Am Mon­tag­nach­mit­tag schreck­te dich­ter Rauch, der aus den Lüf­tungs­schlit­zen der Solar­trock­nungs­an­la­ge kam, Nach­barn der Klär­an­la­ge auf. „Heu­te hat­ten wir plötz­lich Nebel in unse­rem Gar­ten”, erklärt Vol­ker Dierk, der eben­falls nur weni­ge Meter von der Anla­ge ent­fernt wohnt.

„Erst lag die Ver­mu­tung nahe, dass es nach dem Regen­schau­er zu einer star­ken Ver­duns­tung kam. Aller­dings war vor dem Haus nichts zu sehen und auf dem zwei­ten Blick fiel dann auf, dass die­ser, was auch immer, durch den Grün­strei­fen hin­durch auf unser Haus zuzog”, so Dierk. Das Gebäu­de sei der­art stark ver­ne­belt gewe­sen, dass ein Blick in die Anla­ge nicht mög­lich gewe­sen sei. 

Als die Redak­ti­on der AUGUSTDORFER NACHRICHTEN von dem Vor­fall erfuhr, nahm die­se Kon­takt zu Armin Zim­mer­mann, dem Lei­ter der Gemein­de­wer­ke auf. Die­ser erklär­te: „Wir haben heu­te zum wie­der­hol­ten Mal, mit­tels Feu­er­wehr­ne­bel, der nicht gesund­heits­ge­fähr­dend ist, wei­te­re Strö­mungs­ver­su­che an der Anla­ge durchgeführt.”

Bei vor­he­ri­gen Ver­su­chen sei außer den Gemein­de­werks­mit­ar­bei­tern das Gut­ach­ter­bü­ro Uppen­kamp und Part­ner, die Fir­ma hdt, die für den Lüf­tungs­bau ver­ant­wort­lich ist, das Inge­nieur­bü­ro Hydro Com­pact, die Feu­er­wehr und ein Pro­gram­mie­rer vor Ort gewesen.

Auf­grund der dama­li­gen Ergeb­nis­se wur­den in der ers­ten Juni­wo­che wei­te­re Opti­mie­run­gen vor­ge­nom­men. „Die­ses Vor­ge­hen wird bis zum ziel­füh­ren­den Abschluss durch­ge­führt. Das kann noch eini­ge Wochen in Anspruch neh­men”, erklär­te Zim­mer­mann vor kur­zem noch den Fraktionsvorsitzenden.

Vol­ker Dierk kann nicht ver­ste­hen, dass die Nach­barn im Vor­feld nicht über die­se Maß­nah­me infor­miert wur­den: „Das Vor­ge­hen passt zu der Infor­ma­ti­ons­pol­tik der Gemein­de August­dorf. Grau­en­haft!”, erklärt er.

Armin Zim­mer­mann ver­tei­digt indes­sen das Vor­ge­hen. „Ich habe bewusst nicht vor­her die Nach­barn infor­miert, da ich kei­ne unnö­ti­ge Auf­re­gung ver­ur­sa­chen woll­te”, erläu­tert er. In der Ver­wal­tung sei die Übung bekannt gewe­sen, für den Fall, dass Nach­fra­gen gekom­men wären.

Von Redaktion

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