Ist Lippe bald Coronafrei?

Im Kreis Lippe gibt es ins­ge­samt 740 bestätigte Coro­n­afälle – damit ist keine weit­ere Infek­tion bekan­nt. 675 Per­so­n­en sind wieder gene­sen, drei mehr als noch am Vortag. 29 Per­so­n­en sind ver­stor­ben. Somit sind aktuell 36 Per­so­n­en in Lippe mit dem Coro­n­avirus infiziert. Seit dem 6. März wur­den bish­er 13.061 Abstriche von mobilen Teams und im Diag­nos­tikzen­trum genom­men.

Ist Lippe bald coro­n­afrei? Diese Erwartung lässt sich aus den Trends der ver­gan­genen Tage ableit­en. Wenige neu infizierte Per­so­n­en sowie immer mehr gene­sene Lip­per sor­gen für nur noch 36 aktive Fälle im Kreis­ge­bi­et. Die mobilen Teams und die Mitar­beit­er im Diag­nos­tikzen­trum in Det­mold mussten deut­lich weniger Men­schen anhand des Testschemas unter­suchen. „Es ist jedoch zu früh auf Abstands­ge­bote, Kon­tak­tbeschränkun­gen und Hygien­eregeln zu verzicht­en. Es ist unklar, wie viele Men­schen das Virus symp­tom­frei und damit unwissentlich in sich tra­gen“, betont Lan­drat Dr. Axel Lehmann. Auf die pos­i­tive Gesam­ten­twick­lung wird den­noch reagiert: Die Dien­stzeit­en im Diag­nos­tikzen­trum wer­den mit den Öff­nungszeit­en des Behand­lungszen­trums der Kassenärztlichen Vere­ini­gung abges­timmt.

Wie sind die Öff­nungszeit­en bis Pfin­g­sten? So bleibt das Diag­nos­tikzen­trum von Don­ner­stag, 21. Mai, bis Son­ntag, 24. Mai, sowie am Dien­stag, 26. Mai, und Don­ner­stag, 28. Mai, geschlossen. In der kom­menden Woche wer­den so nach vorheriger Ter­min­vere­in­barung am Mon­tag, Mittwoch und Fre­itag Abstriche genom­men. Die Ter­mine vergibt wie gewohnt die Hot­line unter (05231) 62–1700 oder per E‑Mail unter coronatest@kreis-lippe.de am Mon­tag von 9 bis 14 Uhr sowie am Mittwoch und am Fre­itag von 9 bis 13 Uhr. Die Zeit­en ermöglichen auch – bei Bedarf des Patien­ten – eine anschließende Unter­suchung im Behand­lungszen­trum der Kassenärztlichen Vere­ini­gung.

Die all­ge­meine Hot­line (05231) 62–1100 ist ab sofort nur noch mon­tags bis fre­itags von 8 bis 16 Uhr geschal­tet, der Bedarf an Sam­sta­gen, Son­nta­gen und Feierta­gen war stark rück­läu­fig. Die Hot­line (05231) 62–1700 für die Ter­min­ver­gabe bleibt erre­ich­bar von mon­tags bis fre­itags, im neuem Zeit­fen­ster von 8 bis 15 Uhr. An Sams‑, Sonn- und Feierta­gen wer­den keine Anrufe ent­ge­gen genom­men. Außer­halb der Hot­linezeit­en kön­nen sich die Lip­per an den Ärztlichen Bere­itschafts­di­enst unter der Num­mer 116117 wen­den.

Wie geht es weit­er? Ver­gan­gene Woche hat der Gesund­heitsmin­is­ter im Auss­chuss für Arbeit, Gesund­heit und Soziales über die aktuelle Sit­u­a­tion und Entwick­lun­gen bei den Testver­fahren auf Covid-19 berichtet. Die Zahlen für West­falen-Lippe zeigen in der Rückschau, dass im Kreis Lippe bis zum 31. März im ersten Quar­tal 2020 die meis­ten Covid-19-Tests durchge­führt wur­den. Von rund 57.000 Tests in West­falen-Lippe wer­den für den Kreis Lippe 5.615 Test aufge­lis­tet – dies sind rund zehn Prozent aller Tests. Auf den Plätzen Zwei und Drei fol­gen Dort­mund mit 3.722 und Reck­ling­hausen mit 3.059 Test. „Die frühzeit­ige Ein­rich­tung des Diag­nos­tikzen­trums war die richtige Entschei­dung und har­mon­isiert mit dem Grund­satz, die Infek­tio­nen kon­se­quent nachzu­ver­fol­gen. Der Ein­satz unseres Gesund­heit­samts und aller weit­eren Mitar­bei­t­en­den spiegelt sich in den Zahlen wider, uns gelang es in ein­er frühen Phase der Pan­demie viele Lip­perin­nen und Lip­per zu testen. Jet­zt ver­set­zen wir die Prozesse am Hangar in den Stand­by-Betrieb und sind bere­it, im Falle ein­er zweit­en Welle oder durch Anforderun­gen auf­grund eines erweit­erten Testver­fahrens, die Struk­turen wieder hochz­u­fahren“, erk­lärt der Lan­drat. Der Bevölkerungss­chutz und das Gesund­heit­samt des Kreis­es beobacht­en, wie sich die Infek­tio­nen entwick­eln und ob verän­derte geset­zliche und rechtliche Rah­menbe­din­gen auch Neustruk­turierun­gen des Diag­nos­tikzen­trums erfordern.

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Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 740 bestätigte Coronafälle – damit ist keine weitere Infektion bekannt. 675 Personen sind wieder genesen, drei mehr als noch am Vortag. 29 Personen sind verstorben. Somit sind aktuell 36 Personen in Lippe mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem 6. März wurden bisher 13.061 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen. Ist Lippe bald coronafrei? Diese Erwartung lässt sich aus den Trends der vergangenen Tage ableiten. Wenige neu infizierte Personen sowie immer mehr genesene Lipper sorgen für nur noch 36 aktive Fälle im Kreisgebiet. Die mobilen Teams und die Mitarbeiter im Diagnostikzentrum in Detmold mussten deutlich weniger Menschen anhand des Testschemas untersuchen. „Es ist jedoch zu früh auf Abstandsgebote, Kontaktbeschränkungen und Hygieneregeln zu verzichten. Es ist unklar, wie viele Menschen das Virus symptomfrei und damit unwissentlich in sich tragen“, betont Landrat Dr. Axel Lehmann. Auf die positive Gesamtentwicklung wird dennoch reagiert: Die Dienstzeiten im Diagnostikzentrum werden mit den Öffnungszeiten des Behandlungszentrums der Kassenärztlichen Vereinigung abgestimmt. Wie sind die Öffnungszeiten bis Pfingsten? So bleibt das Diagnostikzentrum von Donnerstag, 21. Mai, bis Sonntag, 24. Mai, sowie am Dienstag, 26. Mai, und Donnerstag, 28. Mai, geschlossen. In der kommenden Woche werden so nach vorheriger Terminvereinbarung am Montag, Mittwoch und Freitag Abstriche genommen. Die Termine vergibt wie gewohnt die Hotline unter (05231) 62-1700 oder per E-Mail unter coronatest@kreis-lippe.de am Montag von 9 bis 14 Uhr sowie am Mittwoch und am Freitag von 9 bis 13 Uhr. Die Zeiten ermöglichen auch – bei Bedarf des Patienten – eine anschließende Untersuchung im Behandlungszentrum der Kassenärztlichen Vereinigung. Die allgemeine Hotline (05231) 62-1100 ist ab sofort nur noch montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr geschaltet, der Bedarf an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen war stark rückläufig. Die Hotline (05231) 62-1700 für die Terminvergabe bleibt erreichbar von montags bis freitags, im neuem Zeitfenster von 8 bis 15 Uhr. An Sams-, Sonn- und Feiertagen werden keine Anrufe entgegen genommen. Außerhalb der Hotlinezeiten können sich die Lipper an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 wenden. Wie geht es weiter? Vergangene Woche hat der Gesundheitsminister im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales über die aktuelle Situation und Entwicklungen bei den Testverfahren auf Covid-19 berichtet. Die Zahlen für Westfalen-Lippe zeigen in der Rückschau, dass im Kreis Lippe bis zum 31. März im ersten Quartal 2020 die meisten Covid-19-Tests durchgeführt wurden. Von rund 57.000 Tests in Westfalen-Lippe werden für den Kreis Lippe 5.615 Test aufgelistet – dies sind rund zehn Prozent aller Tests. Auf den Plätzen Zwei und Drei folgen Dortmund mit 3.722 und Recklinghausen mit 3.059 Test. „Die frühzeitige Einrichtung des Diagnostikzentrums war die richtige Entscheidung und harmonisiert mit dem Grundsatz, die Infektionen konsequent nachzuverfolgen. Der Einsatz unseres Gesundheitsamts und aller weiteren Mitarbeitenden spiegelt sich in den Zahlen wider, uns gelang es in einer frühen Phase der Pandemie viele Lipperinnen und Lipper zu testen. Jetzt versetzen wir die Prozesse am Hangar in den Standby-Betrieb und sind bereit, im Falle einer zweiten Welle oder durch Anforderungen aufgrund eines erweiterten Testverfahrens, die Strukturen wieder hochzufahren“, erklärt der Landrat. Der Bevölkerungsschutz und das Gesundheitsamt des Kreises beobachten, wie sich die Infektionen entwickeln und ob veränderte gesetzliche und rechtliche Rahmenbedingen auch Neustrukturierungen des Diagnostikzentrums erfordern.

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