Der Antrag der CDU-Frak­ti­on, der am Mitt­woch der Ver­wal­tung zuge­stellt wur­de, hat es in sich: „Soll­te bis zum 31. Dezem­ber 2020 die Anla­ge zur Klär­schlammt­rock­nung nicht opti­mal funk­tio­nie­ren und auch die Immis­sio­nen an Geruch und Geräu­schen nicht abge­stellt wer­den kön­nen, dann sind die Gemein­de­wer­ke zu beauf­tra­gen, das Trock­nungs­haus und die Abluft­an­la­ge (Schorn­stei­ne) sofort still­zu­le­gen.” heißt es dort. Der Antrag liegt den AUGUSTDORFER NACHRICHTEN vor.

Seit Wochen und Mona­ten ärgern sich die Anwoh­ner der Klär­an­la­ge immer wie­der über Gerü­che und Geräu­sche, die von der Trock­nungs­an­la­ge kom­men. Ein Anwoh­ner hat mitt­ler­wei­le Kla­ge gegen die Bezirks­re­gie­rung ein­ge­reicht, die Gemein­de August­dorf ist zu dem Pro­zess beigeladen.

In dem Antrag heißt es wei­ter, dass in der Klär­an­la­ge seit vie­len Mona­ten kaum ein Fort­schritt zur immis­si­ons­frei­en Ent­sor­gung des Klär­schlam­mes erkenn­bar sei. „Auch bei noch so gro­ßem Ver­ständ­nis für die Neu­in­stal­la­ti­on einer Anla­ge, wel­che zur Ent­sor­gung des Klär­schlam­mes bei­tra­gen soll, sind die Beschwer­den der Anlie­ger doch nicht unbe­grün­det”, erläu­tert der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de der CDU-Lutz Mül­ler. Anla­gen in die­ser Form opti­mal zu betrei­ben, dazu bedür­fe es auch immer eines gewis­sen Zeitansatzes.

In dem Antrag for­dert die CDU, dass der Klär­schlamm umge­hend abzu­fah­ren und der Ver­bren­nungs­an­la­ge zuzu­füh­ren sei. Wei­ter­hin sei die Gemein­de­ver­wal­tung, respek­ti­ve die Gemein­de­wer­ke gebe­ten, die Kon­se­quen­zen, vor allem in Bezug auf die Klär­schlamm­ab­fuhr bei gemin­der­ter Trock­nung, bereits im Vor­feld dem Gemein­de­rat mitzuteilen.

 

Von Redaktion

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