IHK-Umfrage: Ausbildung zeigt sich krisenfest

Etwa 70.000 jun­ge Men­schen fan­gen in NRW jedes Jahr eine Aus­bil­dung in der Indus­trie, im Han­del oder in der Dienst­leis­tungs­bran­che an. Die IHK-Mit­glieds­un­ter­neh­men sind

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Etwa 70.000 junge Menschen fangen in NRW jedes Jahr eine Ausbildung in der Industrie, im Handel oder in der Dienstleistungsbranche an. Die IHK-Mitgliedsunternehmen sind mit sechs von zehn aller Auszubildenden der Ausbildungsmotor des Landes. Eine aktuelle Umfrage unter circa 3.500 Ausbildungsbetrieben macht deutlich: Auch die Corona-Krise wird daran nichts ändern. Während Schulen und Universitäten schließen müssen, halten die Ausbildungsbetriebe ihr Engagement aufrecht. 75 Prozent der befragten Unternehmen geben an, dass die Ausbildung im Betrieb normal weiterläuft. Doch auch in den übrigen Fällen bedeutet Corona nicht das Ende der Ausbildung. 34 Prozent der Betriebe lassen ihre Azubis gelegentlich mobil arbeiten. Einem Auszubildenden kündigen mussten hingegen nur insgesamt 16 der 3.500 befragten Unternehmen (0,5 Prozent). Auch von Kurzarbeit versuchen die Betriebe in der Ausbildung nach Möglichkeit abzusehen: Nur drei Prozent machen von dem Instrument aktuell für ihre Azubis Gebrauch. IHK NRW Präsident Thomas Meyer ist deshalb sicher: „Wer sich für eine Ausbildung entscheidet, wählt einen sicheren Weg. Die Unternehmen bilden weiter aus, selbst wenn viele Bildungseinrichtungen geschlossen sind.“ Gut stehen nach Einschätzung von IHK NRW auch die Aussichten für junge Leute, die sich in diesem Jahr für eine Ausbildung entscheiden. Trotz Corona stehen nach den heute veröffentlichten Ausbildungsmarktzahlen der Regionaldirektion NRW (RD NRW) der Bundesagentur für Arbeit heute mehr Stellen pro Bewerber zur Verfügung als im Vorjahr. Mehr als 45.000 Ausbildungsplätze sind nach Angaben der RD NRW heute noch unbesetzt. Präsident Thomas Meyer: „Wenn wir jetzt nicht ausbilden, fehlen uns in Zukunft die Fachkräfte. Wenn irgend möglich, lassen sich die Unternehmen deshalb auch von Corona nicht von der Ausbildung abbringen.“ Wichtig sei es nun, die vielen freien Stellen zu besetzen. Der Präsident ruft deshalb noch unentschlossene Jugendliche auf: „Schaut in der IHK-Lehrstellenbörse vorbei! Meldet euch bei eurer IHK vor Ort! Jeder freie Ausbildungsplatz ist ein konkreter Bedarf der Wirtschaft und damit gerade in Krisenzeiten ein kluger erster Schritt nach der Schule.“
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