Im Kreis Lip­pe gibt es ins­ge­samt 789 bestä­tig­te Coro­na­fäl­le, damit sind drei wei­te­re Infek­tio­nen bekannt. 739 Per­so­nen sind wie­der gene­sen. 30 Per­so­nen sind ver­stor­ben. Aktu­ell sind 20 Per­so­nen in Lip­pe nach­weis­lich mit dem Coro­na­vi­rus infi­ziert. Seit dem 6. März wur­den bis­her 15.910 Abstri­che von mobi­len Teams und im Dia­gnos­tik­zen­trum genommen.

Kreis Lip­pe bie­tet der Kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung West­fa­len-Lip­pe (KVWL) Unter­stüt­zung an

Das Schul­mi­nis­te­ri­um hat eine Test­stra­te­gie für die Kin­der­ta­ges­be­treu­ung und die Schu­len kom­mu­ni­ziert, die vor­sieht, dass sich alle Beschäf­tig­ten an den öffent­li­chen und pri­va­ten Schu­len sowie in der Kin­der­ta­ges­be­treu­ung im Zeit­raum vom 3. August bis zum 9. Okto­ber 2020 frei­wil­lig tes­ten las­sen kön­nen. Alle 14 Tage soll ein Test auf das Coro­na­vi­rus mög­lich sein. Die Kos­ten für die Tes­tun­gen über­nimmt das Land Nordrhein-Westfalen.

„Wir bie­ten der Kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung West­fa­len-Lip­pe an, das Test­ver­fah­ren zu unter­stüt­zen. Dafür muss ein for­ma­les Amts­hil­fe­er­su­chen gestellt wer­den. Ich bin dazu in guten Gesprä­chen mit der KVWL. Bedin­gung für die Unter­stüt­zung durch unse­re mobi­len Teams ist eine Gegen­fi­nan­zie­rung der Aus­ga­ben für die Tests“, erklärt Land­rat Dr. Axel Leh­mann. Die Ent­schei­dun­gen wer­den in der kom­men­den Woche her­bei­ge­führt, damit die mög­li­chen Tes­tun­gen orga­ni­sa­to­risch vor­be­rei­tet wer­den können.

Gesund­heits­amt berich­tet von Kli­nik­be­ge­hung am Freitag

Alle Ergeb­nis­se der zwei­ten Test­rei­he lie­gen vor, alle Ergeb­nis­se sind nega­tiv und damit gibt es kei­nen wei­te­ren Coro­na­fall im Zusam­men­hang mit der MEDIAN Kli­nik am Burg­gra­ben Bad Sal­zu­flen. Trotz­dem hat das Gesund­heits­amt des Krei­ses Lip­pe am Frei­tag in der MEDIAN Kli­nik am Burg­gra­ben Bad Sal­zu­flen einen unan­ge­kün­dig­ten Besuch durch­ge­führt. Nor­ma­ler­wei­se ver­zich­tet das Gesund­heits­amt auf Bege­hun­gen eines Erkran­kungs­herds, um die Gesund­heits­auf­se­hern prä­ven­tiv vor einer Infek­ti­on zu schüt­zen, damit die­se sich wei­ter dem Infek­ti­ons­ge­sche­hen wid­men kön­nen. Vor rund sechs Wochen fand bereits eine regu­lä­re Bege­hung der Kli­nik statt, wobei auch das Hygie­nekon­zept über­prüft wur­de. Von der Umset­zung ver­schaff­ten sich die Mit­ar­bei­ten­den des Gesund­heits­amts heu­te ein Bild vor Ort.

Ver­schie­de­ne Ver­bes­se­run­gen wur­den bespro­chen, bei­spiel­wei­se im Hin­blick auf Abstands­re­ge­lun­gen im Spei­se­saal. The­ma­ti­siert wur­de auch die Kom­mu­ni­ka­ti­on der Kli­nik mit den Pati­en­ten vor Ort, um dar­auf ein­zu­wir­ken, dass die kli­nik­in­ter­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen Ärz­te­schaft, Kli­nik­ver­wal­tung und Pati­en­ten ver­bes­sert wird. Der Besuch und Gesprä­che zur Kom­mu­ni­ka­ti­on sind auch eine Reak­ti­on auf den wach­sen­den Infor­ma­ti­ons­be­darf von Pati­en­ten, die sich direkt an das Gesund­heits­amt wen­den, obwohl die Kli­nik als ers­ter Ansprech­part­ner infor­mie­ren sollte.

Von Redaktion

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