Es war am Anfang der Coro­na-Pan­de­mie in Deutsch­land, als die Fir­ma Iso­temp bereits im März 2020 sei­ne Pro­duk­ti­on auf Mund-Nasen-Abde­ckun­gen umstell­te. Eigent­lich pro­du­ziert man hier Schutz­be­klei­dung gegen Flam­men, Hit­ze und che­mi­sche Gefah­ren für Feu­er­weh­ren und die Indus­trie. In die­sen Tagen aber wur­de die Ent­schei­dung gefällt, sich dem aktu­el­len Bedarf anzu­pas­sen und es wur­de ein vol­ler Erfolg.

Über 120.000 Mund-Nasen-Abde­ckun­gen wur­den von Bür­gern, Kun­den und Kri­sen­stä­ben bis­her bestellt und durf­ten gefer­tigt wer­den. Die­se Men­gen waren für die rund 90 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter in kur­zer Zeit trotz Über­stun­den kaum zu schaffen.
„Es muss­te ein ver­läss­li­cher Part­ner her und so haben wir uns an den Lip­pi­schen Blin­den- und Seh­be­hin­der­ten­ver­ein e.V. (LSBV) in Det­mold gewandt.“ so Alex­an­der Vorn­dam­me-Zen­tar­ra, Mit­in­ha­ber und Geschäftsführer.

„Wir arbei­ten seit Jah­ren mit dem LBSV zusam­men und sind froh, dass wir auch jetzt auf sie zäh­len konn­ten. Wir waren von der Idee eine Mund-Nasen-Abde­ckung zu pro­du­zie­ren, sofort begeis­tert“, berich­tet Marc Wüll­ner, zustän­dig für die Arbeits­vor­be­rei­tung in der Werk­statt des LBSV und fügt hin­zu: „zumal die Abde­ckun­gen auch hier täg­lich zum Ein­satz kommen.“

Bin­nen kür­zes­ter Zeit gelang es dem Werk­zeug­bau geeig­ne­te Vor­rich­tun­gen zu ent­wi­ckeln, die auch von blin­den, mehr­fach­be­hin­der­ten Men­schen bedient wer­den kön­nen. Jetzt gehö­ren die Mon­ta­ge der Kor­del­stop­per, dass Ablän­gen der Nasens­tee­ge oder das Ein­fä­deln der Hal­te­bän­der zum Arbeits­all­tag. Die Kli­en­ten, die im Rah­men der Not­be­treu­ung ihrer Tätig­keit nach­ge­hen, sind begeis­tert von die­sem Pro­jekt. Leis­ten sie doch einen wir­kungs­vol­len Bei­trag im gemein­sa­men Kampf gegen Corona.

Von Redaktion

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