Lino, Celesti­no und 13 ande­re Kin­der toben bereits durch das Gebäu­de, das bis vor kur­zem noch ein Roh­bau war. Von der Öffent­lich­keit fast unbe­merkt, wur­de nicht nur das Kita-Pro­vi­so­ri­um am Schlings­bruch abge­baut, son­dern auch die neue Kin­der­ta­ges­stät­te an der Lin­den­stra­ße eröff­net — aller­dings auf­grund der Coro­nabe­din­gun­gen ohne Ein­wei­hungs­fei­er. Auch die Eltern müs­sen ihre Schütz­lin­ge bis­her an der Tür abge­ben. „Die Ein­wei­hungs­fei­er wer­den wir nach­ho­len, wenn sich die Lage ent­spannt hat”, ver­spricht Kita-Lei­te­rin Kim Kiokios.

Lei­te­rin Kim Kio­kios freut sich über die neue Ein­rich­tung. (Foto: Wolff)

Die AUGUSTDORFER NACHRICHTEN durf­ten nun aber schon ein­mal exklu­siv einen Blick in das neue 650 Qua­drat­me­ter gro­ße Gebäu­de wer­fen. „Wir haben hier drei Grup­pen- und zwei Dif­fe­ren­zie­rungs­räu­me”, erklärt Kim Kio­kios. Außer­dem steht für die Kin­der noch eine Turn­hal­le parat, in der sie sich aus­to­ben kön­nen. Es sei ein schö­nes Gefühl, nun in der neu­en Kita zu sein, die bis auf einen Raum fer­tig­ge­stellt sei. „Jetzt wird nur noch der Außen­be­reich her­ge­rich­tet”, ver­rät Kio­kios, die das aus­füh­ren­de Bau­un­ter­neh­men aus­drück­lich lobt: „Die sind jeden Tag hier schwer am arbeiten.”

Die Flu­re und Räu­me der Kita sind hell und groß­zü­gig ein­ge­rich­tet. „Das bau­li­che und gestal­te­ri­sche Kon­zept ist in allen DRK-Kitas gleich, der päd­ago­gi­sche Schwer­punkt unse­rer Ein­rich­tung liegt auf dem The­ma „Wald”. Sowohl die Gro­ßen und die Klei­nen freu­en sich schon rie­sig dar­auf, wie­der in die Natur raus­ge­hen zu kön­nen, um was zu erle­ben”, ver­rät die Leiterin.

Ins­ge­samt kön­nen in der Kita 55 Kin­der in drei Grup­pen betreut wer­den. „Wir haben noch fünf Ü3-Plät­ze übrig”, so Kim Kio­kios, der Rest sei bereits belegt.

Die Ein­rich­tung ist groß und geräu­mig. (Foto: Wolff)

Neben den Kin­dern hat es aber auch einen gro­ßen Zuwachs an Fach­kräf­ten gege­ben. „Im Augen­blick arbei­ten hier sechs Mit­ar­bei­ter und ein Prak­ti­kant, der eine pra­xis­ori­en­tier­te Aus­bil­dung macht”, so die Kitaleiterin.

Rück­bli­ckend las­se sich sagen, dass der Umzug und auch das Pro­vi­so­ri­um eine anstren­gen­de Zeit gewe­sen sei. „Ich habe das jetzt zum zwei­ten Mal mit­ge­macht, und dar­um freue ich mich jetzt auch hier zu sein”, gibt Kio­kios zu.

Und eines kann sie nun tun, was vor­her am Schlings­bruch nicht klapp­te. „Wir kön­nen jetzt auch Bil­der auf­hän­gen oder ein­fach einen Nagel in die Wand schla­gen, so dass wir es uns rich­tig schön machen kön­nen”, berich­tet Kio­kios. — End­lich angekommen.

Von Redaktion

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