Klares Ergebnis: „Wulf soll nicht nochmal kandidieren.”

Das Ergebnis der Umfrage ist eindeutig. Während der Abstimmung gab es zahlreiche Manipulationsversuche.

Die Ergeb­nisse der Umfrage, die die AUGUSTDORFER NACHRICHTEN seit Mittwoch durchge­führt hat­ten, sind ein­deutig: Von 2118 abgegebe­nen, gülti­gen Stim­men, wün­schen sich 1434, dass Dr. Andreas Wulf in diesem Jahr nicht mehr als Bürg­er­meis­ter kan­di­diert, das sind 67,5 Prozent. Nur 29,7 Prozent, also 624 Befragte, sprachen sich dafür aus, dass Wulf nochmal als Kan­di­dat ins Ren­nen geht. 60 Per­so­n­en (2,8 Prozent) erk­lärten, dass ihnen die Entschei­dung egal sei.

Die Umfrageergeb­nisse sind ein Indiz dafür, dass es eine Wech­sel­stim­mung in August­dorf geben kön­nte. Ob sie Wulf, der sich bish­er in Gesprächen immer noch, ob des fehlen­den Rück­halts ver­ständ­nis­los zeigt, zur Ein­sicht brin­gen, muss bezweifelt wer­den. Erst am Fre­itag war er wieder unter­wegs, um bei Haustürge­sprächen für sich und eine Kan­di­datur, die noch nicht fest­ste­ht, zu wer­ben.

Natür­lich müssen Umfra­gen immer behut­sam inter­pretiert wer­den, bei tausend Befragten ergibt sich eine Fehler­tol­er­anz von knapp 1,6 Prozent. Aber selb­st wenn man diese Fehler­tol­er­anz ein­rech­net, ist das Ergeb­nis für Wulf nieder­schmetternd.

Zahlre­iche Manip­u­la­tionsver­suche

Wie wurde die Umfrage erstellt und aus­gew­ertet? Die Soft­ware, die die AUGUSTDORFER NACHRICHTEN dafür ver­wen­det, heißt Survio und wird eben­falls von Unternehmen wie Linde, C&A und Ford einge­set­zt. Das Pro­gramm, das im Hin­ter­grund läuft, die Antworten spe­ichert und auswertet, löscht die Antworten, die von der­sel­ben MAC-Adresse kom­men. Die MAC-Adresse (Media-Access-Con­trol-Adresse) ist die Hard­ware-Adresse jedes einzel­nen Net­zw­erkadapters, die als ein­deutiger Iden­ti­fika­tor des Geräts in einem Rech­n­er­netz dient. Das dient dazu, dass die Ergeb­nisse eines Teil­nehmers, der die Umfrage mehrmals durch­führen möchte, nur ein einziges Mal gew­ertet wer­den.

Dass diese Sicherung notwendig und sin­nvoll ist, zeigte sich auch bei dieser Umfrage. Von Don­ner­stagabend bis Fre­itag­mit­tag ver­buchte das Sys­tem über 500 Ver­suche von drei Rech­n­ern, die Umfrage zugun­sten von Dr. Wulf zu manip­ulieren — immer im Abstand von mehreren Minuten. Lediglich zwei Ver­suche gab es, die Ergeb­nisse zum Nachteil von Wulf zu bee­in­flussen.

Die Redak­tion hat Dr. Andreas Wulf sowohl über die Ergeb­nisse als auch über die Manip­u­la­tionsver­suche informiert und um eine Stel­lung­nahme gebeten. Bis zum Redak­tion­ss­chluss beant­wortete Wulf die Fra­gen lei­der nicht.

Es ist wohl anzunehmen, dass auch diese Umfrage in August­dorf nun inten­siv disku­tiert wird. Lesen Sie dazu den Kom­men­tar.

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Die Ergebnisse der Umfrage, die die AUGUSTDORFER NACHRICHTEN seit Mittwoch durchgeführt hatten, sind eindeutig: Von 2118 abgegebenen, gültigen Stimmen, wünschen sich 1434, dass Dr. Andreas Wulf in diesem Jahr nicht mehr als Bürgermeister kandidiert, das sind 67,5 Prozent. Nur 29,7 Prozent, also 624 Befragte, sprachen sich dafür aus, dass Wulf nochmal als Kandidat ins Rennen geht. 60 Personen (2,8 Prozent) erklärten, dass ihnen die Entscheidung egal sei. Die Umfrageergebnisse sind ein Indiz dafür, dass es eine Wechselstimmung in Augustdorf geben könnte. Ob sie Wulf, der sich bisher in Gesprächen immer noch, ob des fehlenden Rückhalts verständnislos zeigt, zur Einsicht bringen, muss bezweifelt werden. Erst am Freitag war er wieder unterwegs, um bei Haustürgesprächen für sich und eine Kandidatur, die noch nicht feststeht, zu werben. Natürlich müssen Umfragen immer behutsam interpretiert werden, bei tausend Befragten ergibt sich eine Fehlertoleranz von knapp 1,6 Prozent. Aber selbst wenn man diese Fehlertoleranz einrechnet, ist das Ergebnis für Wulf niederschmetternd. Zahlreiche Manipulationsversuche Wie wurde die Umfrage erstellt und ausgewertet? Die Software, die die AUGUSTDORFER NACHRICHTEN dafür verwendet, heißt Survio und wird ebenfalls von Unternehmen wie Linde, C&A und Ford eingesetzt. Das Programm, das im Hintergrund läuft, die Antworten speichert und auswertet, löscht die Antworten, die von derselben MAC-Adresse kommen. Die MAC-Adresse (Media-Access-Control-Adresse) ist die Hardware-Adresse jedes einzelnen Netzwerkadapters, die als eindeutiger Identifikator des Geräts in einem Rechnernetz dient. Das dient dazu, dass die Ergebnisse eines Teilnehmers, der die Umfrage mehrmals durchführen möchte, nur ein einziges Mal gewertet werden. Dass diese Sicherung notwendig und sinnvoll ist, zeigte sich auch bei dieser Umfrage. Von Donnerstagabend bis Freitagmittag verbuchte das System über 500 Versuche von drei Rechnern, die Umfrage zugunsten von Dr. Wulf zu manipulieren - immer im Abstand von mehreren Minuten. Lediglich zwei Versuche gab es, die Ergebnisse zum Nachteil von Wulf zu beeinflussen. Die Redaktion hat Dr. Andreas Wulf sowohl über die Ergebnisse als auch über die Manipulationsversuche informiert und um eine Stellungnahme gebeten. Bis zum Redaktionsschluss beantwortete Wulf die Fragen leider nicht. Es ist wohl anzunehmen, dass auch diese Umfrage in Augustdorf nun intensiv diskutiert wird. Lesen Sie dazu den Kommentar.

Ein Kommentar zu “Klares Ergebnis: „Wulf soll nicht nochmal kandidieren.”

  1. Wenn man auf der Face­book Seite des Her­rn Dr. Wulf liest, wie er das Bürg­er­meis­ter­amt sieht und inter­pretiert und wertet , dann darf er sich nicht wun­dern, dass seine Amts­führung gescheit­ert ist, und zwar krachend !!! Und deswe­gen mehr als Zwei­drit­tel der Befragten ihn ablehnen und nicht mehr haben wollen. Ein Ver­wal­tungs­fach­mann des Höheren Dien­stes sollte es doch bitteschön nur sein , und da, nochmal bitteschön, kommt doch nur er in Frage . Er hat mit seinen rechtlichen und ver­wal­tung­stech­nis­chen Ken­nt­nis­sen und Fähigkeit­en doch alles im Griff, und das bestens !! Wer denn son­st ??? Und aus­gerech­net in die Rei­he der Per­sön­lichkeit­en wie die des Bürg­er­meis­ters Klaus Geise von Blomberg stellt er sich dabei.…..und ver­gisst, was einen Bürg­er­meis­ter wirk­lich aus­macht : näm­lich Führen und Zusamen­führen kön­nen !!!! Und das kann Herr Dr. Wulf nicht !!! Und das haben Zwei­drit­tel der August­dor­fer inzwis­chen gemerkt …. und Jugendliche sagen schon, er mache sich lächer­lich, und er müsste doch inzwis­chen gemerkt haben , dass man ihn zurecht hier nicht mehr haben will.…..eine tragis­che Fig­ur ist er gewor­den ….. aber das ist auch ein wesentlich­er Teil sein­er ver­mut­lichen Per­sön­lichkeitsstörung : man­gel­nde Ein­sicht
    Wenn Herr Geise aus Blomberg davon spricht , dass man dann aufhören sollte , wenn man glaubt , dass es am schön­sten ist, muss Herr Dr. Wulf aufhören , wenn ihn nun wirk­lich kein­er mehr ertra­gen kann. Nun ist es so weit, mehr als Zwei­drit­tel wollen ihn nicht mehr, und die CDU gle­ich gar nicht.

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