Ehemalige Sandgrube wird zur Weidekoppel

Zahl­rei­che Spa­zier­gän­ger, die in den ver­gan­ge­nen Mona­ten ent­lang des Dünen­pfads gewan­dert waren, hat­ten sich gewun­dert. Wo sich noch vor einem Jahr in der ehe­ma­li­gen

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Zahlreiche Spaziergänger, die in den vergangenen Monaten entlang des Dünenpfads gewandert waren, hatten sich gewundert. Wo sich noch vor einem Jahr in der ehemaligen GNS Sandgrube ein kleines Wäldchen entwickelte, fingen im Winter 2018 bereits die ersten Rodungsarbeiten an. Mittlerweile durchziehen drei Kleingewässer die Senke, die direkt vom Dünenwanderweg aus betrachtet werden kann. Der Lemgoer Garten- und Landschaftsbauer Lothar Stief war für die Arbeiten verantwortlich. Dabei grub dieser nicht nur die Gewässer aus, die bereits auf alten Karten verzeichnet waren. "Wir haben ebenfalls die Bäume gefällt und die Traubenkirsche entfernt", erklärt Stief gegenüber den AUGUSTDORFER NACHRICHTEN. Diese wurden größtenteils mit dem Bagger, aber natürlich erst nach der Vogelbrut entfernt. [caption id="attachment_7351" align="alignleft" width="300"] Der neugestaltete Bereich erschließt sich dem Wanderer. (Foto: Wolff)[/caption] "Es soll hier eine parkartige Struktur entstehen", erläutert Jens Omilian, zuständig für Landschaft und Natur im Kreis Lippe das 20.000 Euro teure Projekt. Die 2,2 Hektar große Fläche gehört bereits seit 15 Jahren dem Kreis Lippe.  Die Biostation Paderborn-Senne hat das Gelände in den vergangenen Jahren bereits von Bäumen freigehalten. Das Naturschutzgroßprojekt hat einen Großteil der 20.000 Euro gestemmt. "Aber selbst in diesem letzten Jahr fing auch die Traubenkirsche schon wieder an zu wachsen", berichtet Michael Schulte vom Naturschutzgroßprojekt Senne und Teutoburger Wald, das einen Großteil des Betrages bezahlt hat. Nun könnten aber nicht einfach nur Rinder auf die Fläche gebracht werden, um diese weiterhin von der invasiven Art freizuhalten. "Denn neben der Traubenkrische und Goldrute stehen auch Orchideen, die wir natürlich schützen wollen", so Schulte. Aus diesem Grund warten die Naturschützer ab, bis die Orchidee verblüht ist und ihren Samen auf der Erde verteilt hat. Dann sollen Ziegen oder Schafe auf die Koppel. Dazu wird das Gelände in den kommenden Tagen eingezäunt. Eine große Bitte haben alle Beteiligten noch an die Wanderer:  "Wir wissen, dass das neu gestaltete Gelände zum Verweilen oder Spielen einlädt", so Schulte und appelliert: "Aber bitte bleiben Sie auf den Wegen und überlassen Sie die Natur sich selbst", erklären Omilian, Stief und Schulte.
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