Abiturprüfung geschrieben, Gap Year geplatzt — was nun?

Das Coro­na­vi­rus macht vie­len Abitu­ri­en­ten in die­sem Jahr einen Strich durch die Rech­nung: Aus­lands­rei­sen sind vor­erst nicht mög­lich oder nur unter deut­lich erschwer­ten Bedin­gun­gen.

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Das Coronavirus macht vielen Abiturienten in diesem Jahr einen Strich durch die Rechnung: Auslandsreisen sind vorerst nicht möglich oder nur unter deutlich erschwerten Bedingungen. Die IHKs in NRW empfehlen alternativ eine duale Ausbildung. Die schriftlichen Abiturprüfungen in NRW sind geschrieben. Spätentschlossene fragen sich spätestens jetzt: Was tun nach dem Abitur? Der Traum eines sogenannten Gap Years im Ausland, z.B. in Form von Work & Travel oder einer Sprachreise, lässt sich in diesem Jahr nur schwer realisieren. Studiengänge mit vollen Hörsälen erscheinen im Wintersemester 2020/2021 wenig erstrebenswert. ‚Home Learning‘ stellt für viele Abiturienten keine Alternative dar. Welche Möglichkeiten bleiben also jungen Menschen, die entsprechende Pläne hatten? Thomas Meyer, Präsident von IHK NRW hat einen Vorschlag: „Die duale Ausbildung bietet auch in Zeiten von Covid-19 beste Perspektiven. Die Ausbildungsbetriebe haben Wege gefunden, auch unter strengen Hygiene- und Abstandsregelungen weiter auszubilden. Der Berufsabschluss ist die bestmögliche Eintrittskarte in den Arbeitsmarkt.“ Und wer bis auf Master-Niveau hinauswill, der geht nach der Ausbildung in die Höhere Berufsbildung und wird „Master Professional“ – oder studiert nach Covid-19 berufsbegleitend. Rund 55.000 Ausbildungsplätze in NRW waren zuletzt noch unbesetzt. In der IHK-Lehrstellenbörse gibt es freie Plätze in für Abiturienten spannenden Bereichen wie der IT, dem technischen Produktdesign, Mechatronik oder Elektronik. Darüber hinaus finden sich dort auch in den bei Abiturienten besonders beliebten Berufen (siehe Tabelle) noch viele freie Stellen. Weitere Informationen und Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche bieten auch die IHKs vor Ort.
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