Armin Rama­da­ni und Ibra­him Aydin haben viel vor. Die bei­den jun­gen Erwach­se­nen möch­ten ger­ne in der Woh­nung, die an die Räum­lich­kei­ten des Hot Fun­ken­flugs angrenzt und eben­falls der Gemein­de gehört, ein Ton­stu­dio ein­rich­ten. Die­se Plä­ne hat­ten sie Ver­tre­tern der Par­tei­en am gest­ri­gen Abend im Jugend­zen­trum vor­ge­stellt. Mit dabei waren auch Jero­me Köh­ler vom Hei­de­haus und Ralf Thes­mann, Lei­ter des Funkenflug.

Die bei­den Musi­ker erklär­ten den Anwe­sen­den, dass Kin­der und Jugend­li­che an dem Pro­jekt betei­ligt wer­den sol­len. „Vie­le wol­len viel­leicht einen eige­nen Song pro­du­zie­ren”, so Rama­da­ni, hät­ten aber kei­ne eige­nen Mög­lich­kei­ten dazu. Auch kön­ne die län­ge­re Beschäf­ti­gung mit der Pro­duk­ti­on eines Musik­stü­ckes dabei hel­fen, die eige­ne Kon­zen­tra­ti­on zu stei­gern. Aydin und Rama­da­ni boten auch gleich an, dem Aus­schuss für Jugend, Sport und Sozia­les in regel­mä­ßi­gen Abstän­den über den Ver­lauf ihres Pro­jek­tes zu informieren.

Patrick Balt­ru­schat (CDU), Dani­el Klöp­per (SPD), Peter Kaup (FWG) und Roger Rit­ter (FDP) signa­li­sier­ten Unter­stüt­zung zu dem Vor­ha­ben. Gleich­zei­tig mach­ten sie aber auch deut­lich, dass an die Nut­zung einer öffent­li­chen Woh­nung ande­re Maß­stä­be geknüpft sei­en, als an eine Pri­vat­woh­nung. Auch Dani­el Klöp­per unter­strich: „Das Ziel ist klar, wir müs­sen aber den Rah­men fest­le­gen.” Es kön­ne nicht ein­fach so los­ge­hen; denn das hat­ten sich die bei­den Musi­ker eigent­lich gewünscht. Umso erstaun­ter waren sie, als sie von Peter Kaup erfuh­ren, dass das Gebäu­de im Zuge einer ISEK Maß­nah­me umge­baut wer­de. „Davon wuss­te ich bis eben noch nichts”, gab Ibra­him Aydin zu.

Auf die­sen Punkt ging spä­ter auch Ralf Thes­mann und Jero­me Köh­ler ein. Sie fän­den es schon merk­wür­dig, dass sie nichts über die Umbau­maß­nah­men erfüh­ren. „Wir wer­den ger­ne mit ein­ge­bun­den, was die ISEK Maß­nah­me angeht”, erklär­te Köhler.

Da aber auch noch nicht fest­steht, wann die­se beginnt, ran­gen an dem Abend alle Teil­neh­mer um eine Lösung, damit die bei­den Musi­ker auch in der Zwi­schen­zeit ihr Pro­jekt star­ten kön­nen. So soll nun nach Mög­lich­kei­ten geschaut wer­den, in der Zwi­schen­zeit Räum­lich­kei­ten zu nut­zen, so dass das Musik­pro­jekt, das bei­den ehren­amt­lich anbie­ten wol­len, star­ten kann. „Wir müs­sen jetzt schnell einen Zeit­plan fest­le­gen, damit die Jugend­li­chen wis­sen, wann es los­geht”, so Klöp­per. Das sol­le mög­lichst schon in den Som­mer­fe­ri­en passieren.

Auch Roger Rit­ter und Parick Balt­ru­schat spra­chen ihre Unter­stüt­zung aus und ver­spra­chen den Jugend­li­chen, sich gemein­sam mit den ande­ren Par­tei­en für sie ein­zu­set­zen. „Die Poli­tik steht hin­ter Euch, jetzt geht es nur noch um die Rah­men­be­din­gun­gen”, erklär­ten alle Anwe­sen­den den Jugendlichen.

Am heu­ti­gen Tag will Jero­me Köh­ler erst ein­mal mit der Ver­wal­tung Kon­takt auf­neh­men. Was dabei her­aus­kommt, erfah­ren Sie natür­lich am nächs­ten Tag in den AUGUSTDORFER NACHRICHTEN.

 

Von Redaktion

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Cookie Consent mit Real Cookie Banner