Seit einem drei­vier­tel Jahr ist die Hövel­ho­fer Fir­ma hora­tec, die sich als „Part­ner des Tisch­ler- und Schrei­ner­hand­werks” sieht, in August­dorf ange­sie­delt. „Wir hat­ten ereig­nis­rei­che und span­nen­de Mona­te, in denen wir schon viel bewe­gen konn­ten”, erklärt Geschäfts­füh­rer Wolf­gang Thor­wes­ten im Gespräch mit den AUGUSTDORFER NACHRICHTEN.

Und eine Über­ra­schung hat Thor­wes­ten für sei­ne Kun­den ab dem ers­ten Juni auch parat. „Dann bie­ten wir unser neu­es horaX­press Pro­gramm an”, erläu­tert der Geschäfts­füh­rer. Was das ist? „Das ist ein Schnell­pro­gramm für Kun­den, die kurz­fris­tig einen Schrank oder etwas ähn­li­ches benö­ti­gen”, erklärt er. Anstatt zwei Wochen bie­tet hora­tec sei­nen Kun­den an, dass die Ware inner­halb von 47 Stun­den pro­du­ziert wird.

Um das zu gewähr­leis­ten, wur­de die Pro­dukt­pa­let­te für die­ses Ange­bot von 120 auf 42 Deko­ren ver­klei­nert. „Das schlägt sich natür­lich auch in einem güns­ti­ge­ren Preis nie­der”, so Thor­wes­ten, der damit neben dem Pre­mi­umseg­ment auch die Kun­den bedie­nen möch­te, denen es bei ihrem Auf­trag um Schnel­lig­keit geht. Nach wie vor haben unse­re Pro­duk­te eine her­aus­ra­gen­de Qua­li­tät”, unter­streicht Wolf­gang Thorwesten.

Um das gewähr­leis­ten zu kön­nen, hat das Unter­neh­men nicht nur den Schicht­be­trieb wie­der ein­ge­führt; eine neue Fer­ti­gungs­zel­le in Hal­le 2 sorgt auch dafür, dass die Ware schnell pro­du­ziert und an den Kun­den aus­ge­lie­fert wer­den kann. „Das soll auch zukünf­tig der Schwer­punkt hier in August­dorf sein”, so Geschäfts­füh­rer Thorwesten.

Mit allen Mit­ar­bei­tern hat er, bevor es in den Schicht­be­trieb ging, Ein­zel­ge­sprä­che geführt. „Natür­lich war nicht über­all Jubel­stim­mung, die Mit­ar­bei­ter haben es aber den­noch ver­stan­den, dass das für uns der Weg ist, damit wir uns erfolg­reich am Markt behaup­ten kön­nen”, erläu­tert er die Vorgehensweise.

Über­haupt setzt Wolf­gang Thor­wes­ten auf Trans­pa­renz im Unter­neh­men. „Ich spre­che immer am Ende des Monats zu den Mit­ar­bei­tern und erklä­re ihnen, wo wir ste­hen”, erläu­tert der Kom­mu­ni­ka­tor. Dabei sei es für das Unter­neh­men immens wich­tig, sich auch in Zukunft auf das Kern­ge­schäft zu konzentrieren.

Sie­ben bis acht Mit­ar­bei­ter arbei­ten pro Schicht in der neu­en Fer­ti­gungs­zel­le, die aus einem auto­ma­ti­schem Plat­ten­la­ger mit Säge, einer Kan­ten­an­leim­ma­schi­ne und einer Bohr- und Fräs­zel­le besteht. Vor­ar­bei­ter Hans-Joa­chim Kuhl­pe­ter und Pro­duk­ti­ons­lei­ter Jür­gen Frey freu­en sich auf die zusätz­li­che Auf­ga­ben und bli­cken dank­bar auf die letz­ten Mona­te zurück. „Wir haben wesent­lich mehr zu tun, als bis­her und es ist eini­ges Neu­es ange­sto­ßen wor­den”, lobt Kuhl­pe­ter die Ver­än­de­run­gen im Betrieb.

Bei­den ist es wich­tig zu beto­nen, dass auch die Arbeit unter dem vor­he­ri­gen Eigen­tü­mer Freu­de berei­tet habe. „Aber ich kann schon sagen, dass sich der Zusam­men­halt in der Beleg­schaft ver­stärkt hat”, erläu­tert Jür­gen Frey. Dazu hab auch bei­getra­gen, dass Thor­wes­ten zwei Küchen ein­ge­baut hat, in denen sich die Beleg­schaft zur Pau­se auf­hal­ten kann.

Hans-Joa­chim Kuhl­pe­ter gefällt es sogar so gut im Unter­neh­men, dass er die Mög­lich­keit in Ren­te zu gehen nicht in Anspruch nimmt, son­dern statt­des­sen lie­ber wei­ter­ar­bei­tet. „Es macht Freu­de, hier zu sein”, unter­streicht er.

Und für Wolf­gang Thor­wes­ten steht fest: „Der Erfolg eines jeden Betrie­bes liegt nicht nur im Fach­wis­sen, son­dern an der Ein­stel­lung der Mit­ar­bei­ter.” Zufrie­den stellt er fest: „Wir sind da auf einem guten Weg.”

Von Redaktion

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