Eine Markthalle für Lippe

Eine zusätz­li­che, attrak­ti­ve Ver­triebs­mög­lich­keit für regio­na­le Lebens­mit­tel? Vie­le Ver­brau­cher beschäf­ti­gen sich nicht erst seit der Debat­te um die Tön­nies-Kri­se mit Fra­gen der Nah­rungs­mit­tel­pro­duk­ti­on und

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Eine zusätzliche, attraktive Vertriebsmöglichkeit für regionale Lebensmittel? Viele Verbraucher beschäftigen sich nicht erst seit der Debatte um die Tönnies-Krise mit Fragen der Nahrungsmittelproduktion und ihren Folgen. CDU-Landratskandidat Jens Gnisa und der Lemgoer Bürgermeisterkandidat Markus Baier haben jetzt ihre Idee einer Markthalle in Lemgo vorgestellt. Sie soll das Angebot von hochwertigen, regionalen Produkten für die Bürgerinnen und Bürger ergänzen. Als ein geeignetes Gelände kommt dafür der Scheunenkomplex in der Innenstadt am Lippegarten in Betracht. „Es muss dabei darauf geachtet werden, dass das dortige Angebot den Händlern auf dem Markt und dem stationären Einzelhandel keine Konkurrenz macht. Die Angebote müssten also entweder abgegrenzt oder die Händler mit einbezogen werden.“ In der neu entstandenen Martkhalle können Produkte aus Lippe in einer reizvollen Atmosphäre witterungsunabhängig angeboten werden. Fördermittel könnten für die Umsetzung erschlossen werden. „Regionale Produkte weisen eine hohe Qualität auf, werden oft ökologischer erzeugt und behalten die Wertschöpfung in der Region. Unsere regionalen Produkte brauchen aber attraktive Verkaufsorte. Märkte eignen sich dafür besonders gut“ ist sich Jens Gnisa sicher. „Hier können wir das Angebot in Lippe nun ausbauen und so Lippe insgesamt noch attraktiver machen.“ Markus Baier sieht eine Markthalle in Lemgo mit lippeweiter Bedeutung. „Das Einzugsgebiet würde sogar über den Kreis hinaus gehen. Derzeit hat noch nicht einmal Bielefeld eine eigene Markthalle“ skizziert der Bürgermeisterkandidat das Potenzial für das Projekt. Auch Wolfgang Jäger von Lemgo Marketing hat bereits signalisiert, dass der Verein einer Markthalle positiv gegenüber steht.

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