Umfrage: CDU gewinnt und Thomas Katzer baut Vorsprung aus

 
 
 
1200 Per­so­nen haben an der zwei­ten Umfra­ge der AUGUSTDORFER NACHRICHTEN teil­ge­nom­men. Wir woll­ten unter ande­rem wis­sen: „Wel­chen Kan­di­da­ten wür­den Sie wäh­len, wenn am Sonn­tag Wahl wäre?” Dabei wird deut­lich: wenn es nach den Befrag­ten gin­ge, wür­de Tho­mas Kat­zer bereits im ers­ten Wahl­gang Bür­ger­meis­ter.
 
Mit 51 Pro­zent baut die­ser sei­nen Vor­sprung gegen­über der ers­ten Befra­gung aus. Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat Dr. Andre­as Wulf ver­liert an Boden, bleibt aber auf dem zwei­ten Platz mit 30.1 Pro­zent. Mar­tin Thiel steht, wie auch in der ers­ten Umfra­ge, auf dem drit­ten Platz und erreicht 8.3 Pro­zent der Stim­men. 6.8 Pro­zent der Befrag­ten wün­schen sich Lisa Rit­ter als Bür­ger­meis­te­rin. Da nun auch eine fünf­te Bewer­be­rin ihren Hut in den Ring gewor­fen hat, haben wir in der Umfra­ge auch die Mög­lich­keit gege­ben, sich für „jemand ande­ren” zu ent­schei­den. Die­se Opti­on wähl­ten immer­hin 3.8 Pro­zent.
 
 
 

Wäh­rend SPD-Kan­di­dat Tho­mas Kat­zer gegen­über sei­nen Kon­kur­ren­ten klar führt, ergibt sich ein ande­res Bild bei den Ergeb­nis­sen auf die Fra­ge: „Wel­che Par­tei wür­den Sie wäh­len, wenn am Sonn­tag Kom­mu­nal­wahl wäre?” Hier gewinnt die CDU klar mit 38.8 Pro­zent. Auf den zwei­ten Platz kommt die SPD mit 32 Pro­zent. Sowohl FWG als auch FDP kom­men genau auf 10.7 Pro­zent der Stim­men, Auf­bruch C sackt zur vor­he­ri­gen Umfra­ge ein wenig ab und schafft es auf den fünf­ten Platz mit 7.8 Pro­zent der Stim­men.

 

In den letz­ten Wochen haben die AUGUSTDORFER NACHRICHTEN viel Lob, auch von ande­ren Medi­en, für die poli­ti­sche Bericht­erstat­tung erhal­ten. Dem Anspruch, umfas­send zu infor­mie­ren, wol­len wir natür­lich auch in den kom­men­den Wochen nach­kom­men. Aus dem Grund sind wir auch nun tief in die Aus­wer­tung ein­ge­stie­gen und haben unter ande­rem ana­ly­siert, wel­che Alters­grup­pe wel­chen Kan­di­da­ten und wel­che Par­tei wäh­len wür­de. (Wenn Sie die Maus über die Gra­fik füh­ren, kön­nen Sie sich die ein­zel­nen Daten im Detail anschau­en.)

In der Aus­wer­tung „Alter und Par­tei­en” erge­ben sich zwei gro­ße Strö­me, die auch mit der Kan­di­da­ten­wahl kor­re­lie­ren. 90.6 Pro­zent der über 80-Jäh­ri­gen wür­de die CDU wäh­len. Bei den 16- bis 19-Jäh­ri­gen hat die SPD die Nase vorn. Dort wür­den 42.8 Pro­zent der Alters­grup­pe ihr Kreuz machen. Exakt gleich vie­le, näm­lich 14.3 Pro­zent, wür­den ihre Stim­me der FDP, FWG und Auf­bruch C geben.

In der Grup­pe der 20- bis 39-Jäh­ri­gen hat die CDU wie­der die meis­ten Wäh­ler. Dort wür­den 40 Pro­zent für die CDU und nur 23.4 Pro­zent für die SPD stim­men. Auf­bruch C kommt in die­ser Alters­klas­se auf 15 Pro­zent, die FDP auf 11.6 und die FWG auf zehn Pro­zent.

Die 40- bis 59-Jäh­ri­gen ten­die­ren klar zur SPD mit 47.5 Pro­zent. 22 Pro­zent der Befrag­ten wür­den der CDU ihre Stim­me geben. Hier kommt die FDP auf 13.6 und die FWG auf 13.5 Pro­zent. Ledig­lich 3.4 Pro­zent wür­den hier bei Auf­bruch C ihr Kreuz machen.

In der Alters­klas­se 60–79 Jah­re führt die CDU mit 39 Pro­zent, gefolgt von der SPD mit 33.3 Pro­zent. Die FWG wür­den 11.9 Pro­zent wäh­len, die FDP kommt auf 10.2 und Auf­bruch C auf 5.6 Pro­zent.

Wie schon anfangs beschrie­ben, gibt es bei der Alters­klas­se 80+ einen deut­li­chen Gewin­ner: die CDU mit 90.6 Pro­zent. SPD und Auf­bruch C holen hier jeweils 4.7 Pro­zent.

 

 
 

 

Das deut­lichs­te Ergeb­nis lie­fern die Wäh­ler über 80. Die­se wür­den zu 95.2 Pro­zent Kan­di­dat Dr. Andre­as Wulf wäh­len. In der Alters­grup­pe dar­un­ter, also die Wäh­ler zwi­schen 60 und 79 Jah­ren stimm­ten 69.5 Pro­zent für Tho­mas Kat­zer. Und auch die 40–59 Jäh­ri­gen sind mehr­heit­lich (66 Pro­zent) für den SPD Kan­di­da­ten. Bei den 20–39-Jährigen hat der CDU-Kan­di­dat Wulf wie­der die Nase vorn. Für ihn stimm­ten 41.6 Pro­zent, für Tho­mas Kat­zer 35 Pro­zent. Die­ser kann jedoch die jüngs­te Wäh­ler­schicht mit 42.9 Pro­zent wie­der für sich gewin­nen.

 

 

Eine span­nen­de Fra­ge lau­tet, wie sehr ste­hen die Par­tei­en­wäh­ler hin­ter ihren Kan­di­da­ten. Auch hier ergibt sich ein sehr dif­fe­ren­zier­tes Bild. Dass die CDU bei der Kan­di­da­ten­fra­ge gespal­ten ist, zeigt sich auch bei den Wäh­lern. Wäh­rend 56.3 Pro­zent der CDU-Wäh­ler dem Kan­di­da­ten Dr. Andre­as Wulf ihre Stim­me geben, wür­den 36.3 Pro­zent ihr Kreuz bei Tho­mas Kat­zer machen.

Die SPD hat in der Mit­glie­der­ver­samm­lung mit 100 Pro­zent ihren Kan­di­da­ten Tho­mas Kat­zer ins Ren­nen geschickt. Das ver­deut­licht sich auch in der Umfra­ge. 95.5 Pro­zent der SPD Wäh­ler wür­den auch dem SPD-Kan­di­da­ten ihre Stim­me geben, drei Pro­zent wür­den Andre­as Wulf wäh­len und 1.5 Pro­zent Mar­tin Thiel.

59.1 Pro­zent der FWG-Wäh­ler wür­den Mar­tin Thiel unter­stüt­zen. Auch hier favo­ri­sie­ren  27.3 Pro­zent Tho­mas Kat­zer. Immer­hin wür­den 9 Pro­zent einen ande­ren Kan­di­da­ten unter­stüt­zen. 4.6 Pro­zent stim­men für Lisa Rit­ter.

Bei der FDP ergibt sich ein sehr ähn­li­ches Bild. Auch hier wür­den exakt 59.1 Kan­di­da­tin Lisa Rit­ter wäh­len, 31.8 Pro­zent stimm­ten bei der Umfra­ge für Tho­mas Kat­zer. 4.6 Pro­zent der FDP Wäh­ler wür­den dem Kan­di­da­ten Wulf ihre Stim­me geben.

Klar auf­ge­teilt sind die Wäh­ler von Auf­bruch C. Dort hat­te der Bun­des­vor­stand vor kur­zem klar gegen­über den AUGUSTDORFER NACHRICHTEN gesagt, dass die Par­tei kei­ne Emp­feh­lung für einen Bür­ger­meis­ter­kan­di­da­ten abge­ben wer­de. Viel­leicht hat die­se Aus­sa­ge dazu bei­getra­gen, dass 25 Pro­zent der Wäh­ler beim SPD-Kan­di­da­ten ihr Kreuz machen wür­den. Kla­rer Favo­rit ist hier nach wie vor Kan­di­dat Wulf, dem 62.5 Pro­zent der Auf­bruch C Wäh­ler ihre Stim­me geben wür­den. 12.5 Pro­zent wür­den einen ande­ren  Kan­di­da­ten bevor­zu­gen.

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1200 Personen haben an der zweiten Umfrage der AUGUSTDORFER NACHRICHTEN teilgenommen. Wir wollten unter anderem wissen: "Welchen Kandidaten würden Sie wählen, wenn am Sonntag Wahl wäre?" Dabei wird deutlich: wenn es nach den Befragten ginge, würde Thomas Katzer bereits im ersten Wahlgang Bürgermeister.
 
Mit 51 Prozent baut dieser seinen Vorsprung gegenüber der ersten Befragung aus. Bürgermeisterkandidat Dr. Andreas Wulf verliert an Boden, bleibt aber auf dem zweiten Platz mit 30.1 Prozent. Martin Thiel steht, wie auch in der ersten Umfrage, auf dem dritten Platz und erreicht 8.3 Prozent der Stimmen. 6.8 Prozent der Befragten wünschen sich Lisa Ritter als Bürgermeisterin. Da nun auch eine fünfte Bewerberin ihren Hut in den Ring geworfen hat, haben wir in der Umfrage auch die Möglichkeit gegeben, sich für "jemand anderen" zu entscheiden. Diese Option wählten immerhin 3.8 Prozent.
 
 
 
Während SPD-Kandidat Thomas Katzer gegenüber seinen Konkurrenten klar führt, ergibt sich ein anderes Bild bei den Ergebnissen auf die Frage: "Welche Partei würden Sie wählen, wenn am Sonntag Kommunalwahl wäre?" Hier gewinnt die CDU klar mit 38.8 Prozent. Auf den zweiten Platz kommt die SPD mit 32 Prozent. Sowohl FWG als auch FDP kommen genau auf 10.7 Prozent der Stimmen, Aufbruch C sackt zur vorherigen Umfrage ein wenig ab und schafft es auf den fünften Platz mit 7.8 Prozent der Stimmen.   In den letzten Wochen haben die AUGUSTDORFER NACHRICHTEN viel Lob, auch von anderen Medien, für die politische Berichterstattung erhalten. Dem Anspruch, umfassend zu informieren, wollen wir natürlich auch in den kommenden Wochen nachkommen. Aus dem Grund sind wir auch nun tief in die Auswertung eingestiegen und haben unter anderem analysiert, welche Altersgruppe welchen Kandidaten und welche Partei wählen würde. (Wenn Sie die Maus über die Grafik führen, können Sie sich die einzelnen Daten im Detail anschauen.) In der Auswertung "Alter und Parteien" ergeben sich zwei große Ströme, die auch mit der Kandidatenwahl korrelieren. 90.6 Prozent der über 80-Jährigen würde die CDU wählen. Bei den 16- bis 19-Jährigen hat die SPD die Nase vorn. Dort würden 42.8 Prozent der Altersgruppe ihr Kreuz machen. Exakt gleich viele, nämlich 14.3 Prozent, würden ihre Stimme der FDP, FWG und Aufbruch C geben. In der Gruppe der 20- bis 39-Jährigen hat die CDU wieder die meisten Wähler. Dort würden 40 Prozent für die CDU und nur 23.4 Prozent für die SPD stimmen. Aufbruch C kommt in dieser Altersklasse auf 15 Prozent, die FDP auf 11.6 und die FWG auf zehn Prozent. Die 40- bis 59-Jährigen tendieren klar zur SPD mit 47.5 Prozent. 22 Prozent der Befragten würden der CDU ihre Stimme geben. Hier kommt die FDP auf 13.6 und die FWG auf 13.5 Prozent. Lediglich 3.4 Prozent würden hier bei Aufbruch C ihr Kreuz machen. In der Altersklasse 60-79 Jahre führt die CDU mit 39 Prozent, gefolgt von der SPD mit 33.3 Prozent. Die FWG würden 11.9 Prozent wählen, die FDP kommt auf 10.2 und Aufbruch C auf 5.6 Prozent. Wie schon anfangs beschrieben, gibt es bei der Altersklasse 80+ einen deutlichen Gewinner: die CDU mit 90.6 Prozent. SPD und Aufbruch C holen hier jeweils 4.7 Prozent.  
 
 
  Das deutlichste Ergebnis liefern die Wähler über 80. Diese würden zu 95.2 Prozent Kandidat Dr. Andreas Wulf wählen. In der Altersgruppe darunter, also die Wähler zwischen 60 und 79 Jahren stimmten 69.5 Prozent für Thomas Katzer. Und auch die 40-59 Jährigen sind mehrheitlich (66 Prozent) für den SPD Kandidaten. Bei den 20-39-Jährigen hat der CDU-Kandidat Wulf wieder die Nase vorn. Für ihn stimmten 41.6 Prozent, für Thomas Katzer 35 Prozent. Dieser kann jedoch die jüngste Wählerschicht mit 42.9 Prozent wieder für sich gewinnen.    
Eine spannende Frage lautet, wie sehr stehen die Parteienwähler hinter ihren Kandidaten. Auch hier ergibt sich ein sehr differenziertes Bild. Dass die CDU bei der Kandidatenfrage gespalten ist, zeigt sich auch bei den Wählern. Während 56.3 Prozent der CDU-Wähler dem Kandidaten Dr. Andreas Wulf ihre Stimme geben, würden 36.3 Prozent ihr Kreuz bei Thomas Katzer machen. Die SPD hat in der Mitgliederversammlung mit 100 Prozent ihren Kandidaten Thomas Katzer ins Rennen geschickt. Das verdeutlicht sich auch in der Umfrage. 95.5 Prozent der SPD Wähler würden auch dem SPD-Kandidaten ihre Stimme geben, drei Prozent würden Andreas Wulf wählen und 1.5 Prozent Martin Thiel. 59.1 Prozent der FWG-Wähler würden Martin Thiel unterstützen. Auch hier favorisieren  27.3 Prozent Thomas Katzer. Immerhin würden 9 Prozent einen anderen Kandidaten unterstützen. 4.6 Prozent stimmen für Lisa Ritter. Bei der FDP ergibt sich ein sehr ähnliches Bild. Auch hier würden exakt 59.1 Kandidatin Lisa Ritter wählen, 31.8 Prozent stimmten bei der Umfrage für Thomas Katzer. 4.6 Prozent der FDP Wähler würden dem Kandidaten Wulf ihre Stimme geben. Klar aufgeteilt sind die Wähler von Aufbruch C. Dort hatte der Bundesvorstand vor kurzem klar gegenüber den AUGUSTDORFER NACHRICHTEN gesagt, dass die Partei keine Empfehlung für einen Bürgermeisterkandidaten abgeben werde. Vielleicht hat diese Aussage dazu beigetragen, dass 25 Prozent der Wähler beim SPD-Kandidaten ihr Kreuz machen würden. Klarer Favorit ist hier nach wie vor Kandidat Wulf, dem 62.5 Prozent der Aufbruch C Wähler ihre Stimme geben würden. 12.5 Prozent würden einen anderen  Kandidaten bevorzugen.

Ein Leserbrief zu “Umfrage: CDU gewinnt und Thomas Katzer baut Vorsprung aus

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  1. Inter­es­sant wäre aber noch, wie sich die Alters­grup­pen pro­zen­tu­al auf die 1200 Umfra­ge­teil­neh­mer ver­tei­len. Nur dann kann man die gro­ßen „Strö­mun­gen” auch ten­den­zi­ell bewer­ten.

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