Thomas Katzer besucht Freise

Einen tie­fen Ein­blick hat SPD-Kan­di­dat Tho­mas Kat­zer am Wochen­en­de in die Fir­ma Frei­se erhal­ten. Ihm erklär­te Jens Ahle unter ande­rem die Geschich­te der Vor­be­hand­lungs­an­la­ge,

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Einen tiefen Einblick hat SPD-Kandidat Thomas Katzer am Wochenende in die Firma Freise erhalten. Ihm erklärte Jens Ahle unter anderem die Geschichte der Vorbehandlungsanlage, die im Mai 2019 eingeweiht wurde. „Der Erste zu sein, war immer ein Punkt, mit dem unser Gründer Albert Freise die heutige Unternehmensgruppe geprägt hat”, so Ahle. So habe der Gründer die Idee von Anfang an unterstützt.
Nachdem im Februar 2018 die Flächen erworben und der Wald gerodet wurde, begann im Jahr 2018 der Startschuss zum Hallenbau und am 23.5. die Kaltinbetriebnahme. „Der Standort hat einen genehmigten Jahresdurchsatz von 100.000 Tonnen.

Auch über die Geschichte der Firma erfuhr Katzer so einiges. Die Albert Freise GmbH wurde im Mai 1959 vom gleichnamigen Albert Freise als reines Fuhrunternehmen gegründet. Im Mai 1979 wurde das Grundstück am Nord-West-Ring als Umschlagplatz erworben und drei Jahre später mit der ersten Halle bebaut. Im Jahr 1992 kam mit der Inbetriebnahme der Sortieranlage der Umschwung zum Entsorgungsdienstleister.

Mit der Inbetriebnahme der ersten Kompostierungsanlage der Region wurde der Standort 1993 weiter ausgebaut. Um das Entsorgungskonzept abzurunden, wurde im Jahr 1999 das Kalkwerk Dörenschlucht mit zugehöriger Bodendeponie erworben. Und natürlich stand auch ein Rundgang über die neue Privatannahme auf dem Programm.

"Wir nehmen hier alles außer Sonderabfälle und Elektrogeräte an“, so Jens Ahle. Fünf Jahre habe die Planung des Geländes gedauert", erklärte Ahle dem Gast. Die Erweiterung, deren Kosten im siebenstelligen Bereich liegt, sei durch die Gewerbeabfallverordnung nötig geworden. Dass die Maßnahmen nicht so schnell vonstatten gingen, wie es sich das Unternehmen gewünscht hatte, habe vor allem daran gelegen, dass sich die Erweiterung in einem Landschaftsschutzgebiet befand und das Gelände als Waldfläche ausgewiesen war.
 
Die Gemeinde musste also die rechtlichen Festsetzungen ändern. Das Waldstück war laut Gutachten mit „nicht besonders schützenswertem Nadelwald bewachsen“. Die auch als „Mäusegrund“ bezeichnete Fläche wurde deshalb in eine gewerbliche Baufläche geändert.
 
Sichtlich beeindruckt verließ Thomas Katzer den unternehmenskomplex und bedankt sich bei Jens Ahle, dass dieser sich ausgiebig Zeit für den Besuch genommen hatte.
 
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