Die Hexen­kö­ni­gin wur­de wie­der­erweckt und hat der Liga den Krieg erklärt. Ein­zig Luci­an, der nun über das ewi­ge Feu­er ver­fügt, könn­te Mara noch Ein­halt gebie­ten. Doch seit Ari in sei­nen Armen gestor­ben ist, hat der Bra­chion nur ein Ziel vor Augen: Rache an Tris­tan und sei­nem Vater. Auf sei­ner Jagd steckt er die Welt der Pri­mus und Men­schen in Brand und ist auf dem bes­ten Weg, zu dem rück­sichts­lo­sen Tyran­nen zu wer­den, von dem die Iza­ra-Legen­de berich­tet. Und Ari … Ari muss all dem hilf­los zuse­hen. Kör­per­los schwebt sie über dem Gesche­hen, da ihre mensch­li­che Hälf­te zwar gestor­ben ist, doch die unsterb­li­che Essenz in ihr über­lebt hat. Nie­mand nimmt sie wahr – nie­mand, außer dem Mann, der sie getö­tet hat.

Rezen­si­on:
Die Hexen­kö­ni­gin Mara wur­de wie­der­erweckt und nach­dem Aria­na in Luci­ans Armen gestor­ben ist, bedroht nicht nur Mara die Welt der Men­schen, son­dern auch Luci­an, der auf Rache sinnt und nun das ewi­ge Feu­er in sich trägt. Doch Aria­nas unsterb­li­che Essenz hat über­lebt, trotz­dem muss Ari nun kör­per­los zuse­hen, wie ihre Freun­de unter ihrem ver­meint­li­chen Tod leiden.

„Ver­brann­te Erde” ist der vier­te und abschlie­ßen­de Band von Julia Dip­pels Iza­ra-Tetra­lo­gie, der wie gewohnt aus der Ich-Per­spek­ti­ve von Aria­na Mor­ri­son erzählt wird.

Ich bin ohne gro­ße Erwar­tun­gen an den ers­ten Band der Rei­he her­an­ge­gan­gen, der mich ja unglaub­lich mit­rei­ßen und auch begeis­tern konn­te! Des­halb waren mei­ne Erwar­tun­gen an die Fol­ge­bän­de, die ich ja direkt im Anschluss gele­sen habe, dann umso höher.
Even­tu­ell zu hoch, denn kein Band konn­te mich dann so rich­tig packen und ich muss sagen, dass der vier­te Band für mich dann auch der schwächs­te war.

Es kann sein, dass die Luft ein­fach raus war.
Aria­na ist in Luci­ans Armen gestor­ben, doch die bei­den haben ja oft genug bewie­sen, dass für sie bestimm­te Regeln nicht gel­ten und für sie ein­fach alles mög­lich ist, was mir irgend­wo die Span­nung genom­men hat. Die bei­den sind immer mäch­ti­ger gewor­den und beson­ders Luci­an war in die­sem Band fast unbe­sieg­bar, wenn auch ein wenig unbe­re­chen­bar. Und Mara war dann auch eine gefähr­li­che Geg­ne­rin. Ari muss­te sich mit ihrem neu­en Leben als voll­wer­ti­ge Pri­ma her­um­schla­gen, aber für mei­nen Geschmack ist hier lei­der viel Poten­zi­al auf der Stre­cke geblie­ben, denn Julia Dip­pel hät­te da mehr draus machen können!

Einer­seits hat mir die Ent­wick­lung der Hand­lung gefal­len, aber sie konn­te mich nicht wirk­lich mit­rei­ßen und ich habe echt vie­le Lese­pau­sen ein­ge­legt. So scha­de, wenn man bedenkt, dass ich den ers­ten Band ein­fach ver­schlun­gen, und da fast vier­hun­dert Sei­ten am Stück gele­sen habe!Ich habe echt gehofft, dass die Lie­bes­ge­schich­te mich in die­sem Band wie­der stär­ker mit­rei­ßen könn­te, aber auch das war lei­der nicht der Fall! War mir das Auf und Ab von Aria­nas und Luci­ans Bezie­hung in den letz­ten Bän­den zu viel, war es mir nun zu viel, als die bei­den sich end­lich mal berap­pelt hat­ten und ihr Glück genie­ßen konn­ten, auch wenn die Gefahr ihnen immer noch im Nacken saß und die Zukunft unge­wiss war. Mir sind die bei­den von Anfang an zu schnell zu ver­traut gewe­sen und in die­sem Band haben sie mir dann auch zu viel her­um­ge­tur­telt, leider!Auch die Neben­cha­rak­te­re konn­ten mich nicht mehr ganz so sehr über­zeu­gen, auch weil man für mei­nen Geschmack zu wenig von ihnen gese­hen hat. Ich hät­te mir gewünscht, dass man von Liz­zy, Ryan, und Gide­on mehr erfah­ren hät­te, aber auch von Tris­tan, bei dem man ja bis zum Ende nicht wuss­te, ob man ihm trau­en kann, oder nicht!

Schön fand ich dann aber, dass man von Beli­al, dem Teu­fel, der mir immer sym­pa­thi­scher gewor­den ist, ein wenig mehr erfah­ren hat.Mit dem Ende an sich bin ich aber zufrie­den, auch wenn ich es dann doch etwas skur­ril fand, dass man­che Ver­lus­te fast schon lieb­los in einem Neben­satz erwähnt wor­den sind.

Fazit:
„Iza­ra — Ver­brann­te Erde” von Julia Dip­pel ist ein Abschluss­band, von dem ich mir deut­lich mehr erhofft hatte.
Viel­leicht hat­te ich nach dem groß­ar­ti­gen Auf­takt ein­fach zu gro­ße Erwar­tun­gen, aber weder die Hand­lung, noch die Lie­bes­ge­schich­te, die mir lei­der viel zu sehr im Fokus stand, konn­ten mich kom­plett überzeugen.

Von Redaktion

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