Event-Dienstleister schreiben an Ministerpräsident Laschet

Lese­zeit: unge­fähr 4 Minu­ten Das August­dor­fer Unter­neh­men top­ten music and more hat gemein­sam mit ande­ren Event­dienst­leis­tern aus der Regi­on einen Brief an Minis­ter­prä­si­den­ten Armin

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Das Augustdorfer Unternehmen topten music and more hat gemeinsam mit anderen Eventdienstleistern aus der Region einen Brief an Ministerpräsidenten Armin Laschet geschrieben. Darin heißt es: "Trotz der anlaufenden Lockerungen innerhalb der Coronakrise bleibt die Lage für die Firmen in der Veranstaltungsbranche, dem Bereich der Schaustellerei und den Bereichen Messe, Messebau, Catering sowie der Licht- und Tontechnik äußerst kritisch." Die Unternehmer appellieren: "Wir brauchen Ihre Hilfe." Der Ausfall aktueller Erträge ließe sich durch das Verschieben von Veranstaltungen nicht wieder einholen.  Der Brief ist auf den 22.Mai datiert, Antwort haben die Unterzeichner noch nicht bekommen. Auch die Redaktion hat bei der Staatskanzlei nachgehakt. Diese will sich kurzfristig melden. Die AUGUSTDORFES NACHRICHTEN veröffentlichen den Brief und bleiben am Thema dran. Der Brief lautet wie folgt: Sehr geehrter Ministerpräsident Laschet,
trotz der anlaufenden Lockerungen innerhalb der Coronakrise bleibt die Lage für die Firmen in der Veranstaltungsbranche, dem Bereich der Schaustellerei und den Bereichen Messe, Messebau, Catering sowie der Licht- und Tontechnik äußerst kritisch. Bis zum 31.08.2020 – Stand heute – werden Firmen aus dieser Branche in ihrem geschäftlichen Handeln völlig ausgebremst. Damit dieser Brief aber keinen falschen Eindruck erweckt: Die Branche steht hinter den bisherigen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus. Die Branche mit ihren vielfältigen und kreativen Unternehmen – vom Kleinunternehmer bis zum Global Player, sowie mehreren 10.000 Mitarbeitern braucht aber auch Ihre Hilfe. In noch keiner der vorangegangenen Krisen waren die Auswirkungen für die Veranstaltungswirtschaft so drastisch. Laut Angabe des VPLT (Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik e.V.) vom 06.03.2020 sind in wenigen Tagen 90% der Umsätze in der Veranstaltungswirtschaft weggebrochen. Nicht nur die sehr hohe Absagerate, sondern auch der totale Einbruch von neuen Aufträgen und die nicht abzusehende Entwicklung, treffen unseren bedeutenden Wirtschaftszweig der Veranstaltungsbranche und die damit verbundenen Unternehmen bereits unmittelbar und mit voller Wucht. Anders als in anderen Branchen beträgt der Beauftragungsvorlauf in der Veranstaltungswirtschaft oftmals nur wenige Wochen. Aufgrund der unklaren Lage erfolgen derzeit nahezu keine neuen Beauftragungen und eine Planung ist so unmöglich. Eine Verschiebung von Veranstaltungs-Terminen auf das nächste Jahr erscheint auf den ersten Blick sinnvoll. Der Ausfall aktueller Erträge lässt sich durch das Verschieben von Veranstaltungen jedoch nicht wieder einholen. Nur für den Messebau-Bereich beläuft sich der bisher entstandene Gesamtschaden auf über 1 Milliarde Euro (Schadensreport der deutschen Messebaubranche, R.I.F.E.L. Institut, Berlin, 02.03.2020). Die Schadenssummen aus den anderen Bereichen der Veranstaltungswirtschaft werden diese Zahl noch drastisch erhöhen. Die Lage ist daher sehr ernst und ein schnelles Handeln mit kurzfristig greifenden Lösungen und weiteren Soforthilfen, gerade für Firmen aus der Veranstaltungsbranche sind notwendig. Wir begrüßen die ersten Entscheidungen in Bezug auf finanzielle Hilfen, die allerdings nur ein erster Ansatz sein können. Aus unserer Sicht haben allgemeine staatliche Konjunkturprogramme, wie sie in der Vergangenheit in und nach Krisen durchgeführt wurden, keinen direkten und vor allem sofortig sichernden Effekt auf die Veranstaltungswirtschaft. Erst mittelfristig konnten Auswirkungen wahrgenommen werden. In der aktuellen Situation ist ein anderes Vorgehen nötig.
Um Insolvenzen abzuwenden und nachhaltig Arbeitsplätze zu sichern, ist eine sofortige Stärkung
der Liquidität nötig. Diese kann durch Entlastungen oder Zuschüsse erfolgen. Unsere konkreten Forderungen sind daher: - Es muss klare (und bundesweit einheitliche!) Regelungen geben, welche Art von Veranstaltung ab wann wieder erlaubt sind. Und welche Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus dabei ergriffen werden müssen. Dabei geht es vor allem auch um die Größe von Veranstaltungen in Bezug auf die Location (Säle von Gaststätten, Stadthallen, Open Air usw.). - Die jüngste Entscheidung, dass jeweils 1000 EUR der Soforthilfen der Monate März und April für den Lebensunterhalt genutzt werden können, begrüßen wir. Wir fordern aber hier eine langfristige Perspektive, vor allem vor dem Hintergrund des Veranstaltungsverbotes bis zum 31.08. Daher fordern wir konkret: Das Beihilfe Programm NRW muss für die Veranstaltungsindustrie bis zum Ende der Pandemie fortgesetzt werden, die Beihilfe muss um min. 50% erhöht werden und 30% für die Inhaber verwendet werden können damit zumindest ein Teil der weiterlaufenden geschäftlichen und privaten Kosten gedeckt sind. - Rückwirkende und zukünftige Stundung von Steuern, Beiträgen und Abgaben Möglichkeit der rückwirkenden Steuer- und Beitragsstundung zum Liquiditätserhalt, sofern die Beiträge zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht entrichtet wurden. Stundung aktueller und zukünftiger Zahlungen bis zum 31.12.2021 statt wie bisher zum 31.12.2020. - Übernahme von Bürgschaften für bestehende und neue Kredite. Schutz vor Fälligstellung von Krediten und Kontokorrentlinien durch Kreditinstitute. Insbesondere geht es den Unterzeichnern um die Gleichbehandlung von Inhabern von Einzelfirmen und GmbH-Firmen. Inhaber sollten nicht mit dem gesamten Privatvermögen haften müssen, sondern mit max. 10% - wie bei einer GmbH- Geschäftsführung. - Weitere Zuschüsse für den Existenzerhalt und den damit verbundenen Arbeitsplätzen Eine unkomplizierte und schnelle Zuteilung muss gewährleistet sein. - Die Landesregierung sowie die Städte und Kommunen aus NRW sollen bei der zukünftigen Durchführung von Veranstaltung auf Firmen, Künstler und Dienstleister aus NRW zurückgreifen.
Mit freundlichen Grüßen Ihre Eventdienstleister aus Ostwestfalen / Lippe Fun Promotion | R + T Jacobtorweihen GbR – Westring 46, 33818 Leopoldshöhe top|ten music & more – Daniel Klöpper, Rosenstraße 6, 32832 Augustdorf Live Eventservice – Harald Pulina, Föhrweg 81, 33729 Bielefeld Musicdream Veranstaltungsservice – Marius Nötzel, Elverdisser Str. 174, 32052 Herford Stolberg Catering – Dominik Stolberg, Fabrikstr. 39a, 33659 Bielefeld Prisma Veranstaltungstechnik – Werner Helms, Brönnighauser Str. 35d, 33729 Bielefeld MSS Audo Veranstaltungs GmbH & Co. KG – Martin Sebastian Scheer, Detmolder Str. 279, 33605 Bielefeld Infinity GmbH & Co. KG – Benjamin Krentz, Heutorstr. 14, 32825 Blomberg Teamgeist Ostwestfalen-Lippe GmbH – Marc Heinemann, Reumontstr. 56, 33102 Paderborn Tasso Entertainment – Thomas Löper, Holter Str. 251, 33758 Schloß Holte-Stukenbrock Bargusto GmbH – Fabian Böddeker, Klingender Str. 10-14, 33100 Paderborn SB Event GmbH – Stephan Büker, Bundesstr. 2, 32694 Dörentrup Die Schmücker GmbH & Co. KG – Thomas Koeper, Weststr. 87, 33790 Halle-W. Event:ware Veranstaltungstechnik – Halbesrstädter Str. 19b, 33106 Paderborn FRN GmbH – Uwe Diedam, Klingender Str. 22, 33100 Paderborn Stratmann Event GmbH & Co. KG – Robin Rehm, Marktstr. 5, 33602 Bielefeld HerzAss Eventcatering GmbH & Co. KG – Michael Nolting, Leipziger Str. 12, 32657 Lemgo
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