Fast hät­te es mit dem För­der­an­trag für die Erwei­te­rung des Feu­er­wehr­ge­rä­te­hau­ses in die­sem Jahr nicht geklappt. Die Ver­wal­tung hat­te im Beschluss­vor­schlag für die ver­gan­ge­ne Rats­sit­zung geschrie­ben, dass im Rah­men der bestehen­den per­so­nel­len und sach­li­chen Kapa­zi­tä­ten der För­der­an­trag vor­an zu trei­ben sei. Soll­te die­ser nicht bis zum 30.9. erar­bei­tet wer­den kön­nen, dann sei die­ser für das kom­men­de Jahr vorzubereiten.

Mit die­sem Vor­schlag hat­te die Ver­wal­tung die Rech­nung aber ohne die Par­tei­en gemacht, die es nicht zulas­sen woll­ten, dass die Feu­er­wehr ver­trös­tet wird. „Ich hal­te es für eine Unver­schämt­heit, uns im Glau­ben zu las­sen, alles läuft und kurz vor Tore­schluss zu sagen; ’Geht doch nicht’, wet­ter­te Lutz Mül­ler im Namen aller Frak­tio­nen. Das Vor­ge­hen sei eine Unverschämtheit.

Die CDU habe bereits im Febru­ar einen Antrag gestellt, damit die Feu­er­wehr ein Gerä­te­haus erhält, was die Ein­satz­be­reit­schaft deut­lich erhö­he und damit unter ande­rem auch sicher­ge­stellt wer­den kön­ne, Men­schen­le­ben zu retten.

„Wir erwar­ten von Ihnen, dass Sie die kom­men­den drei Mona­te dazu nut­zen, den För­der­an­trag beim För­der­mit­tel­ge­ber zeit­ge­recht zu stel­len”, so Mül­ler. Nach Anga­ben aus Feu­er­wehr­krei­sen hat­te Wulf die Ret­ter in Rot damit ver­trös­tet, dass es auch im kom­men­den Jahr wahr­schein­lich eine För­de­rung gebe.

Mit dem gemein­sa­men Antrag beauf­trag­ten alle vier Par­tei­en im Anschluss an die Stel­lung­nah­me die Ver­wal­tung, die Pla­nun­gen für die Erwei­te­rung des Feu­er­wehr­ge­rä­te­hau­ses im Rah­men eines För­der­an­tra­ges bis zum 30.9. in die­sem Jahr  zu erar­bei­ten. „Der Antrag soll damit frist­ge­recht an den För­der­mit­tel­ge­ber gestellt wer­den”, heißt es.

Wäh­rend alle Frak­tio­nen dem Antrag zustimm­ten, ent­hielt sich der Bür­ger­meis­ter sei­ner Stimme.

Feu­er­wehr­lei­ter Jörg Diek­mann zeig­te sich im Anschluss froh über die Ent­schei­dung der Par­tei­en. „Klas­se, dass es nun vor­an geht”, erklär­te Diek­mann gegen­über den AUGUSTDORFER NACHRICHTEN.

 

Von Redaktion

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