­dung und die Sol­dat­en mussten seit Son­ntagabend zeigen, was sie in den ver­gan­genen Wochen gel­ernt hat­ten. Dabei machte Kom­paniechef Major Michael Franke deut­lich, dass sich die vier Wochen fehlende Aus­bil­dungszeit „natür­lich bemerk­bar“ mache. „Wir kon­nten bes­timmte Dinge nicht so üben, wie wir das son­st getan hät­ten“, erk­lärte dieser.

„Alleine schon die Abstand­sregel, die auch bei der Bun­deswehr gilt, erfordert hohe Selb­st­diszi­plin“, so der Major. Aber diese fange beim Chef an und höre bei den Rekruten auf.
Der Abschluss der Grun­daus­bil­dung war in drei The­menge­bi­ete unterteilt. Zum einen mussten die Rekruten bei der Übung Alarm­posten, Streife­naus­bil­dung und Leben im Felde zeigen, wie sie in der Wild­nis zurechtkom­men und dabei auch den Platz der Gruppe – ein Lager, in dem sich jew­eils acht Sol­dat­en befan­den, zu sich­ern.

Die härteste Übung stand, neben dem Scharf­schießen, den Jung­sol­dat­en jedoch beim Sta­tion­skreis­lauf bevor. Der Auf­trag lautete: „Find­en Sie eine Drohne, die in einem unzugänglichen Wald­stück abgestürzt ist und sich­ern Sie diese!“ Dabei mussten die Rekruten nicht nur einen sieben Kilo­me­ter lan­gen Marsch zurück­le­gen, son­dern auch einen Morast durch­queren. Danach galt es, die Gang­barkeit ein­er Straße zu prüfen, während ein Spähtrupp damit beschäftigt war, Ver­wun­dete zu ver­sor­gen.

„Es ist wichtig, die Sol­dat­en in eine tak­tis­che Lage zu brin­gen und sie nicht nur abstrakt etwas ler­nen zu lassen“, erk­lärt der Major. Er unter­stre­icht, dass diese Übun­gen nie Selb­stzweck seien, son­dern immer einen konkreten Sinn haben.

Für die knapp 120 Sol­datin­nen und Sol­dat­en waren die let­zten Tage anstren­gend aber auch aufre­gend, wie sie ver­ri­eten. Und wie fällt das Urteil des Majors aus? „Es gab sicher­lich die ein und andere Stelle, die man noch verbessern kann, ich bin aber sehr zufrieden“, erk­lärte dieser.

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Wie kann man während der Coronabestimmungen eine vernünftige Grundausbildung von Rekruten garantieren? Vor dieser Frage standen auch die Ausbilder der 5. Kompanie des Panzergrandierbataillons 212. In diesen Tagen endete nun die Grundausbildung und die Soldaten mussten seit Sonntagabend zeigen, was sie in den vergangenen Wochen gelernt hatten. Dabei machte Kompaniechef Major Michael Franke deutlich, dass sich die vier Wochen fehlende Ausbildungszeit „natürlich bemerkbar“ mache. „Wir konnten bestimmte Dinge nicht so üben, wie wir das sonst getan hätten“, erklärte dieser. „Alleine schon die Abstandsregel, die auch bei der Bundeswehr gilt, erfordert hohe Selbstdisziplin“, so der Major. Aber diese fange beim Chef an und höre bei den Rekruten auf. Der Abschluss der Grundausbildung war in drei Themengebiete unterteilt. Zum einen mussten die Rekruten bei der Übung Alarmposten, Streifenausbildung und Leben im Felde zeigen, wie sie in der Wildnis zurechtkommen und dabei auch den Platz der Gruppe – ein Lager, in dem sich jeweils acht Soldaten befanden, zu sichern. Die härteste Übung stand, neben dem Scharfschießen, den Jungsoldaten jedoch beim Stationskreislauf bevor. Der Auftrag lautete: „Finden Sie eine Drohne, die in einem unzugänglichen Waldstück abgestürzt ist und sichern Sie diese!“ Dabei mussten die Rekruten nicht nur einen sieben Kilometer langen Marsch zurücklegen, sondern auch einen Morast durchqueren. Danach galt es, die Gangbarkeit einer Straße zu prüfen, während ein Spähtrupp damit beschäftigt war, Verwundete zu versorgen. „Es ist wichtig, die Soldaten in eine taktische Lage zu bringen und sie nicht nur abstrakt etwas lernen zu lassen“, erklärt der Major. Er unterstreicht, dass diese Übungen nie Selbstzweck seien, sondern immer einen konkreten Sinn haben. Für die knapp 120 Soldatinnen und Soldaten waren die letzten Tage anstrengend aber auch aufregend, wie sie verrieten. Und wie fällt das Urteil des Majors aus? „Es gab sicherlich die ein und andere Stelle, die man noch verbessern kann, ich bin aber sehr zufrieden“, erklärte dieser.

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